Brasadele broè

Winzer-Rezept von Andrea Sartori

Der Begriff "broà" bedeutet "broàr", das heißt: in kochendem Wasser blanchieren. Die Brasadele sind weder zu süß noch zu salzig und haben die Eigenschaft, außen knusprig und innen weich zu sein. Eine echte Delikatesse. Wenn Sie versuchen möchten, diese Köstlichkeit zuzubereiten, finden Sie hier das Rezept.

Rezeptinfos

Zutaten

  • 1 kg Weizenmehl
  • 10 Eier
  • 200 g Zucker
  • 200 g weiche Butter
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 1 Gläschen Grappa
  • Schalenabrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Geben Sie das Mehl auf ein Gebäckbrett oder die Arbeitsfläche. Fügen Sie die Eier, Zucker, Butter, Vanillinzucker, Grappa, Zitronenabrieb und Salz hinzu.
  2. Mit den Händen vermengen und lange kneten, bis der Teig an der Oberfläche gequollen und glänzend ist.
  3. Teilen Sie den Teig in 30–40 Bällchen auf, je nachdem, wie viele Brasadele Sie erhalten möchten. Verwandeln Sie die Bällchen in ca. 15 cm lange Rollen und verbinden Sie die beiden Enden, um einen Ring zu bilden.
  4. Die Brasadele werden in kochendem Wasser blanchiert, daher der Begriff „Broè“. Wenn der in kochendem Wasser getauchte Teigring an die Oberfläche steigt, bedeutet dies, dass er gar ist und aus dem Wasser gefischt werden muss, um ihn auf ein Tuch zum Trocknen zu legen.
  5. Lassen sie die gekochten Teigringe über Nacht ruhen.
  6. Schneiden Sie am nächsten Tag mit einer Messerspitze die Brasadela entlang der Außenkante ein, damit sie ihre charakteristische Form annimmt.
  7. Als letztes backen Sie die Brasadele 20–25 Minuten bei 160 Grad im Ofen, bis sie eine leicht goldene Farbe erreichen.