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Über Alvaro van Zeller und Carlos Flores dos Santos in Vila Nova de Gaia


Von Föhr nach Oporto

Im Alter von 19 Jahren gründete João Henrique Andresen 1845 das Portwein-Unternehmen. Vier Jahre zuvor kam er mit einem Boot von der Nordseeinsel Föhr in der Stadt Porto an.

Bis zum Jahr 1942 wurde das Unternehmen von Familie Andresen geführt, als die Erben von João Henrique in einer Wirtschaftskrise zum Verkauf gezwungen waren. Sie überließen den Betrieb Albino Pereira dos Santos. Dos Santos hatte bereits vier kleine, familiengeführte Portwein-Häuser und war in der Branche ein angesehener Mann. Im Jahr 1945 beschloss Albino zum 100-jährigen Jubiläum von J.H. Andresen einen zehn Jahre gereiften Special Reserve Tawny Port zu kreieren. Dieser Portwein wurde schnell zum Aushängeschild der Familie. Mit diesem Erfolg benannten sie später alle Portwein-Häuser zu Andresen um. Heute besinnen sich die Enkel, Manuela und Carlos Flores dos Santos, auf die familiäre Struktur und führen diese fort. Damit zählt Andresen zu einem der wenigen Betriebe, die noch zu 100 Prozent in Familienhand und unabhängig sind.

Wie bei jedem Wein kommt es auch beim Port auf die Qualität des Lesegutes an. Eine besondere Art der Maischegärung in offenen, breiten Steinbecken - und die Verstärkung mit Brandy - charakterisieren die Portwein-Herstellung. Bei einem Besuch der Keller von Andresen kommt es einem so vor, als ob man ins neunzehnte Jahrhundert zurückreist. Denn dos Santos respektiert und schätzt die Traditionen, die hier im Haus verwurzelt sind. Beim durchschlendern der ruhigen Keller-Gänge zwischen den vielen alten Holzfässern nimmt man einen einzigartigen Geruch wahr, geprägt von der Zeit und der Leidenschaft Portweine zu kreieren. In dieser ruhigen Umgebung kann man gut nachvollziehen wie die Weine mit viel Geduld langsam reifen.

Die Weine