Warum verzichten wir im Depot weiterhin aufs Verkosten? 

Weil Ihre Gesundheit oberste Priorität besitzt und die Hygieneregeln einen Mund-Nasen-Schutz für den gesamten Aufenthalt im Depot vorschreiben. 

Probieren Sie Ihre Weine in Ruhe zu Hause – wir garantieren Ihnen ein uneingeschränktes Rückgaberecht. 

Bordeaux 

CHÂTEAU DE ROCHEMORIN Rouge 2014

Péssac-Léognan Appellation d'Origine Contrôlée

Typus:
körperreicher Rotwein
Alkoholgehalt:
13,0% Vol.
Notiz:
In der Nase zeigt diese Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot Aromen von Brombeere und Sauerkirsche, aber auch von Kastanienhonig und Waldboden. Am Gaumen erweist sie sich als schlank und rund mit fein strukturiertem Tannin.
Mehr Informationen und Analysewerte anzeigen
Menge:      Flasche(n)
Lieferzeit aktuell 4-5 Tage
 
17,50 €
pro 0,75 l Flasche, inkl. MwSt.
(23,33 €/l)
Für unsere Premiumweine gilt eine besondere Verkostungspraxis. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Depotleiter/ Ihrer Depotleiterin.
Péssac-Léognan Frankreich

Unermüdliche Steigerung

Château Rochemorin war wohl André Lurtons radikalste Herausforderung, denn als er es übernahm, wuchs dort nur Wald. Dabei konnte es auf eine lange Geschichte zurückblicken, in der seine Weine hohen Ruf genossen hatten. Davon wusste Lurton und er brauchte sich nur den ausgezeichneten Kiesboden und die sanften, gut drainierenden Hänge in der Gemeinde Martillac anzuschauen. Er entschloss sich, zu drei Fünfteln Cabernet Sauvignon und zu zwei Fünfteln Merlot zu pflanzen, wobei er sich mit 6.500 bis 8.000 Stöcken pro Hektar für eine hohe Pflanzdichte entschied. Seit kurzem besitzt Rochemorin eine mit fortgeschrittenster Technik ausgerüstete Kellerei. Ihr revolutionärstes Gerät ist die automatisierte Traubenselektionsmaschine Tribaie. Obwohl ein Teil der Ernte per Hand gelesen wird, kommt auch die Lesemaschine zum Einsatz, die es ermöglicht, die optimale Reife der Trauben abzuwarten und sie dann schnell einzubringen. Mit der neuen Apparatur gelingt es, nun alles Unerwünschte auszusondern und ausschließlich reife Beeren zurückzubehalten.

Zuerst werden die Trauben in einer dünnen Schicht auf einem vibrierenden Edelstahl-Tisch verteilt, auf dem ein Scheibenseparator ganze Beeren von zu kleinen Trauben und Stielen trennt. Die Beeren fallen auf eine rotierende Walze, die aufgeplatzte Beeren und Traubenteile aussondert. Danach tritt eine Vorrichtung in Aktion, die die Dichte misst und die Beeren nach ihrer Reife sortiert. Durch diese Prozeduren gelingt es, nur gesunde, ganze und reife Beeren zu erhalten und zu vinifizieren. Die Moste zeigen viel Frucht und die Weine gewinnen an Finesse. Etwa drei Wochen dauert die Maischegärung, dann wird der rote Rochemorin 12 Monate lang in den typischen Bordelaiser Barriques ausgebaut, wobei sich der Anteil neuen Holzes zwischen 30 und 40 Prozent bewegt. Drei Jahre braucht der Wein in der Regel, bis er sich zu öffnen beginnt. Dann zeigt er neben der reifen Frucht Noten von Vanille, anderen Gewürzen und Röstaromen, die er dem Ausbau verdankt, sowie feine, doch präsente Tannine. Mit seiner guten Struktur und Eleganz ist er auf lange Alterung angelegt, bei der er ein typisches Raucharoma entwickelt.

Wenn Sie das Video aufrufen wollen, erklären Sie sich einverstanden, dass Daten Ihres Aufrufs an YouTube übermittelt werden. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.

André Lurton in Grézillac

André Lurton gehörte zu jenen Männern, denen Bordeaux seinen heutigen Ruhm verdankt. Mit Ausdauer und Unternehmungsgeist nahm er am (Wieder-)Aufbau und Ausbau der Region aktiven Anteil, und war bis ins hohe Alter aktiv. Seine Weine sind auf der ganzen Welt bekannt und beliebt. Mit Jacques’ verband ihn eine lange Geschichte. Sein Sohn und Nachfolger ist Jacques Lurton.


Mehr erfahren »
Kunden-Bewertungen
Durchschnittliche Kundenbewertung:
4,6 von 5 Sternen bei 13 Bewertungen
Jahrgang: 2014
Sicher ein guter Wein. Liegt's am Jahrgang? Vollends überzeugt bin ich bei dem Preis nicht. Ein komplexes Geschmackserlebnis, ohne Zweifel, jedoch nicht so ausgeglichen, wie ich es mir wünschen würde.
Jahrgang: 2014
Kräftig, elegant und harmonisch, komplex, mit präsentem Tannin, integriertem Fass, sehr schöner Säure, toller Struktur und langem Abgang. Grüne Paprika, rote Frucht, Waldbeeren. Geduld lohnt sich hier unbedingt!
Jahrgang: 2014
Andre Lurton verstarb in 2019, er war ein ganz Grosser. Dieser Wein zeigt auch wie gut seine Weine sind. Es ist ein Einstieg in die hohe Welt der Bordeaux Weine. Ausgewogen, elegant , finesse , schön eingebaute Tannine, langer Abgang. Es ist ein Wein für Geniesser absolut langsam geniessen...
Jahrgang: 2011
Ein Wein mit ganz großem Charakter und für besondere Momente. Aromen von dunklen Beerenfrüchten, Trüffel und leicht erdigem Geschmack.
Jahrgang: 2011
Holznoten, Kokos/Vanille und Röstaromen mit Frucht (eher richtung Dörrobst) in einer harmonischen Packung. Die Tannine sind bereits sehr angenehm und bestens eingebunden. Der Wein hat viel Kraft und wir mit der Zeit sicher noch einiges an Qualität gewinnen.
Jahrgang: 2011
Im Depot Fürth probiert, hat auf Anhieb geschmeckt. Der nächste Anlass ihn zu zelebrieren ist schon in Aussicht.
Jahrgang: 2009
Jahrgang 2009, in Feb 2017 getrunken auch mit Luft nicht besser, schwach für den Jahrgang wenn er nicht zulegt den Preis nicht wert.
Jahrgang: 2009
Sehr guter Franzose!
Jahrgang: 2008
Ein sehr,sehr guter Wein. Preis ist angemessen. Dekantieren ist zu .empfehlen, bekommt einen richtigen Bumms
Jahrgang: 2008
Der ist mindestens 10 Euro wert!
Jahrgang: 2008
Der 2000er hat mir 2010 ausgezeichnt geschmeckt. Also noch bis 2018 lagern und darauf freuen.
Sie bewerten den Jahrgang  
Bewerten Sie diesen Wein
(Klicken Sie auf die Sterne, um Ihre Bewertung abzugeben)
Ihnen stehen noch 450 Zeichen zur Verfügung Autor:

Wir freuen uns, dass Sie unsere Weine bewerten möchten. Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Bewertung in kurzen Worten erläutern würden.

Dürfen wir Ihre Bewertung veröffentlichen?

Sie können Ihre Bewertung jederzeit ändern oder löschen.

Hinweise zum Datenschutz.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien für das Forum. Sie sind verantwortlich für Ihre Beiträge und dürfen damit insbesondere nicht Rechte Dritter verletzen.

×
Richtlinien für unser Forum
Regeln für die Abgabe von Bewertungen

Schön, dass Sie einen der Artikel aus unserem Onlineshop bewerten möchten. Ihre Meinung — egal ob positiv oder negativ — hilft anderen Kunden und uns, geeignete Produkte auszuwählen. Damit Ihre Meinung für andere Kunden möglichst hilfreich ist, bitten wir Sie, die folgenden Richtlinien einzuhalten.


1. Wie kommen Sie zu Ihrer Meinung?

Neben Ihrem Gesamturteil, ob Sie einen Artikel weiterempfehlen würden oder nicht, interessiert andere Kunden vor allem, warum Sie diesen Artikel so bewerten. Gerade bei unseren Artikeln spielt der persönliche Geschmack eine große Rolle. Bitte begründen Sie deshalb Ihr Urteil. Bitte bewerten Sie nur Artikel, mit denen Sie selber Erfahrungen gemacht haben.


2. Neu und anders ist besonders spannend

Besonders hilfreich sind Bewertungen von Artikeln, die noch niemand bewertet hat, und neue Aspekte eines Artikels. Beziehen Sie sich nicht auf andere Bewertungen. Ihre Bewertung sollte für sich stehen und ohne andere Texte verständlich sein.


3. Was nicht enthalten sein darf!
Eine gesundheitsfördernde Argumentation in Zusammenhang mit den Begriffen leicht, sanft, mild oder bekömmlich
Schimpfwörter und obszöne Ausdrücke
Faschistische, rassistische, antisemitische, ausländerfeindliche oder ähnliche politisch radikale Äußerungen
Rechtswidrige Inhalte, z.B. durch Verletzung von Urheberrechten, Persönlichkeitsrechten oder Kennzeichenrechten
Persönliche Daten wie Telefonnummern, E-Mail-Adressen, URLs
Kommentare, die sich nicht auf das Produkt sondern auf die Lieferung oder Service-Leistungen beziehen. Anregungen und Kritik an unserem Service nehmen wir gerne auf. Schicken Sie diese bitte an unseren Kundenservice.
Verweise auf andere Wein- und Geschenkehandlungen

Unser Bewertungsportal wird unmoderiert betrieben, d.h. wir prüfen nicht die einzelnen Beiträge vor der Veröffentlichung. Jeder Nutzer ist daher selbst für die von ihm veröffentlichten Meinungen und Inhalte selbst verantwortlich.

Dennoch behalten uns natürlich vor, Bewertungen, die unseren Regeln nicht entsprechen im Nachhinein auf privat (nur für Sie sichtbar) zu stellen oder insgesamt zu löschen. Das geschieht vor allem dann, wenn uns eine Rechtsverletzung mitgeteilt wird, zu deren Löschung wir dann verpflichtet sind.


4. Einsendebedingungen

Alle eingesandten Bewertungen werden alleiniges Eigentum der Jacques’ Wein-Depot Wein-Einzelhandel GmbH. Sie gewähren uns mit Einsenden der Bewertung die ausschließliche Lizenz zur zeitlich und örtlich unbeschränkten Weiterverwendung, und versichern, dass die Bewertung frei von Rechten Dritter ist. Ein Rechtsanspruch auf eine Entlohnung jeglicher Art besteht nicht.


5. Meldefunktion

Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, Bewertungen zu melden, sobald er den Eindruck hat, dass diese gegen unsere Regeln verstoßen bzw. sogar eine Rechtsverletzung enthalten. Bitte nutzen Sie dazu bitte die Meldefunktion direkt neben den Bewertungen und geben Sie dort den Grund für Ihre Meldung mit an. Wir behalten uns vor, nicht auf Ihre Meldung zu reagieren, sofern die Bewertung aus unserer Sicht den Forumsregeln entspricht.


Rezepte
1. Rezepte-Tipp
Lammkeule mit Oliven
Zutaten für 4 Personen

1 Lammkeule (ohne Knochen 1.200 g, mit Knochen 1.900 g)  •  Olivenöl  •  Pfeffer (5-Körner-Mischung von Jacques´; im Mörser frisch gemahlen)  •  Oregano trocken oder Oregano frisch (wenn vorhanden)  •  Saft von 3 Zitronen  •  200 g reife schwarze Oliven mit Stein (gute Qualität)  •  150 ml Kalbsfond  •  40 ml Madeira  •  100 ml Crème fraîche  •  Chilipulver  •  Knoblauch

Zubereitung

1. Lammkeule mindestens 24 Stunden in nachstehender Marinade marinieren: Olivenöl, Chilipulver, Pfeffer, 2 gehäufte TL Oregano, Saft einer Zitrone, 8 große schwarze Oliven (ohne Stein), 5 aus-gepresste Knoblauchzehen. Alles mit einem Rührstab zerkleinern.

2. Nach dem Marinieren das Fleisch bei hoher Temperatur von allen Seiten je 2 Minuten gut anbraten. Das Anbraten erfolgt ohne Fett, da die Marinade zum überwiegenden Teil aus Olivenöl besteht. Ablöschung mit 80 ml Kalbsfond und Saft einer Zitrone. Bratensatz mit dieser Mischung lösen.

3. Elektroherd mit einem großen gusseisernen Bräter mit Deckel auf 80-85 °C vorheizen. Fleisch in den Bräter geben und mit Bratenfond übergießen. Nicht abdecken. 3 1/2 Stunden bei 80-85 °C ohne Deckel im Ofen lassen. Etwa jede Stunde wenden und mit Bratenfond übergießen. Inzwischen etwa 125 g Oliven entsteinen. Im Mixbecher mit 50 ml Kalbsfond, 2 Esslöffeln der obigen Marinade, dem Saft einer Zitrone, 2 gehäuften Teelöffeln Oregano und Pfeffer sowie 4 Knoblauchzehen fein pürieren.

4. Nach 3 1/2 Stunden den Bräter aus dem Ofen nehmen. Temperatur auf 150 °C hochschalten. Fleisch mit Olivenpaste dick bestreichen. Den heißen Deckel auf den Bräter setzen und den Bräter sofort in den Ofen zurückschieben. Nach 15 Minuten bei 150 °C die Keule herausnehmen und warm stellen. Den Bratenfond mit 40 ml Madeira und Crème fraîche (Menge je nach Konsistenz) einkochen. Zum Schluss die restlichen Oliven (10-15 Stück) mit Stein in die Soße geben. Fleisch in dicke Scheiben schneiden. Sauce darüber geben und mit frischem Oregano dekorieren. Beilage: grüne Nudeln, evtl. Spätzle (binden die Sauce besser).

Das Fleisch ist durch das lange "braten" bei niedriger Temperatur sehr zart und durchgehend rosa. Der Arbeitsaufwand ist gering, aber man benötigt die lange Bratzeit.

Aus dem Kundenkochbuch 1, 2002

2. Rezepte-Tipp
Algerische Tomatensuppe
Zutaten

700 g reife Tomaten  •  80 g Zwiebeln  •  1 Knoblauchzehe  •  1 rote Chilischote, ohne Stielansatz und Samen  •  je 50 g Möhre und Stangensellerie  •  2 EL Olivenöl  •  1 EL Tomatenmark  •  1 TL fein geschnittene Minze  •  3/4 l Gemüsefond  •  Salz  •  frisch gemahlener Pfeffer

Außerdem:

250 g parierte Lammlende  •  Salz  •  frisch gemahlener Pfeffer  •  1 bis 2 EL Olivenöl  •  200 g gelbe Tomaten  •  80 g Nudeln in Reisform  •  einige Minzeblättchen zum Garnieren

Zubereitung

1. Tomaten waschen, vom Stielansatz befreien und in grobe Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Die Chilischote fein hacken. Möhre und Sellerie putzen und in kleine Würfel schneiden.

2. Zwiebel- und Knoblauchwürfel in heißem Öl anschwitzen. Möhre, Sellerie und Chili 3 bis 4 Minuten unter Rühren mitschwitzen. Tomatenmark einrühren, kurz mitbraten. Die Minze einstreuen und den Gemüsefond angießen. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Gemüsemischung etwa 30 Minuten köcheln lassen. Durch ein Spitzsieb passieren und erneut kurz erhitzen.

3. Das Lammfleich in etwa 1 1/2 cm große Würfel schneiden. Salzen und pfeffern und im erhitzten Öl unter Rühren 6 bis 8 Minuten braten.

4. Die gelben Tomaten blanchieren, kalt abschrecken und häuten. Gehäutete Tomaten vierteln, die Samen entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Nudeln in sprudelndem Salzwasser al dente kochen, auf ein feinmaschiges Sieb schütten und gut abtropfen lassen.

5. Das gebratene Lammfleisch, Tomatenwürfel und Nudeln in die Suppe rühren. Nochmals erwärmen und abschmecken. In vorgewärmte Teller schöpfen und die Suppe mit Minze garnieren.

Quelle: Das große Buch vom Gemüse, TEUBNER Verlag



Weinbeschreibung drucken
Wählen Sie nachfolgend die einzelnen Beschreibungen aus, die Sie drucken möchten:
Weinbeschreibung
Rezepte
Region & Reisetipps
ohne Preise drucken