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Über Vittorio Giulini in Frascati


Weinmacher und Modezar

Vittorio Giulini zählt zu den vielseitigsten Männern in Italiens Weinszene. Er ist Inhaber der äußerst erfolgreichen Modefirma Liolà, sammelt leidenschaftlich Kunstschätze – und betreibt Weingüter im Latium und dem Piemont.

Dabei gehört er keineswegs zu jenen neureichen Zeitgenossen, die sich „mal eben“ ein Weingut kaufen, weil es gerade „in“ ist. Im Gegenteil: Der Spross eines alten Adelsgeschlechts kennt keinen Dünkel. Seine Vorfahren hatten die Tenuta di Pietra Porzia in Latium vor den Toren Roms bereits vor über 100 Jahren erworben, sechzig Jahre später kam dann die Tenuta La Marchesa in Gavi (Piemont) dazu.

Befragt nach seiner Weinphilosophie, antwortet Signor Giulini: „Wir verfolgen das Konzept französischer Châteaux, eine Symbiose von hoher Weinqualität mit einer Architektur, die sich harmonisch in die natürliche Umgebung einfügt.“

Apropos Weinqualität: Signor Giulini hat sich zwar hochkarätige önologische Berater ins Haus geholt, aber der Modezar ist auch als Weinmacher ein ausgewiesener Fachmann. Bevorzugt nutzt er alte Rebstöcke, wählt mit Bedacht die richtigen Hefen für die Gärung und kontrolliert die Temperatur im Edelstahltank. Alles dient dem Ziel, Weißweine mit intensiven Fruchtaromen zu kreieren, die im internationalen Wettbewerb bestehen, ohne dabei ihre typischen Charakteristika zu verleugnen. Denn schließlich strebt Signor Giulini keine Internationalität an, sondern Typizität.

Und wenn er einmal nicht zwischen seinen Weingütern und Modeateliers pendelt, zieht sich Vittorio Giulini in seine Mailänder Penthauswohnung zurück. Dort entspannt er sich bei Wein und gutem Essen sowie seiner dritten Leidenschaft, der Kunst: Mehr als 150 Bilder und Kunstwerke zieren allein dort seine Räumlichkeiten. 

Die Weine