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Kastilien und León

Kastilien und León

Die von der Fläche größte Region Spaniens zählt, was den Wein betrifft, nicht zu den Riesen des Landes. Insgesamt stehen nur rund 70. 000 Hektar Rebflächen in Ertrag, doch sie liefern heute eine beachtliche Anzahl der besten Weine des Landes. Kastilien-Léon liegt im Nordwesten der Iberischen Halbinsel und besteht im Wesentlichen aus der Nordmeseta, einer kargen Hochebene, deren Lagen sich zwischen 500 und 1000 Metern über dem Meeresspiegel erstrecken.




Winzer François Lurton
François Lurton, Winzer in La Seca

François Lurton ist der Sohn von André Lurton und wuchs auf Château Bonnet auf. So wurde er von klein auf mit Weinbergen, Keller und der Weinwelt vertraut. Folgerichtig richtete auch er sich beruflich auf den Weinhandel aus und begann 1983 seine Karriere als regionaler Verkaufsleiter von Champagne Moët & Chandon, bevor er in den Familienbetrieb als Direktor für Verkauf und Marketing eintrat.

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Kastilien-León

Die von der Fläche größte Region Spaniens zählt, was den Wein betrifft, nicht zu den Riesen des Landes. Insgesamt stehen nur rund 70.000 Hektar Rebflächen in Ertrag, doch sie liefern heute eine beachtliche Anzahl der besten Weine des Landes.

Kastilien-Léon liegt im Nordwesten der Iberischen Halbinsel und besteht im Wesentlichen aus der Nordmeseta, einer immensen, von Gebirgszügen eingefassten kargen Hochebene, deren Lagen sich zwischen 500 und 1000 Metern über dem Meeresspiegel erstrecken. Die Region und drei der inzwischen sechs Denominaciónes de Origen werden von Ost nach West vom Duero, ihrem bedeutendsten Fluss, durchquert. Das Klima ist ausgesprochen kontinental und trocken mit langen kalten Wintern und kurzen heißen Sommern und nur 400 bis 600 Millimetern Niederschlag. Ein Qualitätsfaktor besteht in den großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht während der Reifeperiode, die oft 20°C und mehr betragen.

Die Region hat sich bislang vor allem durch Rotweine einen Namen gemacht, die auf der Rebsorte Tempranillo, die man hier Tinta del País nennt, oder lokalen Varianten wie der Tinta de Toro basieren. Sie ergeben intensiv fruchtige Weine mit gutem Körper und Alte-rungspotenzial. Andere angepflanzte rote Sorten sind Garnacha, Cabernet Sauvignon, Merlot und Malbec. Was Weißwein betrifft, erweist sich Rueda als eine aufstrebende Region.

Dies ist einerseits der durch Höhenlage und Klima bedingten Frische zuzuschreiben, andererseits der Sorte Verdejo, aus der würzige Weine mit guter Struktur gekeltert werden. Während die Viura den Ausdruck des Rueda mildert, entsteht in der DO auch reizvoller Sauvignon Blanc. Die anderen DOs der Region sind Ribera del Duero, Toro, Cigales, Bier-zo und nun auch Ribera de Alanza. Die Landweine – Vino de Tierra de Castilla y León – stammen einerseits von Rebflächen, die außerhalb der DOs liegen oder es handelt sich um Verschnitte von Weinen aus mehr als einer der genannten Appellationen.