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Über Familie Teisserenc in Pouzolles


Vielseitig und originell

»Wir entwickeln viele verschiedene Weine – mehr als ein Dutzend –, weil das Spaß macht«, erklärt Louis-Marie Teisserenc.

»Deshalb haben wir auch einen Rosé aus dem Barrique oder den Zinfandel und nun als neues Projekt die Alterung in Flaschen. Für eine Domaine ist es vorteilhaft, immer wieder etwas Neues zu versuchen, denn das fordert die Leute, die dort arbeiten.« Louis-Marie, dem längst Sohn François zur Seite steht, führt auf der Domaine de l’Arjolle in der Kellerei Regie. Dort bewahrt der Familienclan Althergebrachtes wie die zwei Jahrhunderte alten gemauerten Gärtanks, während er zugleich auf moderne Technik mit Edelstahlgebinden und Temperaturkontrolle setzt. Von der guten alten Zeit künden noch die mächtigen Eichenfuder, die seit 1873 geduldig in der Kellerhalle ruhen und in denen immer noch ein Teil der Rotweine seinen Werdegang nimmt. Das ist aufwändig, ergibt aber eine ganz eigene Rundheit und zusätzlichen Schliff.

Nach einem Einstieg mit sortenreinen Weinen entwickelte die Familie Cuvées, die zu den originellsten Weinen des Languedoc gehören. Dies war und ist nicht nur eine Sache des Weinmachens, sondern dazu ist eine Traubenqualität erforderlich, die nur mit sorgsamer Weinbergsarbeit erreicht werden kann. »Wir suchen im Weinberg ein Gleichgewicht, sodass die Rebe die beste Frucht zur rechten Zeit gibt«, erklärt Louis-Marie. »Dafür setzen wir Begrünung und Kompost ein, und zwar unter genauer Berücksichtigung der einzelnen Lage und der Anforderungen der Sorte.« Man stellt eigenen Kompost her und sorgt durch Anpflanzung von Büschen und Bäumen am Rand der Weinberge für »Bioreserven, die Nützlingen erneut Lebensraum bieten«, wie Schwager Charles Duby kommentiert. Weinbau mit Perspektive.

Die Weine