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Über Farnese-Vini in Ortona


Glaube an die Heimat

„Die Passion für Weinreben habe ich als Kind entdeckt, durch die seit Generationen in meiner Familie verwurzelte Tradition“, erzählt Camillo De Iuliis. Sie führte ihn zunächst – und das für vier Jahrzehnte – ins Ausland, genauer gesagt nach England, wo er ein bedeutendes italienisches Weinunternehmen vertrat.

Die vielen Jahre im Ausland, seine große Erfahrung im Weinhandel und die Sehnsucht nach den Abruzzen ließen ein innovatives Konzept reifen. „Nach England ausgewandert, nahm ich mir vor, alles zu tun, um in diese, meine nunmehr zweite Heimat den unverwechselbaren Charakter des italienischen Weins zu bringen“, bemerkt er. „Außerdem wollte ich die große Chance nutzen, die die Abruzzen bieten.“

Er hatte das richtige und rechtzeitige Gespür. Anfang der 1990er Jahre, als Weine aus Australien in England bereits Erfolge feierten, erkannte De Iuliis die steigende Nachfrage nach Rotweinen mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, – nach modernen Rotweinen wohlgemerkt, die nichts mit den billigen, aber dünnen, wenig aromatischen und unattraktiven Weinen der Vergangenheit gemein hatten. Dabei ging es um Weine, die in Geschmack und Flaschenausstattung mit den einfallsreichen Australiern mithalten konnten.

Ideale klimatische Verhältnisse"Wo könnte man solche Weine besser erzeugen als in meiner Heimat?", kam ihm sofort in den Sinn, „denn in den Abruzzen herrschen ideale klimatische Verhältnisse für Weinbau." Er wusste, welchen Wein er wollte, und er wusste, wo er ihn absetzen konnte. Nun brauchte er nur noch einen zuverlässigen Partner, der Winzer und Kellereien vor Ort zu motivieren vermochte.

Er fand ihn in Valentino Sciotti, dessen Familie seit vielen Generationen den Weinbau in den Abruzzen mitbestimmt hatte und der die Winzer von klein auf kennt so wie sie ihn. Der frühere Radrennfahrer, der sich vorrangig um den Export von Farnese Vini kümmert, ist zugleich die Schnittstelle zwischen Produktion und Marketing, der Ansprechpartner für alle und alles. Kraft und Inspiration zieht er aus seiner Heimat. Er liebt die sanften Hügel und die unberührte Natur. Er baut selbst Oliven an, um daraus hochwertiges Öl zu gewinnen. Als begeisterter Hobbykoch weiß er, wie wichtig gutes Olivenöl für die Küche ist. Wann immer es die Zeit erlaubt, fährt er mit seinem Geländefahrrad durch die Weinberge und hat dafür gesorgt, dass sich Farnese Vini für Jugendsport engagiert und ein eigenes Leichtathletik- sowie ein Radrennteam sponsert.

Entdeckung Daunia und SalentoDer Erfolg ihrer Weine aus den Abruzzen weckte Valentinos Sportsgeist auf neue Weise. Er begann nach zusätzlichen Herausforderungen zu suchen, wo er auf vergleichbare Weise mithelfen konnte, das verkannte Potenzial einer Anbauregion auszuschöpfen und bekannt zu machen. Zwangsläufig musste dabei sein Interesse auf Apulien fallen, seit dem Altertum als Weinland gerühmt, aber als Region für Massenweine in Misskredit geraten. Dort gelang es ihm sowohl im Norden in der Region Daunia wie auf der Halbinsel Salento fündig zu werden, bevor er ein weiteres Projekt in Kampanien entwickelte.

Die Weine