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Spanischer Rotwein

Spanischer Rotwein

Spanien ist weltweit gesehen ein Land mit hohem Anteil an großen Rebflächen. Mit seiner Weinproduktion steht es aber nicht an erster Stelle, weil die Erträge in den kargen, heißen Weinanbaugebieten geringer als sonst wo in Europa sind. Für viele Weinliebhaber hierzulande ist das Weinland Spanien vor allem ein Rotweinland. Spanischer Rotwein ist auf dem besten Weg, die oftmals sehr hochpreisigen Franzosen an Beliebtheit zu übertreffen.

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Tatsächlich müssen sich die spanischen Rotweine vor ihren nördlichen Nachbarn ganz gewiss nicht verstecken. Rotwein aus Spanien – das ist für viele Weintrinker noch immer ein Synonym für Rioja. Und so ganz falsch ist das ja gar nicht. In dem hochgelegenen Anbaugebiet am Ebro werden die hochwertigsten spanischen Rotweine produziert. Das kontinentale Klima war von jeher die Basis für den Anbau kräftiger gehaltvoller Rotweine, die ideal für den Ausbau im Barrique sind. Eine Gran Reserva mit dem typischen Tempranillo-Geschmack ist der Höhepunkt jedes festlichen Dinners. Ihr voller Geschmack kommt nicht von ungefähr, denn bis sie auf dem Tisch steht und ihr Bouquet entfaltet, hat sie mindestens zwei Jahre Fasslagerung und drei Jahre Flaschenlagerung hinter sich.

Welcher spanische Rotwein soll es sein?

Für den Alltag haben die Winzer aus dem Riojagebiet ebenso unkomplizierte Tropfen zu bieten. Das gilt auch für die Winzer aus dem benachbarten Navarra und dem Duerotal. Die Rotweine vom Duero werden traditionell eher selten im Barrique gelagert, sie haben den typisch erdigen Geschmack, aber mehr Frucht und auch mehr Alkohol. Da empfiehlt sich eine Trinktemperatur, die gerne zwischen 15 und 18 Grad liegen darf.

Jung, modern und experimentierfreudig – die Region Katalonien steht im Königreich Spanien für Modernität und Fortschritt. Da machen auch die die katalonischen Winzer und ihre Kollegen auf den Balearen keine Ausnahme. Neben leichten weißen und Roséweinen, die hervorragend zur mediterranen (Fisch-) Küche passen, wird hier auch ein leichter spanischer Rotwein angebaut. Aber es gedeihen nicht nur einheimische Gewächse, sondern auch importierte Reben erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Dazu gehören ein feingliedriger Cabernet Sauvignon, aber auch einfachere Rebsorten wie Grenache und Syrah.

Nur am Rande sei erwähnt, dass ein Großteil der spanischen Cava-Produktion ebenfalls aus dieser Region stammt. Ganz aus dem Süden des Landes stammen Weine, für die Spanien schon seit Jahrhunderten berühmt ist. Da ist zum einen der Sherry, den es trocken, halbtrocken, aber auch lieblich süß gibt. Spanien, Rotwein, Sommer – diesen harmonischen Dreiklang können Sie auch zu Hause genießen. Von Nord nach Süd einfach ein Probierpaket zusammenstellen und sich auf spanische Rotweinreise begeben: Buen viaje!