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Über Gérard Bertrand in Narbonne

  • Gérard eröffnet das Jazz-Festival
  • Weinlandschaft Languedoc
  • Château l'Hospitalet
  • Weinkeller Château l'Hospitalet
  • Von roten Trauben verfärbte Hände
  • Weinlandschaft Languedoc
  • Weinlandschaft Limoux

Menschenbild

Gérard Bertrand, Jahrgang 1965, ist ein beeindruckender Mann. Schon äußerlich imponiert seine Gestalt: ein Meter fünfundneunzig groß, schlank, knochig, mit schmalem Gesicht, dunklem, vollem Haar. Doch auch sein Wesen nimmt sofort ein: freundlich, entgegenkommend, direkt, eindringlich. Man spürt den Teamgeist, der den anderen einbezieht, augenblicklich Gemeinsamkeit schafft.

Gérard hat seinem Vater Georges viel zu verdanken, vor allem die Leidenschaft für Wein und Rugby. Als er zehn war, holte ihn sein Vater in den Keller von Villemajou und zeigte ihm, wie man Wein macht. Von da an versäumte Gérard keinen Jahrgang mehr und ging immer erst dann wieder zur Schule, wenn die Weinlese vorüber war. Mit 12 begann er im Rugby-Club von Narbonne zu spielen, schon sein Vater war ein Rugby-As gewesen. Zwischen 1987 und 1994 errang Gérard mit der ersten Mannschaft Narbonnes große Erfolge, spielte einige Male auch in der National-Equipe und schloss seine Karriere als Kapitän des Stade Français ab.

Das Weinangebot von Gérard Bertrand

Als sein Vater 1987 tödlich verunglückte, übernahm er, gerade 22 Jahre alt, außerdem die Verantwortung für die Domaine de Villemajou und führte das Lebenswerk seines Vaters fort. Doch nicht nur das. Noch vor dem Ende seiner Rugby-Karriere gründete er die Firma Les Vins Gérard Bertrand, die die besten Winzer des Languedoc zusammenbrachte, um den Weinen seiner Heimatregion internationales Renommee zu verschaffen. Als erprobter Sportsmann bildete er eine Equipe von 15 Leuten, die bereit war, sich dieser Herausforderung zu stellen. Nach sechs Jahren gelang ihr der Durchbruch. Dieser machte es Gérard ab 1998 möglich, zunächst die Domaine Cigalus sowie Château Laville Bertrou und dann 2001 Château l’Hospitalet in La Clape zu erwerben und seinen Weinbergsbesitz auf 270 Hektar zu vergrößern. Zugleich kreierte er 1998 die Spitzenweine Cigalus, La Viala und La Forge, mit denen er demonstriert, dass er zu den besten Winzern des Languedoc zählt.

Und was ist Gérards Konzept?

Einfach der Wille, große Weine zu erzeugen. „Wir setzen inzwischen wesentlich größere Mittel im Weinberg ein“, erklärt er, „dadurch gibt es weniger Unterschiede zwischen den einzelnen Jahrgängen.“ Überhaupt pflegt er jedes Detail zu überwachen, vom Rebstock bis in den Verkauf. „Mein Vater sagte immer, das Wichtigste für einen Winzer sind die tausend Details, die den Entstehungsprozess eines guten Weins ausmachen. Wenn ein einziges Detail danebengeht, leidet das ganze Werk. Ich glaube fest an die erstaunliche Entsprechung zwischen dem Wein und der Person, die ihn macht. Wenn der Wein ausladend und großzügig ist, kann man sicher sein, dass es der Winzer ebenfalls ist.“ Mit einem Glas seiner phantastischen Weine kann man sich durchaus ein Bild vom Menschen Gérard Bertrand machen.

Sein 2006 GERARD BERTRAND Biologique ist zertifiziert von ECOCERT.

Ecocert ist sowohl eine Prüf- und Zertifizierungsinstitution. Gegründet im Jahre 1991 in Frankreich ist die Institution heute in über 80 Ländern weltweit tätig und hat allein in Frankreich 70 % aller Bio-Betriebe zertifiziert. In Bezug auf Struktur und Verfahrensweise ist ECOCERT vom COFRAC (Comité Francais d'Accréditation) zugelassen und gemäß ISO 65 Norm (EN 45011), die Unabhängigkeit, Sachverstand und Unparteilichkeit verlangt.

CO2 - neutrale Produkte

Bertrands feste Überzeugung in Bezug auf Nachhaltigkeit belegt er mit einer weiteren Zertifizierung. Seit April 2009 sind die Weinflaschen von Château l' Hospitalet mit der Auszeichnung "Domaine Carbone Neutre" versehen. Der Product Carbon Footprint PCF kennzeichnet klimafreundliche, CO2 - neutrale Produkte.

Die Weine