• Depotfinder
    Depots in Ihrer Nähe:
Südwesten 

LA MADELAINE DE SAINT MONT 2014

Saint-Mont Appellation d'Origine Protégée

Typus:
körperreicher Rotwein
Rebsorte:
Alkoholgehalt:
14,0% Vol.
Geschmack:
Kirsche, Kräuter und zarte Rosendüfte begrüßen die Nase. Ganz dezent ist auch Eisen zu erkennen. Auf der Zunge sehr jugendlich und etwas kühl, was aber ein harmonisches Gesamtbild ergibt.
Die Beschreibung bezieht sich auf den aktuellen Jahrgang. Unsere Geschmackseindrücke erfassen eine Momentaufnahme. Jeder Wein entwickelt sich naturbedingt. Genannte Aromen können sich im Lauf der Zeit verändern, beziehungsweise Aromen der Reife hinzukommen.
Mehr Informationen und Analysewerte anzeigen »« Weniger Information anzeigen
Menge:      Flasche(n)
sofort lieferbar
im Depot nur auf Bestellung
 
49,00 €
pro 0,75 l Flasche, inkl. MwSt.
(65,33 €/l)
Dieser Wein ist nur online erhältlich oder bei Ihrem nächsten Besuch im Depot bestellbar.

La Madelaine, Symbol des Neustarts

Im Herzen von Süd-West-Frankreich erstrecken sich die Weinberge von Plaimont von den Ausläufern der Pyrenäen bis zu den Tälern der Gascogne. Somit decken sie ein einzigartiges und vielseitiges Terroir ab.  

Tausend Winzer verteidigen die Ideale ihrer Genossenschaft und engagieren sich für die Verwaltung ihrer Weinberge mit Respekt für die Umwelt und ihre eigenen altehrwürdigen Traditionen. Mit einer Kombination von lokalen Rebsorten, Wissen und rigoros harter Arbeit gelingt es den Mitgliedern von Plaimont, hochwertige Weine aus den Terroirs von Madiran, Pacherenc du Vic-Bilh, Saint Mont und Côtes de Gascogne zu produzieren.

Die Appellation Saint Mont bedeckt die Hänge des Pyrenäen-Vorgebirges westlich des Departments Gers ab. Das Kloster, das das Dorf Saint Mont dominiert, bezeugt die Tatsache, dass Benediktinermönche bereits im 11. Jahrhundert Reben in diesem Gebiet kultivierten. Das Klima, mit seinem kühlen feuchten Frühlingswetter und dem heißen, trockenen Sommer, ist für die Entwicklung lokaler Rebsorten zum Erreichen der vollen Reife förderlich.

Der Schädling Phylloxera (Reblaus) erschien relativ früh in Süd-West-Frankreich und verbreitete sich in einem rasenden Tempo während der 1870er Jahre. Das führte zu einer Zerstörung der meisten Weinberge und damit der heimischen Rebsorten der Region. Mehrere Jahre nach der ersten Blüte bremste dies die Entwicklung der Region. Doch die Winzer kamen wieder auf die Beine, aber mit neuen Methoden und mit einem entschlossen modernen Ansatz.

Die Parzelle La Madeleine war eine der ersten, die nach der Phylloxera-Erkrankung schon 1880 nachgepflanzt wurde. Weil diese Lage so einzigartig ist, bezeugt sie eine Schlüsselperiode in der Geschichte des französischen Weinbaus. La Madeleine ist eines der frühesten Beispiele von gepfropften Wurzelstöcken. Sie ist hauptsächlich mit Tannat bestockt, dessen Reben schon eine gewisse Patina entwickelt haben. Der gesamte Weinberg wird von einer Veranda, bekannt als La Madeleine, aus dem 14. Jahrhundert überthront. Ein symbolischer Eingang zum Gelände stellt die Renaissance der Weinregion dar. Auf diese über 100 Jahre alte Anlage wacht Gilles, Winzer aus Saint Mont, mit Argusaugen!

Das Terroir mit überwiegend Lehm-Kies-Boden ermöglicht die Expression von Komplexität, Rundheit und Frucht. Bei allen drei Rebsorten, die in die Cuvée assembliert sind – Tannat, Cabernet Sauvignon und Pinenc – erfolgt ein aufwändiges Weinbergs-Management: Überschüssige Augen werden ausgebrochen, die Weinberge sind begrünt, die Traubenzone wird frei gehalten, Grünlese wird durchgeführt und der optimale Lesezeitpunkt durch Verkosten der Beeren entschieden. Noch heute ist ein Team von Erntehelfern notwendig, da die empfindliche Tannat-Traube nur von Hand zu ernten ist.

Zur Verarbeitung kommen die Trauben in die Weinkeller nach Riscle Sie werden entrappt, gequetscht und über mehrere Tage auf der Schale eingemaischt.

Die Fermentation läuft Temperatur gesteuert bei 26 °C. In den ersten paar Tagen wird sanft rund gepumpt und der Tresterhut untergestoßen. Das extrahiert Tannin und Farbe. Die Zeit im Tank dauert nie länger als 30 Tage. Als nächstes kommt der Saftabzug in 400-L-Eichenfässern, wo auch die malolaktische Gärung stattfindet. Meistens zieht sich das bis in den folgenden Frühling. Der Wein bleibt für 12 bis 14 Monate im Fass. Zwei Drittel der Fässer sind 2. Belegung.

Plaimont empfiehl dazu: Streifen von getrocknetem Schinken, auf der Haut gebratene Ente, Rinder-Tartar mit gehobeltem Trüffel und Geflügel-Eintopf mit Speck.

Winzerverein Plaimont in Riscle

Plaimont-Direktor Olivier Bourdet-Pees hat das Glück, den Winzerverband von einem herausragenden Vorgänger übernommen zu haben: Kaum eine andere Persönlichkeit in der jüngeren französischen Weingeschichte hat die Zukunft einer ganzen Region so sehr geprägt wie André Dubosc die des Gers.


Mehr erfahren »
Kunden-Bewertungen»


Weinbeschreibung drucken
Wählen Sie nachfolgend die einzelnen Beschreibungen aus, die Sie drucken möchten:
Weinbeschreibung
Bitte warten ...
ohne Preise drucken