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Über Alessandro Chiti in San Gimignano


Sprung in den Wein

Wer die Familie Chiti in den Hügeln unweit des Städtchens San Gimignano besucht, gewinnt den Eindruck einer glücklichen, bodenständigen Familie und könnte leicht meinen, sie seien schon seit Generationen Winzer. Irrtum.

Heute bewirtschaften Alessandro Chiti, seine Frau Paola und ihre Kinder Andrea und Melania gemeinsam und mit Enthusiasmus das kleine Weingut, das sich aufgrund seines blitzsauberen und typischen weißen San Gimignano und dem guten roten Chianti Colli Senesi einen Namen gemacht und viele Freunde gewonnen hat. Als Alessandros Vater 1977 Jahren das kleine Anwesen bei dem malerischen Städtchen erwarb, verdiente er sein Auskommen in der Bekleidungsindustrie und dachte mehr an einen hübschen Feriensitz als an einen landwirtschaftlichen Betrieb. Er hatte kaum damit gerechnet, dass sich sein Sohn spontan in das Haus und das dazu gehörende Land verlieben würde und sofort damit begann, sich die notwendigen Kenntnisse anzueignen, um die Weinberge fachmännisch zu bestellen und selbst Wein zu keltern. Nur zwei Jahre nach dem Kauf der Casa Rossa vinifizierte Alessandro in ihrem Keller seinen ersten Wein.

Dies waren keine leichten Zeiten, denn die Winzer von San Gimignano mussten um die Anerkennung ihres Weines kämpfen, zwar nicht um die offizielle, die er ja bereits genoss, aber um die viel wichtigere der Kunden. Der Sprung nach vorn gelang Alessandro und seinen Kollegen in den 1980er Jahren. Damals legte er mehrere Parzellen mit bestem Pflanzmaterial neu an und er erlernte die Methoden moderner Weinbereitung, die Fundamente, auf denen sein heutiger Erfolg basiert.

Die Weine