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Aconcagua

Aconcagua

Als Pioniere im 19. Jahrhundert die ersten Weingärten im Aconcagua-Tal anlegten, wurden sie vielfach belächelt. Auf den ersten Blick schien die unwirtliche Region wenig geeignet für den Weinbau zu sein. Doch der Schein trog. Am Fuße der Anden lassen gut entwässernde Lehmböden die Reben gut wachsen. Eine stete sanfte Brise mildert die Temperaturen und verhindert, dass die Trauben zu schnell reifen.

Weinregion Aconcagua

Als Pioniere im 19. Jahrhundert die ersten Weingärten im Aconcagua-Tal anlegten, wurden sie vielfach belächelt. Auf den ersten Blick schien die unwirtliche Region wenig geeignet für den Weinbau zu sein. Doch der Schein trog.

Am Fuße der Anden lassen gut entwässernde Lehmböden die Reben gut wachsen. Eine stete sanfte Brise mildert die Temperaturen und verhindert, dass die Trauben zu schnell reifen. Der Aconcagua-Fluss sorgt zudem für die notwendige Feuchtigkeit. Ein großes Plus der Region ist ihre hohe Sonnenintensität: An cirka 270 Tage im Jahr präsentiert sich der Himmel wolkenlos. Das fördert die Photosynthese und lässt die Reben ausgezeichnet gedeihen.

Heute genießt Aconcagua ein ausgezeichnetes Renommee, denn es gilt nicht nur als Herkunft exzellenter Weine, sondern zählt mit seinem Mosaik aus mit Kakteeen bewachsener Steppe, sanften Weinbergen, Avocado-Plantagen und atemberaubendem Andenpanorama zu den landschaftlichen Highlights vor den Toren der Hauptstadt Santiago.

Ein Abend in Santiago

Hat man den Tag im Maipotal verbracht, empfiehlt es sich, am Abend nach Santiago zurückzukehren.

Auch wenn es kein Geheimtipp mehr ist, ist das Viertel Bellavista im Sector Oriente,  dem Osten der Stadt, zu Füßen des Hügels San Cristóbal, einen Besuch wert. Jeden Abend erwacht es zu buntem, friedlichem Leben. Hier findet man Restaurants aller Art und für jeden Geldbeutel, Bars und  Diskotheken, Boutiquen und Galerien, Live Music und Straßentheater.

Wer sich für den Bummel durch die Straßen und eine Tour durch die Bars im Voraus günstig stärken möchte, dem sei das Restaurant Don Simón empfohlen. Hier geht es immer hoch her, während die nette und fixe Bedienung typisch chilenische Hausmannskost aufträgt.

Don Simón
Pío Nono 261
Tel. +56 2 777 0274

Eine ganz andere Atmosphäre bietet das Restaurant Sommelier. Dies ist ein zur Zeit sehr angesagter Treffpunkt, wo man in einem durchgestylten Interieur die besten Weine des Landes probieren und natürlich auch De Martino und Santa Inés auf der langen Weinliste finden kann. Die im Vergleich eher teure Küche ist international ausgerichtet, was Chilenen gefällt, während man sich als Gast aus Europa am besten an die ausgezeichneten Grillgerichte hält.

Sommelier
Dardignac 163
Tel: +56 2 732 0034

Gern gehen die Chilen peruanisch essen. Die beste Adresse in Bellavista ist dafür das Cocoa. Natürlich gibt es hier Pisco als Apéritif, denn der ist auch in Peru Nationalgetränk. Er basiert auf einem aus Muskattrauben destillierten klaren Brandy, der mit Limettensaft, Eiweiß und Zucker gemixt wird. Ausgezeichnet isst man im Cocoa Fisch und Meeresfrüchte. Mittlere Preisklasse, keine Reservierungen.

Cocoa
Jose V. Lastarria 297
Tel. +56 2 632 1272

Zwischen den hohen Geschäftshäusern fällt das kleine Restaurant, benannt nach dem berühmten Weinerzeuger kaum auf. Es zu finden, lohnt sich jedoch. Das Restaurant Miguel Torres weist eine moderne Einrichtung mit antiquaren Kellereigeräten auf. Der Gast hat die Sitzwahl im Erdgeschoss mit Bar-Charakter oder dem ersten Stock mit Restaurant-Ambiente. Die Küche ist mediterran orientiert, die Gerichte leicht zubereitet und durch eine umfangreiche Auswahl an Fischvariationen versehen. Auf der Weinkarte ist alles an chilenischen Weinen verteteten, was Rang und Namen hat. Der Sommelier erläutert die Weinkarte gerne auch in Englisch, was den vielen internationalen Gästen entgegen kommt.

Restaurante Miguel Torres
Isidora Goyenechea 2874
Tel. +56 2 242 93 60

Die Winzer
Erst Ingenieur, dann Winzer: Eduardo Chadwick
Viña Errázuriz in Panquehue

Als Alfonso Chadwick das einst stattliche Familiengut Errázuriz kaufte, befand es sich in einem bemitleidenswerten Zustand: Die Kellerei war geschlossen und die Rebfläche war auf 15 Hektar zusammengeschmolzen. Señor Chadwick forderte seinen Sohn Eduardo, seines Zeichens Ingenieur, auf, sich dort einzubringen und beim Wiederaufbau zu helfen. Der Junior renovierte die Kellerei und eröffnete sie 1983 als modernen Betrieb.

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