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Toskana

Toskana

Die Toskana zählt zu den ältesten Weinregionen der Welt. Schon die Etrusker verstanden es, hier Reben zu kultivieren und daraus Weine zu keltern. Nach ihren Erkenntnissen fuhren die Römer fort, die Weinwirtschaft zu entwickeln. Im Mittelalter waren es die florentinischen Adelsfamilien, die Wein als begehrte Handelsware mit Erfolg vertrieben und dies bis heute tun.




Melania und Andrea Chiti
Alessandro Chiti in San Gimignano

Wer die Familie Chiti in den Hügeln unweit des Städtchens San Gimignano besucht, gewinnt den Eindruck einer glücklichen, bodenständigen Familie und könnte leicht meinen, sie seien schon seit Generationen Winzer. Irrtum.

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Antonio-Mario Zaccheo jr.
Antonio Zaccheo und Giovanni Sacchet in Greve in Chianti

Antonio stammt aus einer seit Generationen mit dem Wein verbundenen Familie in Süditalien. Erste berufliche Erfahrungen erwarb er im väterlichen Betrieb in Apulien, später im – bei Rom gelegenen – Latium. Unmittelbar nach dem Diplom entschloss er sich für die Chianti-Region als idealem Ort zur Verwirklichung seiner ehrgeizigen Träume. 

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Riccardo Cotarella
Fattoria del Cerro in Aquaviva di Montepulciano

Als freiberuflicher Önologe ist Riccardo Cotarella in Italien dermaßen erfolgreich, dass er sich die besten Auftraggeber des Landes aussuchen kann. Zu diesen zählen seit 2010 zwei Güter der Saiagricola, dem landwirtschaftlichen Zweig der italienischen Versicherungsgruppe SAI. Auf der Fattoria del Cerro und der Tenuta La Poderina vinifiziert Signor Cotarella einige der hochkarätigsten Weine der Toskana.

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Toskana

Die Toskana zählt zu den ältesten Weinregionen der Welt. Schon die Etrusker verstanden es, hier Reben zu kultivieren und daraus Weine zu keltern. Nach ihren Erkenntnissen fuhren die Römer fort, die Weinwirtschaft zu entwickeln. Im Mittelalter waren es die florentinischen Adelsfamilien, die Wein als begehrte Handelsware mit Erfolg vertrieben und dies bis heute tun.

Weinbau selbst wurde von der armen Landbevölkerung mehr schlecht als recht betrieben und nur die Klöster hielten Wissen und Tradition aufrecht. Es dauerte bis ins 19. Jahrhundert, bis eine Renaissance erfolgte. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sich wie generell in der Landwirtschaft – ein nur auf Produktivität ausgerichtetes Denken breit.

Eine radikale Veränderung setzte in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts ein, zuerst in der Toskana. Dabei gerieten die Pioniere, die sich darum mühten, die Qualität der Weine zu steigern, in Konflikt mit den verstaubten, aber strikt durchgesetzten Weingesetzen. Sie schrieben zum Beispiel beim Chianti, dem bekanntesten Wein der Toskana, einen Prozentsatz an weißen Trauben vor, der dessen Qualität deutlich minderte. Deshalb scherten die besten Winzer aus. Sie begannen mit französischen Premiumsorten zu experimentieren, sie als Cuvées teils mit Sangiovese zu assemblieren und in neuen Barriques auszubauen. Weil sie mit allen Vorschriften brachen, mussten sie ihre Weinkreationen als Vino di Tavola, als einfachen Tafelwein, etikettieren. Schon die ersten, nach dieser neuen Philosophie vinifizierten Weine wie der Sassicaia oder der Tignanello sorgten Anfang der 70er Jahre für eine Sensation. Sie ließen das außerordentliche Potenzial der Toskana erkennen und führten zum einen zu den so genannten Supertuscans, zum anderen zu einer Modernisierung und Renaissance der traditionellen Weine der Toskana wie Chianti, Brunello di Montalcino und Vino Nobile de Montepulciano.

Inzwischen wurden im Rahmen einer Vereinheitlichung innerhalb der Europäischen Gemeinschaft auch in Italien Landweingebiete geschaffen, so dass in der Toskana für die dort abgefüllten Qualitätsweine außerhalb der DOCGs die Bezeichnung Toscano Indicazione Geografica Tipica üblich geworden ist.