it Italien, Umbrien 

LA CARRAIA Solcato 2018

LA CARRAIA Solcato 2018
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LA CARRAIA Solcato 2018 Umbria Indicazione Geografica Protetta
Typus: Rotwein
Weinstil: mittelkräftig & ausgewogen
Rebsorte: SangioveseMontepulciano
Alkoholgehalt: 14,0% Vol
Notiz:  
Notiz

Die Beschreibung bezieht sich auf den aktuellen Jahrgang. Unsere Geschmackseindrücke erfassen eine Momentaufnahme. Jeder Wein entwickelt sich naturbedingt. Genannte Aromen können sich im Laufe der Zeit verändern, beziehungsweise Aromen der Reife dazukommen.

Umbrien fliegt als Heimat hochwertiger Rotweine immer noch ein wenig unter dem Radar und steht zu Unrecht im Schatten des großen Nachbarns Toskana. Der Weltklasse-Önologe Riccardo Cotarella ist schon vor vielen Jahren angetreten, dies zu ändern. Und mit Weinen wie dem Solcato - eine Cuvée aus Sangiovese (50 %) und Montepulciano (50 %), die teilweise im Fass ausgebaut ist - ist ihm das glanzvoll gelungen. Ein ungemein dichtes Kirschrot setzt ein erstes Ausrufezeichen. Das üppige Bouquet duftet nach reifen Brombeeren, schwarzen Kirschen und einem leichten Hauch Kräutern. Am Gaumen mit exzellenter Struktur, dicht, vollmundig, mit sehr schöner Frucht-Fass-Balance und einem anhaltenden, profunden Nachklang. Das ist überaus gelungen und zeigt Potenzial für weitere Jahre der Reife. 
Imbottigliato da
Azienda Vinicola la Carraia SRL
Orvieto, Italia


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Sauerkirsche Veilchen Lakritz Wacholderbeere
Sauerkirsche Veilchen Lakritz Wacholderbeere

Sangiovese

Charakteristische Aromen: Sauerkirsche, Veilchen, Schokolade, Lakritz, Wacholderbeere

Aus einer zufälligen Kreuzung von Ciliegiolo und Calabrese di Montenuovo soll Italiens Paradesorte entstanden sein. Schon die Etrusker haben sie kultiviert.
Auch heute wird sie hauptsächlich in den von den Etruskern besiedelten Gebieten angepflanzt. Der Name leitet sich aus dem spätlateinischen „Sangius Giove“ (Blut von Jupiter) ab. Mit einem Anteil von 10 Prozent an der Gesamtrebfläche ist Sangiovese die meistangebaute Rebsorte Italiens mit Schwerpunkt in der Toskana. Aber auch in anderen Regionen wie Emilia-Romagna, Umbrien, in den Marken und bis hinunter in den Süden ist sie anzutreffen.

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich mehrere Spielarten entwickelt, was sich in den regionalen Bezeichnungen ausdrückt: Brunello, Calabrese, Sangioveto, Sangiovese Grosso, Prugnolo oder Montepulciano. Italienische Einwanderer brachten die Sorte nach Argentinien, Kalifornien und Australien.

Weltberühmt sind vor allem Chianti Classico, Vino Nobile di Montepulciano und Brunello di Montalcino, deren Hauptrebsorte immer Sangiovese ist. Ein Minimum von 70 bis 80 Prozent Sangiovese-Anteil ist Pflicht, oft sind es 100 Prozent. Häufige Cuvéepartner sind Canaiolo und viele andere autochthone Rebsorten wie zum Beispiel Mammolo.

Sangiovese ist nicht für jedes Klima geeignet, da sie eine spät reifende Sorte ist und lange am Stock bleibt. In der Jugend zeigt sich der Wein noch säurebetont und mit deutlichem Gerbstoff. Diese Merkmale bauen sich im Lauf der Zeit ab, der Wein wird runder. Besonders geeignet ist der tanninbehaftete Wein für den Ausbau im Barriquefass. Ältere, gereifte Jahrgänge werden oft bevorzugt, da sie die größere Aromenvielfalt bieten.
 

Kirsche Brombeere Blaubeere Lakritz
Kirsche Brombeere Blaubeere Lakritz

Montepulciano

Charakteristische Aromen: Schwarzkirschen, Waldfrüchte, Gewürze, Vanille; in der Reife Lakritz, Schokolade

Auch wenn der Name es vermuten lässt, so hat die Rebsorte Montepulciano rein gar nichts mit der Stadt Montepulciano in der Toskana zu tun. Ebenso sollte man Montepulciano nicht mit dem toskanischen Wein Vino Nobile di Montepulciano verwechseln. Die Verwirrung um den Namen liegt wohl daran, dass im 17. Jahrhundert Weinbau- und Kellertechniken von der Toskana in die Abruzzen eingeführt wurden. 

Ein erster schriftlicher Hinweis auf die Region Abruzzen als Ursprung von Montepulciano findet sich in einem Reisetagebuch über die Abruzzen, das Michele Torcia im Jahr 1792 veröffentlichte. 

Größtes Anbaugebiet von Montepulciano sind auch heute noch die Abruzzen. Hier sind etwa 50% der Weinberge mit der Rebe bestockt, was einer Rebfläche von etwa 18.000 Hektar entspricht. Abgesehen von den Abruzzen wird Montepulciano noch in den Marken, Umbrien, Apulien und Molise angebaut.

Montepulciano erzeugt fruchtigen Wein mit ausgewogenen Tanninen. Ihre dezente Säure lässt sie sehr weich wirken. Im Holzfass ausgebaut, bezaubern die Weine mit würzigen und weichen Noten. Ihr kräftiges Rubinrot hat oft violette Reflexe.