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Chardonnay

Chardonnay

Charakteristische Aromen: Birne, Pfirsich, Honig, exotische Früchte, Melone

Der Siegeszug der Chardonnay begann in den 1980er-Jahren – und er ist noch immer in vollem Gange. Die Rebsorte ist heute in so gut wie jedem Weinbauland der Erde zuhause. Mehr als 200.000 Hektar sind mit Chardonnay bepflanzt, das entspricht fast der Fläche des Saarlands. Einer der großen Vorteile der Chardonnay ist ihre geschmackliche Vielfalt.

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In ihrer Heimat, an der Côte de Beaune im Burgund, kommt sie mit einer lebhaften Säure und einem Duft nach frischen Äpfeln ins Glas, in den heißen Übersee-Regionen dagegen oft eher als cremig-würziges Fruchtpaket. Beides hat seinen Reiz und beides ist nicht in Stein gemeißelt. Das Lesegut beugt sich willig der Kunst des Kellermeisters, der den Geschmack dieses Weißweins ganz nach seinen Vorstellungen zu formen vermag. Im Idealfall geschieht dies mit Bedacht, um dem Zusammenwirken von Klima, Boden und Landschaft sein Recht zu lassen und so nicht nur einen ausgezeichneten, sondern auch einen einzigartigen Wein in die Flasche zu füllen.

Sehnsuchtsziel Côte de Beaune

Zu einem Wein von Weltformat reift die Chardonnay bis heute vor allem im Burgund: in Montrachet, in Meursault und in den benachbarten Gemeinden. So stehen diese Ortsnamen dann auch stellvertretend für einige der kostbarsten weißen Burgunder der Welt. Es sind edle Geschöpfe, die lange am Gaumen nachklingen, mit ihren Aromen betören und für immer im Gedächtnis bleiben.   

In Champagnerlaune: Chardonnay, sonst nichts

Die Chardonnay liebt kalkhaltige Böden und ist in Sachen Klima nicht sonderlich anspruchsvoll. Wird es wärmer als im gemäßigten Kontinentalklima des Burgund, verändert sich der Geschmack, nicht jedoch zwangsläufig auch die Qualität. Erstmals angebaut wurde die Rebe schon im 17. Jahrhundert im Burgund, wahrscheinlich sogar schon zuvor.

Heute befinden sich die flächenmäßig größten Anbaugebiete in den USA. Eine besondere Rolle spielt die Chardonnay aber in Chablis, ganz im Norden des Burgunds. Der hier erzeugte Weißwein besteht ausnahmslos aus Chardonnay. Und noch eine andere festliche Ehre kann die Chardonnay für sich verbuchen: Sie ist die einzige weiße Rebsorte, die zur Herstellung von Champagner verwendet wird.   

Experimentieren erlaubt: Verführerische Cuveés

Ob Chardonnay oder Sauvignon Blanc, Riesling oder Viognier, eines haben all diese Rebsorten gemein: Sortenrein ausgebaut bestechen sie mit ihrem ganz eigenen, unverwechselbaren Charakter. Trotz dieser Willenskraft vertragen sie sich aber auch mit anderen Rebsorten ganz ausgezeichnet und entfalten in so mancher Cuveé einen ganz neuen Reiz. Wie wäre es, wenn sich zum Shootingstar Chardonnay der weit seltenere Viognier gesellt? Das Zweiergespann vereint sich cremig und doch voller Frische, betört mit Blüten beim Bouquet, um dann am Gaumen an reife Bananen und Ananas zu erinnern.

Welche Rebsorte was zum Gesamtkunstwerk beiträgt, bleibt das Geheimnis von Winzer und Kellermeister, denen man es danken sollte. Schließlich hätten sich der Rhône-Sprössling Viognier und die Burgunder Chardonnay ohne die Experimentierlust wahrscheinlich nie kennengelernt. Und um es perfekt zu machen, darf auch das Dreiergespann aus Chardonnay, Sauvignon und Viognier nicht fehlen. Dies ist nur eine weitere von vielen Möglichkeiten der Assemblage.