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Die Marken, mit rund 20. 000 Hektar Rebfläche eine der mittelgroßen Anbauregionen Italiens, erstrecken sich südlich der Emilia-Romagna und werden im Osten von der Adria begrenzt. Im Westen erheben sich die Apenninen mit ihrem schönsten Abschnitt, den Sibillini-Bergen. Für den Weinanbau erweist sich die Region zwischen Meer und Bergen ideal mit ihren vielen geschützten Tälern und Senken.

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Die Marken, mit rund 20.000 Hektar Rebfläche eine der mittelgroßen Anbauregionen Italiens, erstrecken sich südlich der Emilia-Romagna und werden im Osten von der Adria begrenzt. Im Westen erheben sich die Apenninen mit ihrem schönsten Abschnitt, den Sibillini-Bergen.

Für den Weinanbau erweist sich die Region zwischen Meer und Bergen ideal mit ihren vielen geschützten Tälern und Senken. Wie in anderen großen Weinregionen der Welt, insbesondere Chile oder Kalifornien, bestimmt das Wechselspiel zwischen Meer und Bergen das Klima, wobei es sich in der Nähe der Berge kühler zeigt.

Unter den weißen Sorten dominiert der Verdecchio. Nach den kleinen befestigten Dörfern im Umkreis von Jesi, die sein Hauptanbaugebiet darstellen, wurde seine DOC Castelli di Jesi genannt. Diese Zone darf ihre Weine als Classico bezeichnen. Mindestens 85% des Weins müssen dabei aus Verdecchio bestehen, der Rest darf durch nicht-aromatische Sorten wie den Trebbiano ergänzt werden. Insgesamt umfasst die DOC 2.300 Hektar. Die DOC Verdecchio di Mateliuca ist ein zweites, mit 300 Hektar wesentlich kleineres Anbaugebiet der Sorte, es liegt zu Füssen der Apeninnen, was sich in den Weinen durch eine markantere Frische ausdrückt.

Der führende Rotwein der Marken stammt aus der DOC Rosso Conero, die sich um die Hauptstadt Ancona erstreckt und direkt an der Adria liegt. Oft wird er sortenrein aus Montepulciano gekeltert – vorgeschrieben sind mindestens 85%, ergänzt werden darf er durch Sangiovese – und die besten Selektionen werden inzwischen im Barrique ausgebaut. In der zweiten bekannten Rotwein-Appellation, der DOC Rosso Piceno, deren Kernzone im südlichen Teil der Marken liegt, sind die Winzer verpflichtet, mindestens 60% Sangiovese zu verwenden und können mit Montepulciano komplettieren. In den letzten Jahren gibt es ein wachsendes Qualitätsbewusstsein, dass sich gegen übermäßige Höchsterträge durchzusetzen beginnt. Die anderen sieben DOC-Gebiete der Marken spielen nur auf dem Lokalmarkt eine Rolle, wenn überhaupt.

Moncaros gastronomische Botschaft

Man kann das Moncaro-Team nur bewundern, mit welcher Konsequenz es sich dafür engagiert, seiner Region und seinen Weine Anerkennung zu verschaffen. Da darf die Küche natürlich nicht fehlen.

Folglich hat man in einem soliden Landhaus direkt bei der Kellerei nicht nur einen Weinladen mit Verkostungsraum eingerichtet, sondern auch ein Restaurant. Als es 1996 eröffnet wurde, gewann man dafür einen jungen, 1969 in Jesi geborenen Chef, der bei verschiedenen großen Köchen in Italien, Frankreich und der Schweiz sein Handwerk erlernt und verfeinert hatte: Andrea Angeletti. Es war eine ausgezeichnete Wahl, denn 2003 hatte sich Andrea einen Michelin-Stern erkocht. Spätestens seit diesem Zeitpunkt pilgern viele Feinschmecke nach Montecarroto und zum Le Busche, das sich ihnen als die Botschaft des Verdicchio die Castelli Jesi vorstellt. Die Weißen praktisch aller Erzeuger stehen auf der Karte und keineswegs nur die von Moncaro. Überhaupt sucht die Weinkarte weit und breit ihresgleichen.

Le Busche ist schon von seiner Lage her ein Genuss, denn von seinem Hang geht der Blick endlos weit über die Weinberge, Pinien- und Pappelwälder und reicht – wenn das Wetter klar ist – bis zum Meer. Man fühlt sich in dem Restaurant auf Anhieb wohl, seine Ambiance ist mit viel Geschmack und Feingefühl von Fabiana Angeletti arrangiert worden, so wirkt seine Eleganz natürlich und nicht aufgesetzt. Besonders schön sitzt man auf der Veranda.

Berühmt ist Le Busche für seine Fischküche. Jeden Morgen werden sie frisch angeliefert und nach dem Angebot komponiert Andrea die Tagesgerichte. Überhaupt spielen frische und aus der Umgebung stammende Zutaten für seine Küche eine große Rolle und die Kräuter stammen aus dem eigenen Garten. Er lässt sich von klassischen und traditionellen Rezepten inspirieren, aber mit eigener Inspiration und Fantasie gewinnen sie ihre Eigenständigkeit. Gern gart er Fisch auf nur 65°C in Olivienöl, was dessen Geschmack und Form ausgezeichnet konserviert, aber er liebt es ebenso Gemüse im Bastkorb in Dim-Sum-Manier zu dämpfen. Ein besondere Genuss sind seine vielfältigen Degustationsmenüs, ob zu Fisch, Fleisch oder vegetarisch.

Ristorante Le Busche
via Busche 2 60036 Montecarotto AN
Tel. und Fax 0039 0731 89172, Fax 0039 0731 899140
E-mail info@lebusche.net
www.lebusche.net
Ruhetage: Sonntagabend und Montag

Die Winzer
Doriano Marchetti
Cantina Moncaro in Montecarotto

Dass Moncaro heute als Spitzenbetrieb die Region Marken vertritt und seine Weine die höchsten Auszeichnungen erhalten, ist einer Vision zu verdanken, mit der die Genossenschaft ab Beginn der 80er Jahre auf die Zukunft ausgerichtet wurde. Präsident Doriano Marchetti und die Führungsgruppe der 1.200 Mitglieder zählenden Kooperative gaben sich dabei nicht mit kleinen Schritten zufrieden.

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