Cabernet Franc

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Charakteristische Aromen: Himbeere, Schwarze Johannisbeere, Veilchen, grüne Paprika, Laub, Graphit

Cabernet Franc ist eine der Rebsorten, die ein wenig unter dem Radar fliegen. Sicher ist, dass die Rebsorte sehr alt ist und ursprünglich aus dem Baskenland stammt. Von dort wanderte sie schon im 16. Jahrhundert nach Frankreich, genauer an die Gironde. Es gibt allerdings Hinweise, dass sie zuvor schon die Loire erreichte.

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In beiden Anbaugebieten spielt sie nach wie vor eine große Rolle: an der Loire für Rotwein und Rosé eine Hauptrolle, im Bordeaux als Cuvée-Partner von Cabernet Sauvignon und Merlot meistens eine Nebenrolle. Sie ist aber ohne Frage eine der qualitativ wertigsten Rebsorten auf dem Planeten Wein und Bestandteil einiger der besten Rotweine der Welt.  

Wo wird Cabernet Franc angebaut?

Das Bordeaux zählt zum wichtigsten Anbaugebiet für Cabernet Franc. Insbesondere in Médoc und Graves gibt es Weingüter, die großen Wert auf Cabernet Franc in ihren Cuvées legen, auch weil die Rebsorte eine kräftige Farbe besitzt. In Pomerol und St. Émilion ist ihre Bedeutung nicht so groß, doch auch hier werden die Trauben als Cuvée-Partner von Merlot geschätzt. An der Loire sind es vor allem die Appellationen Chinon, Bourgueil, Saint-Nicolas de Bourgueil und Saumur-Champigny. Hier findet man in der Regel auch reinsortige Cabernet Franc – selten in der Weinwelt zu haben –, die in den letzten Jahren an Qualität mächtig zugelegt haben. Nicht vergessen darf man den Südwesten Frankreichs, so kultiviert man in den Appellationen Cahors, Madiran und Fronton Cabernet Franc. Auch in Südfrankreich kommt die Rebsorte vor, meistens als sortenreiner Landwein.

Außerhalb von Frankreich findet man Cabernet Franc in den USA, vor allem in Kalifornien und insbesondere auf den Weingütern, die Cuvées nach Art eines Bordeaux machen. Nennenswerten Anbau gibt es noch in Chile, im Norden Italiens, in der Toskana und überraschenderweise auch in Ungarn. In Südafrika beginnt man Cabernet Franc zu entdecken und keltert Rotweine mit intensivem Geschmack. 

Was zeichnet den Cabernet Franc aus?

Cabernet Franc ist eine recht vielgestaltige Rebsorte, die mit dem Vorteil der frühen Reife punktet. Je nach Region und Ausbau kann sie frisch-fruchtige, säurebetonte und leicht mineralische Rotweine mit wenig Tannin hervorbringen. Die Rebsorte kann aber auch als Cuvée-Bestandteil, wie beispielsweise im Bordeaux, für kräftige Farbe, Struktur und Komplexität sorgen. Die Aromen haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Cabernet Sauvignon, insbesondere Schwarze Johannisbeeren und grüne Paprika tauchen auch bei ihr auf, aber ebenfalls Himbeeren, Erdbeeren und Veilchen oder Kräuternoten und grüner Pfeffer. 

Welches Essen passt zu Cabernet Franc?

Das hängt stark vom Weintypus ab. Leichtere Cabernet Franc, wie sie von der Loire kommen, passen zu würziger Pasta, zu hellem Fleisch wie Huhn und Kalb, zu gutem Schinken und guter Salami ebenso wie zu kräftigen veganen und vegetarischen Gerichten.

Ist Cabernet Franc ein Teil einer Bordeaux-Cuvée, dann passt alles, was auch zu einem Bordeaux gereicht werden kann: Lamm und Rind, sowohl gebraten als auch gegrillt, kräftiges Wild und dunkles Wildgeflügel, aber auch reifer Hartkäse und kräftige Quiches. 

Welches Glas empfiehlt sich für Cabernet Franc?

Ein klassisches Bordeaux-Glas bietet sich an. In der Regel gilt: Je hochwertiger der Wein, desto größer das Glas. 

Übrigens …

Cabernet Franc ist einer der Elternteile von Cabernet Sauvignon, der andere ist Sauvignon Blanc, die sich auf natürliche Art gekreuzt haben. Wenn also jemand fragt, wer war früher da, Cabernet Sauvignon oder Cabernet Franc, dann ist Cabernet Franc die richtige Antwort.