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Trient

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Im Trentino waren es nicht die Römer, mit denen der Weinbau seinen Anfang nahm, sondern die Etrusker. Dies belegt der Fund eines Opfergefäßes im Cembra-Tal, mit dem im sechsten oder siebten Jahrhundert v. Chr. Wein den Göttern dargebracht wurde. Auch die Pergola-Erziehung soll auf die Etrusker zurückgehen. Man vermutet, dass die sie bereits Holzfässer für die Bereitung und Lagerung von Wein benutzten.

Trentino 

Im Trentino waren es nicht die Römer, mit denen der Weinbau seinen Anfang nahm, sondern die Etrusker. Dies belegt der Fund eines Opfergefäßes im Cembra-Tal, mit dem im sechsten oder siebten Jahrhundert v. Chr. Wein den Göttern dargebracht wurde. Auch die Pergola-Erziehung soll auf die Etrusker zurückgehen. Man vermutet, dass die sie bereits Holzfässer für die Bereitung und Lagerung von Wein benutzten.

Wie im benachbarten Südtirol findet der Weinanbau in dem breiten Tal der Etsch und ihrer Zuflüsse statt, im Westen von steilen Felswänden gesäumt, die bis weit über 2.000 Meter ansteigen. An den Hängen im Osten, die von der Nachmittagssonne verwöhnt werden, ist jeder freie Platz mit Weinreben bedeckt. Insgesamt erstreckt sich ihre Fläche auf knapp 9.000 Hektar. Auf den Talsohlen pflanzt man die Reben in fruchtbares Schwemmland, während die Böden der Hanglagen karg sind und vorwiegend aus Moränenschutt bestehen. Es gibt die große und umfassende regionale DOC Trentino sowie fünf weitere DOCs. Gemeinsam betreffen sie 70 Prozent der Rebfläche, während auf den restlichen 30 Prozent Landweine wachsen.

Den Winzern steht eine große Palette an weißen und roten Sorten zur Verfügung. Unter den weißen führt der Chardonnay, was auf die bedeutende und teilweise hochwertige Spumante-Produktion zurückzuführen ist, die als DOC Trento abgefüllt wird. Doch man nutzt ihn auch für sortenreine Weißweine oder für Cuvées. Müller-Thurgau kommt eine gewisse Bedeutung zu, aber wichtiger für das Trentino sind Pinot Grigio und in geringerem Maße Pinot Bianco und Nosiola, eine autochtone Rebe. In der Großlage der bis ins Veneto reichenden DOC Valdadige werden große Mengen an ordentlichen Weiß- und Rotweinen produziert, wobei man die zugelassenen Hektarerträge von bis zu 15 Tonnen oft ausnutzt.

Für die Roten setzt man dabei viel Merlot und Cabernet Franc, aber auch Schiava, in Südtirol Vernatsch genannt, und den einheimischen Marzemino ein. In kleinen Berg-Zonen mit kargen Böden und niedrigen Erträgen wie der DOC Rosso Sorni entstehen heute einige ausgezeichnete Rot- und Weißweine aus verschiedenen Sorten. Den größten eigenständigen Charakter hat aber der einheimische Teroldego, der vor allem auf dem sehr kiesigen Schwemmland des Campo Rotaliano bei Mezzocorona aromatische und kraftvolle Rotweine ergibt, dessen beste Vertreter im Barrique ausgebaut werden. 

Zu Gast in Sorni

Die Weinbauzone der Sorni liegt nördlich von Trient in den Colline Avisiane, nur einige Kilometer weiter als Lavis.

Am besten genießt man die dort wachsenden, herausragenden Weine auf der Terrasse der Trattoria Vecchia Sorni mit weitem Blick auf die Reben und hinunter ins Etschtal. Sorni ist ein Weiler mit einer Kirche und einer Gruppe an Bauernhäusern, von denen der junge Lorenzo Callegari eines erwarb. Nach einigen Wanderjahren als Koch im Münchner Sterne-Restaurant Maximilian sowie in Singapur und Hongkong zog es ihn 1998 zurück in seine Heimat. Am Herd greift er gern auf seine Erfahrungen im Ausland und nicht zuletzt in Asien zurück, was den Gerichten eine persönliche und moderne Note verleiht. Mit Leidenschaft tritt er für die Produkte seiner Heimat ein, für den Wein ebenso wie zum Beispiel für die Bergkäse und findet seine Lieferanten oft unter Biobauern.

Spezialitäten sind Saiblingsfilet in Kartoffelkruste mit Frühlingszwiebelsauce oder hausgemachte, mit Kräutern gewürzten Gnocchi, die Lorenzo mit köstlichem Rosmarin-Kaninchen serviert. Zum Dessert empfiehlt er Zabaione di Mueller-Thurgau.

Trattoria Vecchia Sorni,
Piazza dell’Assunta, 40
I-38015 Sorni di Lavis
Tel. 0039 0461 860541
Ruhetag Montag

Die Winzer
Chefönologe Fabio Toscana
Cantina Mezzacorona in Mezzocorona

Der Weinort Mezzocorona, Namensgeber der bedeutenden Kellerei Mezzacorona, liegt in einem der schönsten Täler südlich der Alpen, dem Etschtal. Dolomiten, Meran, Bozen, Südtirol, da kommt entweder Urlaubslaune auf oder es läuft einem das Wasser im Munde zusammen ob der guten Südtiroler Küche. Gemeinsam mit der Region Trentin ist dieser traumhafte Fleck Erde das Trauben-Erzeugungsgebiet von Mezzacorona.

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