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Eckpfeiler der Jacques´ Qualitätssicherung

Erst die Qualität, dann der Preis

„Erst die Qualität, dann der Preis.“ Diese Maxime der Gründer von Jacques' Wein-Depot ist seit über 40 Jahren der Garant für Qualität. Erzeugerweine, umfassende Kontrollsysteme und sensorische Prüfung sind seither die Säulen der Jacques’ Qualitätssicherung.

Gérard Bertrand vor den Weinbergen
in La Clape.
Parzellenplan der Domaine du Grand Mayne
in Duras.
Paula De Martino betreibt Qualitätsweinbau
in Chiles Maipo-Tal.

Weine direkt vom Winzer

Am Anfang stand die Idee, den Winzer und seine Probierstube zum Kunden zu bringen. Damit wollten die Gründer von Jacques' den Weinliebhabern die Möglichkeit geben, an ihrem Wohnort Erzeugerweine aus Frankreich wie beim Winzer zu verkosten und zu kaufen. Zwölf Jahre lang waren ausschließlich französische Weine im Angebot, heute machen sie rund 40% des Sortiments aus. Hinzugekommen sind Weine aus Italien, Spanien, Deutschland, Österreich, Portugal und aus Übersee. Doch egal, aus welchem Land die Weine stammen, eines haben alle gemeinsam: Sie werden direkt bei den Erzeugern gekauft, die mit ihrem Namen und ihrer Erfahrung für die Qualität ihrer Weine bürgen.

Langjährige Partnerschaften

Jacques' legt großen Wert auf langjährige Partnerschaften und den persönlichen Kontakt mit Winzern, die ihren Weinen Unverwechselbarkeit geben. Denn Wein ist ein Naturprodukt, das zugleich deutlich die Handschrift seines Erzeugers tragen muss, um nicht zum beliebigen Massenprodukt zu werden. Mit vielen Winzern arbeitet Jacques' bereits seit über 35 Jahren zusammen. Das Vertrauen in die Produzenten und deren Produkte ist in dieser Zeit stetig gewachsen. Regelmäßig werden die Winzer von Önologen und Einkäufern besucht, die beraten, verhandeln und kontrollieren. Das Resultat ist bestmögliche Qualität zum bestmöglichen Preis.

Kontrollierte Qualität

Die Kaufentscheidung fällt jedoch nicht im idyllischen Ambiente der Weingüter, sondern im zweckmäßigen Degustationsraum in Düsseldorf. Jährlich werden dort rund 4000 Weine - teilweise in Blindverkostungen - einer strengen sensorischen Prüfung unterzogen. Dabei werden sie sowohl horizontal getestet, indem Weine unterschiedlicher Weingüter eines Anbaugebiets und eines Jahrgangs miteinander verglichen werden, als auch vertikal. Bei der Vertikalprobe werden verschiedene Jahrgänge je eines Weinguts miteinander verglichen, um auf diese Weise die besten Jahrgänge eines Weins herauszufinden. Nur ein kleiner Teil der neuen, getesteten Weine kommt in die engere Wahl und wird anschließend im hauseigenen Labor auf Herz und Nieren geprüft, bevor er zum Verkauf in die Depots geht.

Tankbeschriftung während der Vinifikation.

Rückverfolgbarkeit

Die Rückverfolgbarkeit beginnt bereits im Weinberg. Die einzelnen Parzellen sind gekennzeichnet und der Winzer deklariert die jeweilige Erntemenge. Sämtliche Etappen der Weinproduktion - vom Anbau über die Weinlese und das Keltern bis zum Abfüllen - können jederzeit zurückverfolgt werden. Alle Informationen über den Winzer, seinen Wein und die Besonderheiten seiner Herstellung stehen auch den Kunden zur Verfügung. Die vollständige Transparenz aller Produktionsschritte schafft Vertrauen und Sicherheit in das Produkt und seine Qualität.

Gründliche Analyse der Weine im
hauseigenen Labor

Vom Weinberg in den Keller

Nach dem Einmaischen und Gären benötigt der Wein Zeit, um in Ruhe zu reifen. Er wird zum Ausbau in moderne Edelstahltanks oder in Holzfässer gelegt. Hochwertige Rotweine durchlaufen nicht selten eine mehrjährige, in jedem Fall aber mehrmonatige Holzfassreife, bevor sie auf Flaschen abgefüllt werden. Alle Behälter, in denen der Wein gelagert wird, sind gekennzeichnet. So kann der Inhalt jederzeit eindeutig identifiziert werden.Der Winzer dokumentiert außerdem alle Schritte der Vinifikation und der Lagerung schriftlich. Nur mit den entsprechenden Begleitpapieren dürfen die Weine schließlich abgefüllt werden.

Jacques’ ausführlicher Analysebefund.

Abfüllung und Losnummer

Ein weiterer wichtiger Schritt zur kontrollierten Qualität ist die so genannte Losnummer, die bei der Abfüllung des Weins auf jedem Behälter und auf der Verpackung angebracht wird. Dabei umfasst ein Los alle Weine, die unter gleichen Bedingungen erzeugt und abgefüllt werden. Anhand der Losnummer können alle Produktions- und Vertriebsschritte eines Weins bis hin zur Rebe im Weinberg lückenlos zurückverfolgt werden. Bei jeder Warenanlieferung wird die Losnummer erfasst und in ein Warenwirtschaftssystem übernommen. So ist Jacques' jederzeit in der Lage das Anlieferdatum, die bestellte Menge und den Jahrgang mithilfe der Losnummer der Ware abzurufen. Dieses transparente System wurde bereits lange vor der gesetzlichen Forderung nach Rückverfolgbarkeit installiert.

Analysegerät der Firma Gravitech
im Jacques’-Labor.

Verkostung und Laboranalyse

Im Düsseldorfer Stammhaus durchläuft der Wein weitere Qualitätsprüfungen. Alle Weine, selbst einzelne Abfüllungen, werden in Verkostungen und Laboranalysen auf Geschmack und Qualität geprüft. Das Verkostungsteam aus studierten Önologen ist bei der sensorischen Qualitätskontrolle unerbittlich. Hat ein neuer Wein diese Hürde genommen, warten im hauseigenen Labor weitere strenge Analysen. Eine Diplom-Chemikerin und eine Ökotrophologin ermitteln den exakten Gehalt an Alkohol, Restzucker, Säure und Schwefel und sichern so die Verkostungseindrücke ab.

Verkostung im Probenraum.

Fingerabruck des Weins

Kein Wein gleicht dem anderen. So einzigartig wie der Fingerabdruck eines Menschen sind die Analysewerte jedes Weins. Sie werden in einer firmeninternen Datenbank gespeichert, auf die jederzeit zurückgegriffen werden kann. Mit Hilfe dieser Daten ist es möglich, Qualitätsvergleiche durchzuführen und gegebenenfalls auf eventuelle Abweichungen zeitnah zu reagieren. Denn Wein ist ein Naturprodukt und unterliegt ganz natürlichen Qualitätsschwankungen. Sonne, Wärme und Regen lassen die Trauben in jedem Jahr anders reifen. Zu viel Sonne kostet Säure, zu wenig Regen kann die Entwicklung der Aromen blockieren. Mit moderner Kellertechnik und akribischer Qualitätsarbeit können die Winzer dann die wetterbedingten Qualitätsschwankungen ausgleichen.

Der Kunde entscheidet mit - Weinprobe
im Depot.

Der Kunde bestimmt mit

Wenn ein neuer Wein alle Prüfungen bestanden hat, wird er von den Depotinhabern und ihren Mitarbeitern nochmals kritisch verkostet, bevor er in den Verkauf kommt. Die endgültige Entscheidung, welcher Wein erfolgreich ins Sortiment aufgenommen wird, treffen letztendlich die Kunden. Durch Verkostung, Bewertung und Kauf bestimmen sie die Sortimentsgestaltung mit.


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