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TABERNUS Cuvée Weiss 2021 – 5 Liter

TABERNUS Cuvée Weiss 2021 – 5 Liter
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28,00 €*   (5,60 €/l)
TABERNUS Cuvée Weiss 2021 – 5 Liter Qualitätswein
Typus: Weißwein
Weinstil: zartfruchtig & frisch
Rebsorte: WeißburgunderRieslingSilvanerSauvignon Blanc, Muskateller
Alkoholgehalt: 12,0% Vol
Notiz:  
Notiz

Die Beschreibung bezieht sich auf den aktuellen Jahrgang. Unsere Geschmackseindrücke erfassen eine Momentaufnahme. Jeder Wein entwickelt sich naturbedingt. Genannte Aromen können sich im Laufe der Zeit verändern, beziehungsweise Aromen der Reife dazukommen.

Hier zaubert die Villa Tabernus eine überaus köstliche Cuvée aus dem Hut. Mit einer kristallklaren, grüngelben Farbe fließt der Wein ins Glas. Das superfruchtige und saftig-frische Bouquet startet mit Birne, Mirabelle und Pfirsich, bevor es einen leichten Touch Orangenblüte und einen herrlichen Hauch Frühlingswiese freigibt. Auch am Gaumen brilliert der Wein mit glockenklarer Fruchtaromatik, klug verwobener, doch lebendiger Weinsäure, feiner Fruchtsüße und einem federleichten Nachklang. Ein Weißer mit hohem Spaßfaktor.
Verpacker
MEJS, Die Weinspezialisten GmbH & Co. KG
76887 Bad Bergzabern, Deutschland

"Gemeinsam stark" – eine Idee, die so überzeugend wie einfach ist. Qualität ist eine Frage der Wahlmöglichkeiten, sagten sich einst drei erfolgreiche Pfälzer Weinbauern von der Südlichen Weinstraße und schlossen sich zusammen, um aus dem besten Teil ihrer Ernte gemeinsame Cuvées zu komponieren und zu vermarkten.

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Quitte Walnuss Hefe Zitrusfrüchte
Quitte Walnuss Hefe Zitrusfrüchte

Weißburgunder / Pinot Blanc

Charakteristische Aromen: Quitte, Walnuss, Hefe, Zitrusfrüchte

Pinot Blanc führt in seiner Heimat Frankreich ein eher unscheinbares Leben, in Deutschland ist er hingegen unter den Synonymen Weißburgunder und Weißer Burgunder durchaus bekannt und beliebt. In Rheinhessen, Baden und der Pfalz performt die Weißwein-Rebsorte besonders gut, Grund sind kräftige Böden und die warmen, trockenen Lagen.

Charakteristische Aromen hat diese Rebsorte eigentlich nicht, es ist viel mehr das große Ganze, was den Weißburgunder auszeichnet. Da hätten wir beispielsweise Quitte, Walnuss, Hefe und Zitrusfrüchte, deren Mischung Duft und Geschmack kennzeichnen. Meistens wird Weißburgunder trocken ausgebaut, gerne auch in Barriques – Nuss-Aromen gesellen sich dann noch zu den anderen Aromen, angenehme Weinsäure vollendet das Weißburgunder-Erlebnis.

Weißburgunder passt hervorragend zu Fisch, denn der harmoniert hervorragend mit der feinen Säure des Weißburgunders. Alternativ begleitet er auch gerne frisches Gemüse und knackige Salate. Im Barrique gereifte Pinot-Blanc-Weine passen gut zu hellem Fleisch wie Huhn oder Kalb.  

Pfirsich Apfel Honig Mineralische Anklänge
Pfirsich Apfel Honig Mineralische Anklänge

Riesling

Charakteristische Aromen: Pfirsich, Apfel, Honig, mineralische Anklänge

Es gibt kaum einen Weinkenner, der vom Riesling nicht begeistert wäre. Aus dieser weißen Rebsorte entstehen bukettreiche, rassigherbe Weine mit markanten Aromen, die oft den Boden, auf dem sie gewachsen sind, widerspiegeln. Riesling-Weine zeichnen sich durch ihre harmonische Kombination von Säure und aromatischem Extrakt aus. Diese bereitet nicht nur hohen Trinkgenuss, sondern ermöglicht auch ein im Vergleich zu anderen Weißweinen hohes Alterungspotenzial. Neben trockenen Varianten ergibt der Riesling ausgezeichnete Süßweine von der Auslesequalität bis hin zum Eiswein.

Führend unter den Riesling-Anbauländern ist Deutschland. Hier bringt das gemäßigt kühle Klima besonders elegante und finessenreiche Weine hervor. Rheingau und Mosel sind weltberühmt für ihre hervorragenden Rieslinge. Aber auch in anderen Gebieten wie Rheinhessen, der Pfalz oder Franken entstehen gute bis sehr gute Weine dieser Sorte.

Inzwischen hat weltweit ein regelrechter Riesling-Boom eingesetzt. Er führte dazu, dass nicht länger nur die "klassischen" Riesling- Anbauregionen – neben Deutschland auch Österreich und das Elsass – um die Gunst der Weinfreunde wetteifern. Auch die "Neue Welt", namentlich Australien und der pazifische Nordwesten der USA, hat den Riesling entdeckt.

Birne Mineralische Anklänge Holunderblüte Gras
Birne Mineralische Anklänge Holunderblüte Gras

Silvaner

Charakteristische Aromen: Birne, erdig/mineralisch, Holunderblüte, Gras, Spargel

„Tief und rein wie ein Glockenton“, so charakterisierte Kurt Tucholsky den Franken-Silvaner. Und bedauernd fügte er hinzu: „Schade, dass man eine solche Köstlichkeit nicht streicheln kann.“

2009 feierte die Rebsorte Silvaner ihr 350. Jubiläum. Am 5. April 1659 schickte der Amtmann des damaligen Grafen Wolfgang Georg I. von Castell-Remlingen in Franken einen Boten ins nahe Obereisenheim, um von einem Rebhändler 25 Setzlinge Österreicher zu holen. So hieß der Jubilar damals. Das Kloster Ebrach unterhielt regen Austausch mit den Niederlassungen in Österreich und so kam die Sorte zu ihrem Synonym. Eine Erwähnung im Casteller Archiv aus diesem Jahr belegt nachweislich das erstmalige Pflanzen wahrscheinlich dieser 25 Stöcke am Steigerwald.

Auch wenn der heute eingetragene Sortenname manche Verbindung ahnen lässt zu Frauennamen oder Landesteilen, ist er von Haus aus eine natürliche Kreuzung aus Traminer und Österreich Weiß. Letztere wiederum geht auf die Sorte Heunisch zurück.

Von Franken aus eroberte der Silvaner in seinen jungen Jahren vor allem Rheinhessen, Nahe, Württemberg, Baden, die Pfalz und Saale-Unstrut. Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts galt er als meist gepflanzte Rebsorte in Deutschland. Er deckte fast 30 Prozent der deutschen Rebfläche ab! Bis in die 1970er –Jahre hielt sich seine Beliebtheit bei Winzern und Verbrauchern gleichermaßen.
Heute ist seine Bedeutung von Platz 1 der Statistik auf Platz 3 gesunken. Erst musste er dem Müller-Thurgau weichen, jetzt ist es der Riesling, der die Spitzenposition einnimmt.

Im Anbau zeigt er sich als frostsicher, was in den Gebieten mit kontinentalem Klima wichtig ist. Als Esstraube ist der Silvaner mit seinen kompakten aromatischen Trauben sehr beliebt. Im Keller erweist er sich mitunter als aufwändig beim Pressen. Seine Schale ist sehr dick. Eine Maischestandzeit erleichtert den Pressvorgang und verleiht ihm mehr Aromadichte. Als Begleiter zum Essen zeichnet sich der Wein durch eine unaufdringliche Säure aus. Insbesondere zur Spargelzeit ist Hochsaison für den Silvaner.

In Rheinhessen befindet sich aktuell die größte Silvaner-Rebfläche. Denn es war  eine Initiative aus Rheinhessen, die 1998 das Silvaner-Forum ins Leben rief, um der traditionellen Rebe ein Abrutschen in das „Schoppen-Milieu“ zu ersparen.

Prozentual gesehen steht er jedoch in Franken an erster Stelle im Sortenspiegel. Und mittlerweile sind  es hauptsächlich die fränkischen Erzeuger, die den Silvaner hochhalten. Dort gilt er als typische Sorte, die hervorragend in die fränkische Schichtstufenlandschaft passt. Die Vielfalt der Böden prägt den individuellen Ausdruck des Weines wesentlich.

Nach dem Riesling gilt der Silvaner als wichtiger Imageträger für deutschen Wein im Ausland.

Zitrusfrüchte Schwarze Johannisbeere Stachelbeere Gras
Zitrusfrüchte Schwarze Johannisbeere Stachelbeere Gras

Sauvignon Blanc

Charakteristische Aromen: Zitrusfrüchte, Schwarze Johannisbeere, Stachelbeere, Gras, Holunderblüte

Sauvignon Blanc ist eine Rebsorte mit Aha-Effekt. Wer Sauvignon einmal bewusst getrunken hat, wird ihn immer wieder erkennen. Nur wenige Rebsorten geben ihre Aromen so bereitwillig frei wie sie.

Um sich optimal zu entwickeln und vor allem ihre charakteristische frische und "knackige" Säure zu bewahren, benötigt die Sauvignon ein gemäßigtes Klima. Ideal ist ein steter Wechsel aus warmen und kühlen Abschnitten sowie gelegentlichen Niederschlägen.

Sauvignon-Weine präsentieren sich in zwei Stilrichtungen: Die eine entstand im Loire-Tal. Die Winzer berühmter Appellationen wie Sancerre und Pouilly-Fumé bereiten frische, geradlinige Weine. Durch gekühlte Gärung und Stahltank-Ausbau betonen sie die typische Sortenfrucht. Erzeuger aus den kühlen Regionen Neuseelands, Chiles und Südafrikas haben diesen Stil adaptiert. Ihre Weine präsentieren sich oft mit noch intensiveren Aromen und ausgeprägt exotischen Noten.

Die andere Stilrichtung entstand im Bordelais. Dort wird die Sauvignon oft mit der milderen Sémillon verschnitten und im Barrique ausgebaut. Hierdurch entstehen komplexere, würzige Weine, die nicht selten Grand-Cru-Status besitzen und zu den Top-Weinen der Region zählen. Unter der Bezeichnung "Fumé Blanc" entstehen in Kalifornien Sauvignon-Weine ähnlichen Stils.