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Über Caves Bailly Lapierre in St-Bris-le-Vineux


Gemeinschaft macht stark

Die Cave Bailly Lapierre, ganz im Norden des Burgunds und nur eineinhalb Autostunden von Paris entfernt, ist eine ungewöhnliche Genossenschaft, weil sich die Menschen, die dort arbeiten, gut verstehen; ihre 80 Mitglieder haben einen Sonderfall geschaffen. Alle 80 sind nämlich gestandene und unabhängige Winzer in den Dörfern Saint-Bris-le-Vineux, Chitry le Fort, Irancy und Coulanges-la-Vineuse. Jeder von ihnen keltert dort seine Weine selbst, die zum größten Teil zur regionalen Appellation Bourgogne gehören.

In den 1950er und 1960er Jahren lebten die Bauern der vier Dörfer in erster Linie von den knackigen Kirschen, die in Paris ein Verkaufsschlager waren. Eher nebenbei kümmerten sie sich um ihre Weinberge. Aber sie profitierten von einem lukrativen Nebengeschäft, sie lieferten Grundweine an die deutsche Sektindustrie. Als Ende der 1960er Jahre plötzlich eine Absatzkrise eintrat, brach dieser Markt zusammen. „Dann machen wir den Schaumwein eben selbst“, entschieden sie und gründeten 1972 ihre Kellerei. Damals brachte das Engagement der Winzer von Cave Bailly Lapierre dem Crémant de Bourgogne die Appellation ein. Seither sind sie sein führender Erzeuger und wurden Dutzende Male für die hohe Qualität ihrer Schaumweine ausgezeichnet.

Die Weine