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Die Marken, mit rund 20. 000 Hektar Rebfläche eine der mittelgroßen Anbauregionen Italiens, erstrecken sich südlich der Emilia-Romagna und werden im Osten von der Adria begrenzt. Im Westen erheben sich die Apenninen mit ihrem schönsten Abschnitt, den Sibillini-Bergen. Für den Weinanbau erweist sich die Region zwischen Meer und Bergen ideal mit ihren vielen geschützten Tälern und Senken.




Doriano Marchetti
Cantina Moncaro in Montecarotto

Dass Moncaro heute als Spitzenbetrieb die Region Marken vertritt und seine Weine die höchsten Auszeichnungen erhalten, ist einer Vision zu verdanken, mit der die Genossenschaft ab Beginn der 80er Jahre auf die Zukunft ausgerichtet wurde. Präsident Doriano Marchetti und die Führungsgruppe der 1.200 Mitglieder zählenden Kooperative gaben sich dabei nicht mit kleinen Schritten zufrieden.

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Die Marken, mit rund 20.000 Hektar Rebfläche eine der mittelgroßen Anbauregionen Italiens, erstrecken sich südlich der Emilia-Romagna und werden im Osten von der Adria begrenzt. Im Westen erheben sich die Apenninen mit ihrem schönsten Abschnitt, den Sibillini-Bergen.

Für den Weinanbau erweist sich die Region zwischen Meer und Bergen ideal mit ihren vielen geschützten Tälern und Senken. Wie in anderen großen Weinregionen der Welt, insbesondere Chile oder Kalifornien, bestimmt das Wechselspiel zwischen Meer und Bergen das Klima, wobei es sich in der Nähe der Berge kühler zeigt.

Unter den weißen Sorten dominiert der Verdecchio. Nach den kleinen befestigten Dörfern im Umkreis von Jesi, die sein Hauptanbaugebiet darstellen, wurde seine DOC Castelli di Jesi genannt. Diese Zone darf ihre Weine als Classico bezeichnen. Mindestens 85% des Weins müssen dabei aus Verdecchio bestehen, der Rest darf durch nicht-aromatische Sorten wie den Trebbiano ergänzt werden. Insgesamt umfasst die DOC 2.300 Hektar. Die DOC Verdecchio di Mateliuca ist ein zweites, mit 300 Hektar wesentlich kleineres Anbaugebiet der Sorte, es liegt zu Füssen der Apeninnen, was sich in den Weinen durch eine markantere Frische ausdrückt.

Der führende Rotwein der Marken stammt aus der DOC Rosso Conero, die sich um die Hauptstadt Ancona erstreckt und direkt an der Adria liegt. Oft wird er sortenrein aus Montepulciano gekeltert – vorgeschrieben sind mindestens 85%, ergänzt werden darf er durch Sangiovese – und die besten Selektionen werden inzwischen im Barrique ausgebaut. In der zweiten bekannten Rotwein-Appellation, der DOC Rosso Piceno, deren Kernzone im südlichen Teil der Marken liegt, sind die Winzer verpflichtet, mindestens 60% Sangiovese zu verwenden und können mit Montepulciano komplettieren. In den letzten Jahren gibt es ein wachsendes Qualitätsbewusstsein, dass sich gegen übermäßige Höchsterträge durchzusetzen beginnt. Die anderen sieben DOC-Gebiete der Marken spielen nur auf dem Lokalmarkt eine Rolle, wenn überhaupt.