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Über Familie Potts in Langhorne Creek


Kontinuität und Fortschritt

Was in europäischen Weinländern oft die Regel ist, stellt sich in Australien als Besonderheit heraus. Der Familie Potts gehören die Bleasdale Vineyards in der fünften Generation und damit sind sie nach Hill Smith von Yalumba die zweitälteste sich noch in Familienbesitz befindende Winery des Kontinents.

Robbie Potts hat also heute die Aufgabe seines Ururgroßvaters Frank übernommen und sich dafür am Roseworthy College ausbilden lassen, der berühmtesten Schmiede australischer Winemaker. Während die Cellar Door, der Probierraum, Besucher in einem Teil der ältesten Gebäude empfängt, die aus dem Jahre 1880 stammen und unter Denkmalschutz gestellt worden sind, hat Robbie dafür gesorgt, dass Bleasdale mit modernster Weintechnologie ausgerüstet wurde, denn Fortschritt ist auf dem fünften Kontinent selbstverständlich. Alles, was der Qualität der Weine zugute kommt, wurde und wird angeschafft.

Bleasdales Philosophie unterscheidet sich von Mitbewerbern in der Kontinuität, mit der man gute, immer verlässliche und preiswerte Weine macht, frei von Spekulation und Brimborium. Wie gut Robbie und sein Team arbeiten, beweisen die hohen Auszeichnungen, die ihnen zuteil wurden.

Seinen besonderen Spaß hat Robbie jedes Jahr daran, die von seinem Ururgroßvater eigenhändig aus Rotgummiholz gefertigte Hebelpresse quietschend in Betrieb zu nehmen, um damit 3,5 Tonnen Trauben für eine spezielle Reserve zu keltern. Und mit sichtlichem Vergnügen klettert er in den 1892 konstruierten Gewölbekeller hinab, um dort Proben aus den besten Fässern mit den besten Weinen von Bleasdale zu ziehen. In jedem September macht er sich daran, daraus die Blends für seine Topweine zu komponieren, der Höhepunkt seines Winemakerjahres.

Die Weine