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Rotwein-Typen im Überblick

Rotwein-Typen im Überblick

Was macht die unterschiedlichen Rotwein-Typen aus? Junge Weine weisen sich durch einen niedrigen Tanningehalt aus und sind damit für den baldigen Genuss bestimmt. Der Unterschied zu körperreicheren Rotweinen ergibt sich durch das Reifepotential, das bei Premiumweinen einen Zeitraum von zehn oder mehr Jahren ausmachen kann. Gewiss, die Eigenschaften der Traube, Bodenbeschaffenheit und klimatische sowie geografische Bedingungen finden sich in einem Rotwein wieder.

Den entscheidenden Einfluss haben jedoch die Winzer. Sie entscheiden, wie die Reben versorgt werden, wann die Weinlese stattfindet, die Gärung geführt und wie der Rotwein ausgebaut wird. Ob ein Tempranillo aus La Rioja in Spanien jung abgefüllt oder im Barrique ausgebaut wurde, entscheidet ebenso über den Typ, wie beispielsweise die Herkunft einer Flasche Merlot aus Frankreich, Übersee oder aus Deutschland.

Unterscheidung der Rotwein-Typen

Nicht die Traube entscheidet über trockene, halbtrockene oder liebliche Typen Das Hauptkennzeichen, nach denen Typen unterschieden werden, ist der Restzuckergehalt, gemessen in g/l, den ein Rotwein enthält. Hier sind zwei Faktoren wesentlich beteiligt. Trockene Rotweine entstehen dadurch, dass die Gärung bis zum (fast) vollständigen Abbau des Zuckers durchgeführt wird.

Die Höhe des Mostgewichtes bestimmt dabei den Alkoholgehalt und beides wird als Bemessungsgrundlage für verschiedene Prädikate genutzt. Halbtrockene Rotweine erfahren das Abziehen von der Hefe früher. Liebliche Rotweine enthalten noch recht viel Restzucker.