USA, Kalifornien 

BRAZIN Lodi Old Vine Zinfandel 2018

Lodi, Kalifornien, American Viticultural Area

Typus:
Rotwein
Weinstil:
körperreich & vollmundig
Rebsorte:
Zinfandel
Alkoholgehalt:
14,5% Vol.
Notiz:
„Er ist so kühn und intensiv, dass er gefährlich gut ist.“, das ist der Tenor von Cheryl Indelicato, der Macher des Brazin. Und in der Tat, Cheryls Zinfandel ist gewiss nichts für Beaujolais-Trinker, sondern ein kerniges kalifornisches Kraftpaket. Dies gilt natürlich erst recht für seinen Old Vine-Zinfandel, (35-80 Jahre alte Rebstöcke) den er mit Augenzwinkern auch (B)old Vine Zin nennt. (Bold = Fett). Und so muss er sein, ein klassischer Zin aus Lodi, der berühmtesten Region für diese Rebsorte in Kalifornien. Mit einer tief purpurroten Farbe, die schon große Lust auf den ersten Schluck macht, fließt er ins Glas. Das enorm weitgefächerte Bouquet duftet intensiv nach orientalischen Gewürzen, Mokka, schwarzen Pflaumen, Edel-Schokolade, Bourbon-Vanille und Toast. Am Gaumen mit bestens gereiften Tanninen, einzigartigem Zinfandel-Schmelz, satter Fass-Frucht-Aromatik und einem kräftigen Nachhall, der nochmal viel dunkle Frucht aufweist. Ein super Wein zu einem US-BBQ.
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Lodi USA

Der Zin des Lebens

Die Wurzeln der Familie Indelicato liegen im italienischen Dörfchen Campobello. Großvater Gaspare zog es nach Kalifornien, wo er 1924 seinen ersten Weinberg pflanzte. 1935 begann er selbst mit der Weinherstellung – und trat in die Fußstapfen seines Vaters.

Eine Stunde südlich von Sacramento liegt der Ort Lodi im San Joaquin Valley. Hier keltern die Indelicatos einen Zinfandel, der als die Paraderebsorte Kaliforniens gilt. Er hat, wie auch Familie Indelicato, seine Wurzeln in Italien – dort ist er als Primitivo bekannt und hat Karriere gemacht.

Rund um Lodi befindet sich eine der ältesten per Gesetz definierten Weinregionen (AVA = American Viticulture Area) Kaliforniens. Bis zu 110 Jahre sind die Reben alt. Die teils mannshohen Rebbäumchen der Subregion Mokelumne River liefern heute noch Trauben. Überzeugen Sie sich im Depot von seiner Anziehungskraft und finden vielleicht den Zin des Lebens...

Familie Indelicato in Manteca

Der Gründer des Weinguts, Gaspare Indelicato, kam vor über 100 Jahren nach Amerika und pflanzte den ersten Weinberg in Manteca, Kalifornien. Er erinnerte ihn an Sizilien, wo seine Familie seit Generationen bereits Wein anbaute.


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Kunden-Bewertungen
Durchschnittliche Kundenbewertung:
4,5 von 5 Sternen bei 52 Bewertungen
Jahrgang: 2018
Ich empfinde den Wein als schon gereift, ausgewogen, interessant, er duftet und lädt zum nächsten Schluck ein. Er ist trocken, schmeichelt nicht mit Süße oder überzogener Weichheit. Rote bzw. dunkle Beeren sind erkennbar. Ein toller Wein. 4 Sterne heißt für mich, dass er sehr gut schmeckt. Der Preis ist noch in Ordnung.
Jahrgang: 2017
Ein guter u. solider Wein. Umgehauen hat er mich aber leider nicht. Kein WOW Effekt. Unspektakulär u. kurz im Abgang. Da könnte m.M.n. mehr gehen...
Jahrgang: 2017
Hat mega Spaß gemacht. Fruchtig, kräftig.
Jahrgang: 2017
Einfach der Hammer, dieser Wein ist wirklich jeden Cent wert.
Jahrgang: 2016
Fruchtiges, leicht eichiges Bouquet. Beim ersten Schluck eine kräftige Geschmacksausbreitung mit Aromen von schwarzen Johannisbeeren. In der Mitte verstärken sich diese Aromen, mit wenig Restsüße, einem kleinen Teil ungebundener Säure und mäßig spürbaren Tanninen. Im Abgang bleibt der Geschmack schwarzer Johannisbeeren präsent. Der Wein hat eine komplexe Struktur, die vom recht hohen Alkoholgehalt (14,5 Vol%) gut gestützt wird. Sehr guter Wein!
Jahrgang: 2016
Spektakulärer, gehaltvoller Wein.
Jahrgang: 2016
Weich und fruchtig, intensive Aromen - typisch Kalifornisch
Jahrgang: 2016
Ganz tolle Farbe im Glas, dunkel rot. Bukett wirklich sehr intensiv nach dunklen Beeren, Kirsch und Schokolade, auch würzige Noten. Geschmacklich mit einem betonten Volumen, gehaltvoll und sehr ausgewogen. Im Abschluss kommen die o.g. Geschmacksnoten noch einmal sehr schön zur Geltung. Kein Wein zum "wegtrinken", definitiv Genießerklasse.
Jahrgang: 2016
Sofort nach Kauf November 2019 nach 2,5 stündigem Atmen getrunken. Farbe dunkel, nicht voll deckend. Zarte aber langlebige, vielversprechende Ölfenster. Komplexer Geruch. Für einen Zinfandel zu viel Säure, was wahrscheinlich an der frühen Verkostung liegt. Durch seine Tiefe und komplexe Struktur eignet er sich bestens zum mehrjährigen Lagern. Danach würde sich die etwas bitter anmutende Würze sicherlich in eine elegant-samtige Note verwandeln.
Jahrgang: 2016
Körperreicher Zinfandel mit toller Säure und komplexem Aromenspektrum, Zeigt nicht die "fettigkeit" wie die süditalienischen Primitivos. Relativ elegant. Graphit, Stärke (gekochte Nudeln), Kräuter, Leder, schwarzer Tee, Sardellen, süße rote Frucht, seht viel Brombeere. Rosinen, dunkle Frucht. Expressives, weiches Tannin. Reif, mit mittellangem bis langem Abgang. Tolles PLV!
Jahrgang: 2015
Für 15,5% ist der Wein für meinen Geschmack zu Flach und vor allem zu fruchtig im Geschmack. Hätte ihm deutlich trockener erwartet.
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Rezepte
1. Rezepte-Tipp
Ratatouille de Poissons
(Fischeintopf mit Tomaten, Zwiebeln und Oliven)
Zutaten für 4 Personen

400 g Kabeljau  •  400 g Meeraal  •  200 g Rotzungenfilets  •  1 kg Tomaten  •  500 g Zwiebeln  •  etwas Olivenöl  •  1 TL Thymianblättchen  •  2-3 Salbeiblätter  •  1 Lorbeerblatt  •  100 g schwarze Oliven  •  Salz, Pfeffer  •  1 EL gehackte Petersilie

Zubereitung

1. Die Tomaten kurz in kochendes Wasser tauchen, schälen und in Würfel schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und in dünne Ringe schneiden.

2. Das Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln kurz darin andünsten. Dann die Tomaten, die Kräuter und die Oliven beifügen und alles auf kleinem Feuer 30 Min. köcheln lassen.

3. Die Soße mit Salz und Pfeffer würzen. Die Fischfilets leicht würzen, in die Sauce legen und zugedeckt auf kleinem Feuer für etwa 20 Min. gar ziehen lassen.

4. Vor dem Servieren mit der gehackten Petersilie bestreuen.

Hierzu passt wunderbar ein Knoblauch-Baguette.

Quelle: Aus dem Kundenkochbuch 2, 2003, zum Thema "Mediterrane Sommerküche". Das Rezept stammt von unserer Kundin Rosi Schillo aus Siegburg.

Auberginenauflauf
2. Rezepte-Tipp
Auberginenauflauf
Zutaten für 6 Personen

800 g Auberginen  •  150 g Schalotten  •  2-3 Knoblauchzehen  •  1,2 kg gute, reife Tomaten (ersatzweise Tomatenstücke in Püree aus der Dose: ist in guter Qualität erhältlich)  •  40 g Tomatenmark  •  300 g Mozzarella  •  200 g geriebener Pecorino  •  4 Lorbeerblätter  •  einige Rosmarinzweige  •  Salz  •  Cayennepfeffer  •  Zucker  •  gutes Olivenöl  •  Butter  •  grüne Salate nach Saison  •  Brot

Zubereitung

Es sei bemerkt, einen Auberginenauflauf findet man in nahezu jedem Kochbuch, und irgendwie sind sich alle ähnlich. Wie langweilig! Und doch finde ich, dass solch ein Gericht immer wieder eine feine Sache ist. Mein Rezept, das fleischlos bleibt, ist eine verfeinerte Variante, die sicher viele "Vorahmer" hat, aber dennoch frei erdacht wurde. Wenn man sich an die genau vorgeschriebenen Arbeitsschritte hält, kann erprobterweise nichts schief gehen, und wer in der Küche geübt hantiert, wird nach 90 Minuten (inkl. Backzeit) Augen, Magen und Gäste verwöhnen können. Auf geht's!

1. Für eine Concassée Tomaten entsprechend vorbereiten, es soll außer dem mäßig klein geschnittenen Fruchtfleisch auch der Saft verwendet werden. Schalotten fein würfeln, Knoblauch hacken und alles in Olivenöl glasig dünsten. Tomaten und Mark zugeben, mit Salz, Cayennepfeffer (vorsichtig dosieren!) und Zucker abschmecken.

2. Lorbeerblätter und Rosmarinzweige hineingeben und offen bei geringer Hitze in ca. 15-20 Minuten dick einkochen, am Ende nochmals erneut abschmecken. Parallel dazu die gewaschenen und von den Stielansätzen großzügig befreiten Auberginen längs in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden, nach und nach in Olivenöl anbraten (dabei einseitig leicht salzen), so dass sie gut gebräunt sind. Schichtweise in einem Sieb auf Küchenpapier ausfetten lassen (sonst wird es zu üppig!).

3. Während der Backofen auf 180 °C (Umluft) vorgeheizt wird, ist noch der Mozzarella in feine Scheiben zu schneiden, spätestens jetzt soll der Pecorino gerieben werden. Man nehme eine gebutterte Auflaufform (Ø mind. 25 cm) und schichte nun abwechselnd ein: eine Lage Auberginenscheiben, dann eine dünne Schicht von der Concassée (ohne Lorbeer und Rosmarin), anschließend flächendeckend Mozzarella und Pecorino usw. Wer mag, kann vor der obersten Käse-schicht noch dünne Scheiben von frischen Tomaten auflegen, abgeschlossen wird mit kalten Butterflöckchen.

4. Backen: Bei Umluft dauert der Vorgang etwa 45 Minuten, wobei für die letzten 10 Minuten je nach Bräunung auf 160 °C reduziert werden kann. Ohne Umluft nimmt man die 2. Schiene von unten und deckt den Auflauf in den ersten 15 Minuten mit Alufolie leicht ab.

5. Während der Auflauf sich selbst überlassen bleibt, sollte man (neben dem Aufräumen?) noch einen grünen Salat mit leichter Vinaigrette vorbereiten, das passt auf jeden Fall sehr gut dazu! Fehlen nur noch gutes Weißbrot und Wein.

Quelle: Aus dem Kundenkochbuch 1, 2002. Das Rezept stammt von unserem Kunden Andreas Cichy aus Dortmund.

Alle Informationen auf einen Blick
Analysewerte:
Die folgenden Analysewerte wurden in unserem hauseigenen Labor ermittelt und beziehen sich auf die Abfüllung mit der Los-Nummer: L21201651307
Alkoholgehalt:
14,08% Vol.
Restzucker:
5,0 g/l
Gesamtsäure:
5,3 g/l


Lebensmittelkennzeichnung:
Kategorie:
Wein
Land:
USA
Region:
Lodi, Kalifornien
Qualitätsstufe:
Lodi, Kalifornien, American Viticultural Area
Alkoholgehalt:
14,5% Vol.
Füllmenge:
0,75 Liter
Enthält Sulfite.
Importiert durch: Jacques' Wein-Depot GmbH Bilker Allee 49, 40219 Düsseldorf, Germany


Weitere Informationen zum Produkt:
Rebsorten:
Zinfandel
Weinstil:
körperreich & vollmundig
Trinkreife:
jetzt und weitere 2-3 Jahre
Trinktemperatur:
16 °C
Verschlussart:
Kork
Artikelnummer:
25259





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