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Über Roberto Sarotto in Neviglie


Familiensache

Die Wurzeln der Familie Sarotto reichen zurück in die 1700er Jahre – die Zeit, in der Giuseppe Sarotto, Begründer des Weinbaus in der Familie Sarotto, geboren wurde. Man ließ sich in Neviglie nieder. Giuseppe wuchs zu einem Farmer heran und hinterließ nach seinem Tode seinen drei Söhnen Giulio, Giovanni und Giacomo seine Weinberge.

Die drei teilten sich den Besitz. Giacomo begann schließlich, mit Unterstützung seines Sohnes Giovanni selbst Wein herzustellen. Auch dessen Sohn, Luigi Giovanni, stieg mit ein. Von 1870 bis 1940 wuchs das Familienunternehmen langsam, aber beständig. Steckenpferd der Familie war der Dolcetto, welcher damals in rauen Mengen nach England exportiert wurde.

Dann kam der Krieg. Der Exportmarkt war zerstört, und die Weinberge wurden von der Reblausplage heimgesucht. Luigi Giovannis Sohn, Angelo, gab nicht auf und übernahm das Geschäft. Er pflanzte neue Sorten wie Moscato, Freisa und Barbera. Der Ertrag wurde jedoch in den frühen 1980er Jahren an Händler verkauft anstatt zur Weinbereitung genutzt. Zur selben Zeit erwarb der Sohn Angelos, Roberto, seinen Abschluss an der örtlichen Weinbauschule.

Mit Roberto kam der Zeitpunkt, an dem der Weinbau der Familie Sarotto zu florieren begann: Seit 1991 verarbeitet man alle Trauben auf dem eigenen Weingut. Im selben Jahr kaufte man eine Rebfläche von 20ha im Anbaugebiet für Barolo. Die Weinvielfalt wuchs.

Die Winzerfamilie nahm bald weitere Sorten auf: Arneis, Chardonnay, Brachhetto, Nebbiolo und Cabernet Sauvignon. Dass Weinbau für die Sarottos Familiensache ist, zeigt sich hier besonders deutlich: Zwei der Weine heißen „Enrico I°“ (Cabernet Sauvignon) und „Elena“  (Barbera d’Alba) – sie sind den beiden Kindern von Roberto Sarotto gewidmet, die 1993 und 1998 geboren wurden.

Die Weine