Über Nicolas de Saint-Exupéry in Salles-d'Aude


Adeliger Namen - Bodenständiger Wein

Château Pech-Céleyran ist in Salles-d'Aude beheimatet, das gut 13 km nord-östlich von Narbonne vis- à -vis des Mittelmeers liegt und seit fünf Generationen im Besitz der Familie Saint-Exupéry ist. Das angesehene Weingut umfasst insgesamt 145 Hektar, davon 96 Hektar Rebfläche auf einem kalkhaltigen Terrain, das sich rund um den Hügel von Pech-Céleyran verteilt. Die Rebgärten werden abwechselnd vom „Cers“ – einem nordwestlichen Wind – oder vom „Marin“ – der vom Mittelmeer kommt – optimal belüftet. Die umliegende Buschlandschaft, mit ihrer mediterranen Kräuterwelt, beeinflusst die Aromatik der Weine. Der Rebsortenspiegel ist zweigeteilt, während in den Gemarkungen der Appellation La Clape die klassischen mediterranen Rebsorten wie Syrah, Grenache, Mourvèdre, Carignan und Marselan bei den Roten, sowie Bourboulenc, Marsanne, Roussanne und Grenache Blanc bei den Weißen gepflegt werden, wachsen auf den Rebflächen mit der Indication Géographique Protégée Pays d'Oc Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Malbec, Pinot Noir, Syrah, Mourvèdre´(rot) und Chardonnay, Viognier, Muscat und Sauvignon Blanc (weiß).

Mehr als nur ein Weingut

Aber Château Pech-Céleyran ist nicht nur ein Weingut, sondern bietet auch Gästezimmer und vermietet Räume, den Keller und den Innenhof für außergewöhnliche Empfänge, Hochzeiten oder Seminare. Wer also mal seinen Urlaub auf einem Weingut im Languedoc verbringen möchte, der liegt hier goldrichtig. 

Die Sache mit den berühmten Namen

Dass der heutige Besitzer – Nicolas de Saint-Exupéry – einen so berühmten Namen trägt, ist tatsächlich kein Zufall, denn er ist, wenn auch über ein paar Ecken, mit dem legendären Autor und Piloten Antoine de Saint-Exupéry verwandt. Wer also den richtigen Wein zur Lektüre des Buches „Der kleine Prinz“ sucht, der ist hier an der richtigen Adresse. Auch ein zweiter Promi – der Maler Henri de Toulouse-Lautrec – besitzt eine echte Verbindung zum Gut. Die ist allerdings etwas komplizierter. Denn es war Isaure Tapié de Céleyran, die Besitzerin und Namesgeberin des Weinguts seit 1866, deren Bruder der Großvater von Henri de Toulouse-Lautrec war. So kam es, dass er oft auf dem Schloss zu Gast war und zwischen 1880 und 1882 einige seiner Jugendwerke dort malte. 

Jacques’ Wein-Depot und das Château Pech-Céleyran

Beide verbindet eine lange Geschichte, denn bereits 1979 wurde der La Clape vom Château Pech-Céleyran mit einer Aussendung beworben. Damals war der Wein noch als Vin Délimité de Qualité Supérieure qualifiziert, die Appellation kam erst später. Spannend ist der Originaltext, der hier ungekürzt wiedergegeben wird. Wie gesagt, es handelt sich um den 1979er Jahrgang. 

Originaltext einer Jacques’- Werbung vom Jahrgang 1979

„Von Narbonne aus in Richtung Küste fahrend, stößt man unerwartet auf das Massif de la Clape. Eine erstaunliche Landschaft: kalkhaltige Hügel, Schluchten, Geröllhalden, dunkle Pinienwälder und ein Duft von Rosmarin… und unter diesem fast metallisch blauen Himmel besaß der Cousin von Toulouse-Lautrec Monsier Les Tapier de Céleyran das Schloß ‚Château de Céleyran‘. Toulouse-Lautrec hat hier häufig gewohnt und auch einige seiner Bilder gemalt. 1850 wurde das Anwesen geteilt. Die Familie Saint-Exupéry erbte eine Hälfte. Der heutige Eigentümer Mr. Jean de St.Exépury ist ein direkter Nachfahre des Dichters und Fliegers. Sein Weinberg ist 80 ha groß. In seinen Rotwein kommen 50 % Carignan, 30 % Grenache, 5 % Cinsault, 10 % Syrah und 5 % Mourvèdre-Trauben. Der Wein wird 6 Monate im Eichenfass ausgebaut, bevor er auf die Flasche kommt. Im Keller läßt er sich leicht 10 Jahre aufbewahren. Vom Landwirtschaftsminister wurde das Schloß für seine Weine 1960, 63, 71, 75 und 78 mit Gold ausgezeichnet. Der reichaltige Boden hinterläßt im Wein ein erstaunliches Tabakaroma, das Raucher und Nichtraucher überraschen wird. Vielleicht wurde deshalb auf der früheren Insel ‚La Clape‘ schon 2000 vor Christi Wein angebaut und in Amphoren nach Rom verschifft. Ein idealer Wein zu roten Fleischgerichten, ausgeprägten Käsen und vielleicht zum ‚Rauchenabgewöhnen‘. Probieren Sie mal im Depot den VdQA mit dem guten Ruf.“ Der Wein wurde übrigens damals für DM 4.80 angeboten. 

Erstaunlich, wie günstig er bis heute zu haben ist. Am besten, Sie machen mit dem aktuellen Jahrgang eine Probe in Ihrem Depot!
 

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