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Über Jean-Claude Mas in Pézenas

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  • Im Fasskeller des Winzers

Der Kosmopolit

Jean-Claude Mas’ Erfolg kommt nicht von ungefähr. Er besitzt eine Weltoffenheit, wie man sie nur selten bei südfranzösischen Winzern antrifft, denn nur wenige machten einen solch faszinierenden und bereichernden „Umweg“ wie er, bevor er sich um das Familiengut zu kümmern begann.

In der Familie Mas erzählt man gern, dass Jean-Claude als Dreijähriger es während der Weinlese nicht zu Hause aushielt, sondern seiner Mutter entwischte und mutig die zwei Kilometer zum Keller zurücklegte, wo Großvater Raymond und sein Vater Paul die neuen Weine vergoren.Nach dem Abitur begann er zunächst in Nancy Wirtschaft und Werbung zu studieren, blieb dem Wein aber daneben durchaus treu. So rief er in Nancy einen Weinclub ins Leben und als er sein Studium in Birmingham fortsetzte, gründete er eine eigene Firma, die Bioweine importierte. Seine erste Anstellung fand er 1988 im Alter von 24 Jahren bei der Französischen Handelsmission in Miami, wo er sich um die Werbung für französischen Wein kümmerte. Als er zwei Jahre später nach Frankreich zurückkehrte, folgte er seiner zweiten großen Leidenschaft: dem Motorsport.

Domaines Paul Mas

Als Export- und Marketingmanager vertrieb er die Ölmarke Motul an Rennfirmen. Dies wurde nur ein Intermezzo, denn 1992 zog er nach Bordeaux, um für eine bekannte Weinfirma zu arbeiten, wobei er viel mit den Châteaux Pape-Clément und Talbot zu tun hatte. Zurück ins Languedoc brachte ihn 1995 der Posten des Verkaufsdirektors bei den von Pierre Degroote gegründeten, auf Rebsortenweine spezialisierten Domaines Virginie, doch 1999 übernahm er die Leitung und die Weinbereitung auf den Familiengütern der Domaines Paul Mas.

Weingeschmack und Weingenuss

Natürlich brachte er nun seine Erfahrungen und seine Kenntnisse ein, nicht zuletzt diejenigen vom Weingeschmack und Weingenuss in anderen Ländern. Im Gegensatz zu den meisten Languedoc-Winzern probierte, analysierte und kritisierte er seine Weine. Wenn sie ihm anfangs nicht ganz und gar gefielen, suchte er herauszufinden, welche Änderungen er im Weinberg und Keller vollziehen musste, um ihnen die Frucht, Rundheit und Attraktivität mitzugeben, die ihm vorschwebte und die Weinfreunden im Ausland gefiel. Wie sehr seine Weine dort ankommen, beweist sein Erfolg, 98 Prozent seiner Weine werden im Ausland getrunken.

Die Weine