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CHÂTEAU DE BARBE BLANCHE 2016

CHÂTEAU DE BARBE BLANCHE 2016
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CHÂTEAU DE BARBE BLANCHE 2016 Lussac - Saint-Emilion Appellation d'Origine Contrôlée
Typus: Rotwein
Weinstil: körperreich & vollmundig
Rebsorte: MerlotCabernet Franc
Alkoholgehalt: 13,5% Vol
Notiz:  
Notiz

Die Beschreibung bezieht sich auf den aktuellen Jahrgang. Unsere Geschmackseindrücke erfassen eine Momentaufnahme. Jeder Wein entwickelt sich naturbedingt. Genannte Aromen können sich im Laufe der Zeit verändern, beziehungsweise Aromen der Reife dazukommen.

„This is a very pretty wine“, schreibt der berühmte Weinkritiker Antonio Galloni über den Château Barbe Blanche und auch seine Kollegen Hubrecht Duijker und Michael Broadbent, sind der Meinung der Wein ist „wahrhaft ein Genuss“. In der Tat, die Cuvée aus 85 % Merlot und 15 % Cabernet Franc hinterlässt schon mit der tiefen, purpurroten Farbe mit violetten Reflexen einen wunderbaren ersten Eindruck. Das komplexe Bouquet offeriert Aromen von schwarzen Beeren, kandierten Früchten, Gewürzen und eine gut integrierte Vanillenote vom Ausbau im Eichenfass. Am Gaumen rund, dicht und großzügig. Der Merlot sorgt für reifes Tannin und dunkle Frucht, während der Cabernet Franc Struktur und Extrakt hinzufügt. Das Nachhall schon von deutlichen Reifenoten geprägt. Ein klassischer Bordeaux, der sehr gut zu gegrilltem Lamm, Fleischpasteten oder Wildgerichten passt.
Mis en bouteille au Château par
SCE CHÂTEAU DE BARBE BLANCHE,
VITICULTEUR À LUSSAC 33570 GIRONDE - FRANCE

André Lurton gehörte zu jenen Männern, denen Bordeaux seinen heutigen Ruhm verdankt. Mit Ausdauer und Unternehmungsgeist nahm er am (Wieder-)Aufbau und Ausbau der Region aktiven Anteil, und war bis ins hohe Alter aktiv. Seine Weine sind auf der ganzen Welt bekannt und beliebt. Mit Jacques’ verband ihn eine lange Geschichte. Sein Sohn und Nachfolger ist Jacques Lurton.

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Schwarzkirsche Schwarze Johannisbeere Pflaume Nelken
Schwarzkirsche Schwarze Johannisbeere Pflaume Nelken

Merlot

Charakteristische Aromen: Schwarzkirsche, Schwarze Johannisbeere, Pflaume, Schokolade, Nelke

Der Sortenname Merlot ist von „le Merle“, die Amsel, abgeleitet. Diese Vogelart bevorzugt als Nahrungsmittel frühreife Früchte. Merlot ist ebenfalls frühreif. Diese Eigenschaft verschafft Winzern den Vorteil, dass Merlot auch in Regionen gepflanzt werden kann, in denen andere Sorten aufgrund der kurzen Vegetationszeit nicht voll ausreifen können.
Im Anbau zeigt sich die Rebe als starkwüchsig, das heißt, die Erträge müssen begrenzt werden. Die Traube ist lockerbeerig und die großen Beeren dünnschalig. Merlot gilt wie Carmenère als Abkömmling der Sorte Cabernet Franc.

Ihre Berühmtheit erlangte diese Rebsorte als Cuvéepartner im klassischen Bordeaux-Verschnitt mit Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. In den Weinbauregionen um St. Emillion und Pomerol nimmt Merlot den größeren Teil in der Cuvée ein. Aber auch als reinsortiger Wein ist sie weltbekannt.
In Bordeaux ist Merlot die am meisten angebaute Rotweinsorte. Neben ihren guten Anbaueigenschaften hat sie ihre Popularität auch ihren geschmacklichen Vorzügen zu verdanken.
Als Rotwein ausgebaut, zeigt sich Merlot gefällig und zugänglich, in der Farbe rubinrot und im Mund
füllig-rund, fleischig, fast sinnlich. Der Wein ist säure- und gerbstoffarm mit wenig Tannin, aber hohen Mostgewichten. Aufgrund der sensorischen Eigenschaften ist Merlot ein idealer Verschnittpartner. Die Sortencharakteristik drängt sich geschmacklich nicht in den Vordergrund, sondern wirkt unterstützend bei Fülle und Körper eines Weines.

Auch für Roséwein ist Merlot geeignet. Die Traube kann aufgrund ihrer Dünnhäutigkeit leicht gepresst werden, die Himbeer-Farbe ist ansprechend und die Aromatik sehr duftintensiv.
Die positiven Anbau- und Ausbaueignungen tragen dazu bei, dass die Rebflächen des Merlot weltweit an sechster Stelle in der Rebsorten-Statistik stehen. In Südfrankreich ist Merlot weit vor Cabernet Sauvignon die am meisten angebaute Rotweinsorte.
Im Tessin wurde Merlot nach der Reblausepidemie Anfang des 19. Jahrhunderts bevorzugt angepflanzt. Aber auch in anderen norditalienischen Anbaugebieten wie Friaul, Trentin und Venetien findet die Sorte ihre Anhänger. Bis nach Chile, Argentinien, Australien und in die USA ist ihre Fangemeinde gewachsen. Mal sortenrein oder als Verschnittpartner – Merlot ist weltweit als Gaumenschmeichler sehr geschätzt.

Himbeere Schwarze Johannisbeere Veilchen Paprika
Himbeere Schwarze Johannisbeere Veilchen Paprika

Cabernet Franc

Charakteristische Aromen: Himbeere, Schwarze Johannisbeere, Veilchen, grüne Paprika, Laub, Graphit

Neben seiner hauptsächlichen Präsenz in Bordeaux ist Cabernet Franc auch an der Loire, in Nordost-Italien, Spanien und der Neuen Welt verbreitet. In Frankreich ist er seit Jahrhunderten heimisch und wurde vermutlich aus Wildreben selektiert Die Verwandtschaft zwischen dem Cabernet Sauvignon und dem Cabernet Franc gilt als bewiesen, ebenso die direkte Verwandtschaft zum Merlot.

Die Sorte gehört zu der Gruppe der sechs in Bordeaux zugelassenen Rebsorten. Sie verträgt ein raueres Klima, reicht in Menge und Güte an den großen Bruder allerdings nicht heran. Nur an der Loire gebührt man ihr die Ehre, sortenrein ausgebaut zu werden. Dort ist sie die am weitesten verbreitete Rotweinsorte. Kein geringerer als Kardinal Richelieu brachte sie im 17. Jahrhundert an die Loire. In seinem Kloster St-Nicolas-de-Borgueil ließ er sie erstmals anpflanzen.

 Cabernet Franc ist der willkommene Cuvée-Partner im Bordelais, weil er die eher ruppige Art des Cabernet Sauvignons mit Frucht, Körper und Fülle ausgleicht. In der Farbe ist der Wein meist heller, das Aroma ist jedoch genau so reich und intensiv wie das eines Cabernet Sauvignons. Der geschmackliche Vorteil ist der niedrige Tanningehalt. Die Weine weisen eine deutlich geringere Adstringenz auf und sind daher jünger trinkbar. Je reifer das Lesegut ist umso höher ist der Anteil in der Cuvée.