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ALVIGNES Cahors 2019

ALVIGNES Cahors 2019
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ALVIGNES Cahors 2019 Cahors Appellation d’Origine Protégée
Typus: Rotwein
Weinstil: mittelkräftig & ausgewogen
Rebsorte: MalbecMerlot
Alkoholgehalt: 13,0% Vol
Notiz:  
Notiz

Die Beschreibung bezieht sich auf den aktuellen Jahrgang. Unsere Geschmackseindrücke erfassen eine Momentaufnahme. Jeder Wein entwickelt sich naturbedingt. Genannte Aromen können sich im Laufe der Zeit verändern, beziehungsweise Aromen der Reife dazukommen.

Sie gilt als Heimat der hochwertigen Rebsorte Malbec: die Appellation Cahors! An keinem anderen Ort in Europa läuft sie so zur Topform auf wie hier. Das weiß auch Elodie Marsoni - Önologin auf Château Alvignès - die hier einen wunderbaren Wein auflegt. Eine dichte, tiefrote Farbe mit violettem Saum bildet den Auftakt. Das weitschweifende Bouquet duftet nach Blaubeeren, Brombeeren, Kirschen und reifen Pflaumen, alles komplettiert mit würzigen Kräutern und einem Touch Edelschokolade. Am Gaumen würzig und fruchtig zugleich, überraschend harmonisch (hier merkt man den Merlot) und mit gutem Trinkfluss. Der Nachhall nochmal viel Frucht zeigend. Das ist viel Wein fürs Geld und passt bestens zur kräftigen französischen Küche. 
Mis en bouteille à F-81370 par
Vinovalie
Saint Sulpice - France


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Pflaume Kirsche Tabak Schokolade
Pflaume Kirsche Tabak Schokolade

Malbec

Charakteristische Aromen: Pflaume, Kirsche, Tabak, Schokolade, Wacholderbeere, Lorbeerblatt

 Das größte Anbaugebiet für Malbec ist mittlerweile Argentinien. Ursprünglich kommt diese Rebsorte aus dem Cahors in Südwestfrankreich, wo sie Côt oder Cot hieß. Genetischen Untersuchungen nach ist sie eng mit der Sorte Tannat verwandt. Bekannt wurde sie als eine der sechs zugelassenen Verschnitt-Partner für Bordeauxwein. Früher war sie weiter verbreitet, was ihr zahlreiche Synonyme einbrachte. Eines der aussagekräftigsten Synonyme ist „Noir de Pressac“. 1740 brachte der Besitzer von Château de Pressac die Rebe in seinen Sortenspiegel ein - der Wein hinterließ Eindruck. Herr Malbeck, der nordöstlich von Bordeaux eine größere Fläche davon anlegte, prägte den Namen endgültig.

 Da Malbec im Anbau sehr anfällig für Krankheiten ist und dazu noch frostempfindlich, ist die Verbreitung nicht mehr so stark wie einst. Im Bordelais verdrängte ihn die Sorte Merlot.

Als Wein zeigt sich die Sorte mit einem tiefdunklen Lila. Das Geschmacksbild ist würzig und fruchtig. 

Schwarzkirsche Schwarze Johannisbeere Pflaume Nelken
Schwarzkirsche Schwarze Johannisbeere Pflaume Nelken

Merlot

Charakteristische Aromen: Schwarzkirsche, Schwarze Johannisbeere, Pflaume, Schokolade, Nelke

Der Sortenname Merlot ist von „le Merle“, die Amsel, abgeleitet. Diese Vogelart bevorzugt als Nahrungsmittel frühreife Früchte. Merlot ist ebenfalls frühreif. Diese Eigenschaft verschafft Winzern den Vorteil, dass Merlot auch in Regionen gepflanzt werden kann, in denen andere Sorten aufgrund der kurzen Vegetationszeit nicht voll ausreifen können.
Im Anbau zeigt sich die Rebe als starkwüchsig, das heißt, die Erträge müssen begrenzt werden. Die Traube ist lockerbeerig und die großen Beeren dünnschalig. Merlot gilt wie Carmenère als Abkömmling der Sorte Cabernet Franc.

Ihre Berühmtheit erlangte diese Rebsorte als Cuvéepartner im klassischen Bordeaux-Verschnitt mit Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. In den Weinbauregionen um St. Emillion und Pomerol nimmt Merlot den größeren Teil in der Cuvée ein. Aber auch als reinsortiger Wein ist sie weltbekannt.
In Bordeaux ist Merlot die am meisten angebaute Rotweinsorte. Neben ihren guten Anbaueigenschaften hat sie ihre Popularität auch ihren geschmacklichen Vorzügen zu verdanken.
Als Rotwein ausgebaut, zeigt sich Merlot gefällig und zugänglich, in der Farbe rubinrot und im Mund
füllig-rund, fleischig, fast sinnlich. Der Wein ist säure- und gerbstoffarm mit wenig Tannin, aber hohen Mostgewichten. Aufgrund der sensorischen Eigenschaften ist Merlot ein idealer Verschnittpartner. Die Sortencharakteristik drängt sich geschmacklich nicht in den Vordergrund, sondern wirkt unterstützend bei Fülle und Körper eines Weines.

Auch für Roséwein ist Merlot geeignet. Die Traube kann aufgrund ihrer Dünnhäutigkeit leicht gepresst werden, die Himbeer-Farbe ist ansprechend und die Aromatik sehr duftintensiv.
Die positiven Anbau- und Ausbaueignungen tragen dazu bei, dass die Rebflächen des Merlot weltweit an sechster Stelle in der Rebsorten-Statistik stehen. In Südfrankreich ist Merlot weit vor Cabernet Sauvignon die am meisten angebaute Rotweinsorte.
Im Tessin wurde Merlot nach der Reblausepidemie Anfang des 19. Jahrhunderts bevorzugt angepflanzt. Aber auch in anderen norditalienischen Anbaugebieten wie Friaul, Trentin und Venetien findet die Sorte ihre Anhänger. Bis nach Chile, Argentinien, Australien und in die USA ist ihre Fangemeinde gewachsen. Mal sortenrein oder als Verschnittpartner – Merlot ist weltweit als Gaumenschmeichler sehr geschätzt.