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Über Gérard Fagnoni in Santenay


Fürstliches Erbe

Im Château Philippe le Hardi in Santenay, das einst dem Herzog des Burgund gehörte, regiert heute Gérard Fagnoni. Der Weinbauingenieur und Önologe wurde mit der Leitung dieses großen Weinguts mit der beeindruckenden Burganlage betraut, als es 1997 von der Bank Crédit Agricole übernommen wurde.

Seither steht bei der Arbeit in den Weinbergen die Qualität im Vordergrund. Nach und nach hat er auf integrierten Anbau umgestellt und damit begonnen, bei Parzelle um Parzelle auf Unkrautvernichter zu verzichten und wohl überlegte Begrünung einzuführen. Zugleich unternimmt er eine Erneuerung des Rebbestandes, wobei er einem präzisen Plan folgt, der zu alte und zu wenig überzeugende Anlagen durch ausgesuchte, ganz auf Qualität ausgerichtete Rebstöcke ersetzt. Eine seiner Hauptaufgaben besteht darin, den Ertrag zu meistern und dadurch einerseits eine optimale Reife zu erlangen und andererseits ein hohes Niveau an Qualität. Dies spielt insbesondere beim Pinot Noir eine entscheidende Rolle, wo ein Zuviel im Weinberg unweigerlich zu einem Zuwenig in der Flasche führt. Unter Gérard Fagnoni hat sich das Château Philippe le Hardi einen soliden Ruf erworben und macht damit seinem früheren Besitzer, der um die Weinqualität seines Herzogtums zu sichern, 1395 den Anbau des „sehr unredlichen“ Gamay verboten hatte, alle Ehre.

Die Weine