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6 Tipps zur Überwinterung Ihrer Rebe:

  1. Rebe nicht in die Wohnung holen, sie braucht den Winter.

  2. Bis sich die Blätter verfärben, wöchentlich leicht gießen – außer es regnet.

  3. Boden um die Rebe mit Stroh oder Frostschutzflies bedecken. Ab dem 3. Jahr ist nur Frost unter -10 °C gefährlich.

  4. Im Februar beim Rebschnitt nur ein bis zwei Triebe stehen lassen.

  5. Für Gartenbesitzer: Reben im Frühjahr vor dem Austrieb auspflanzen.

  6. Die Knospen werden grün: Triebe aus dem letzten Jahr waagerecht auf ein Spalier binden – so gibt es den meisten Ertrag!


Rebe einpflanzen


Die Rebe schneiden

Die Hitze nimmt zu, die Rebe wächst! Wir haben unsere jetzt geschnitten: So wird die Rebe besser durchlüftet, was das Risiko für Pilzkrankheiten senkt. Außerdem treibt die Rebe nicht so stark in die Höhe und der Stamm kann etwas dicker und die Rebe somit stabiler werden.


Unsere Rebe wächst und wächst

Die Sonnenstrahlen der letzten Tage gepaart mit Regen satt haben unserer Rebe sehr gut getan und sie wächst und wächst ... Wir stützen die Rebe nun mit einem kleinen Stock, damit sie nicht abbricht.


Austrieb der Weinrebe

Wenn die Sonne im Frühjahr höher klettert und die Temperaturen langsam ansteigen lässt, erwärmt sich der Boden und weckt die Reben aus dem Winterschlaf. Bleiben die Tagestemperaturen über mehrere Wochen konstant bei mindestens 8 bis 10 Grad Celsius, beginnt der Vegetationszyklus der Weinrebe und die so genannten Winterknospen brechen auf. Dieses Aufbrechen der Knospen wird als Austrieb bezeichnet. In den meisten Jahren findet der Austrieb Ende April oder Anfang Mai statt. Er markiert den Beginn eines neuen Weinjahres.

Schon einige Tage vorher signalisieren kleine Wassertropfen an den Schnittstellen des Winterschnitts dem Winzer, dass der Austrieb kurz bevorsteht. Dieses so genannte Bluten oder Weinen des Rebstocks ist ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Wurzeln begonnen haben, vermehrt Wasser aufzunehmen, und Pflanzensaft in die Äste zu pumpen. Durch den Wurzeldruck schießen die Säfte wieder durch die Zweige und die Weinrebe erwacht zum Leben.

Da die Rebe jetzt noch nicht über Blätter verfügt, über die sie sich mittels Photosynthese mit Energie versorgen kann, mobilisiert sie für den Austrieb im Frühjahr Zucker und Eiweiße, die sie im Herbst als Vorräte eingelagert hat. Erst wenn diese Vorräte verbraucht sind, beginnen auch die Wurzeln zu wachsen.

Mit den steigenden Temperaturen im Frühling schwellen die Knospen (Augen) des Rebstocks an, bis sie sich schließlich öffnen und kleine, grüne Blättchen freigeben, die sehr schnell wachsen. Schon bald darauf zeigen sich die ersten Gescheine, die Blütenknospen ausbilden. Im Juni beginnt die Weinrebe dann zu blühen.

Für den Winzer ist der Austrieb der Beginn der Laubarbeit im Weinberg. Schwache Triebe werden von Hand ausgebrochen, um die Triebanzahl pro Stock niedrig zu halten und so letzten Endes die Qualität von Trauben und Wein zu erhöhen. Bei optimalen Bedingungen legt der Trieb ein beeindruckendes Tempo vor: bis zu 3 Zentimeter pro Tag kann er dann wachsen.  


Drei Namen für eine Rebsorte

Die Franzosen nennen sie Chasselas, die Deutschen kennen sie als Gutedel und die Schweizer sagen Fendant zu ihr: drei Namen für eine großartige Rebsorte mit langer Tradition.

Chasselas zählt zu den ältesten Rebsorten überhaupt. Wie so oft liegt ihr Ursprung fernen im Morgenland und gelangte von dort an den Genfer See von wo aus die Traube im 16. Jahrhundert nach Frankreich gelangte. Der kleine Ort Chasselas südwestlich von Mâcon gab der Rebsorte und dem Wein seinen Namen.

Eine Rebsorte mit Charakter

So facettenreich wie seine Bezeichnung ist auch der Charakter des Weißweins, der je nach Terroir, Ausbau und Lagerzeit ganz unterschiedlich daherkommen kann. Fruchtbetont, spritzig und trotzdem mild ist der Wein der Rebsorte Chasselas, der vom süffigen Essensbegleiter bis zum Spitzenwein mit hohem Lagerpotenzial alle Möglichkeiten bietet.

Die Chasselas-Traube ist groß und bildet goldgelbe Beeren, die im Reifestadium kleine braune Flecken entwickeln. Die Winzer nennen sie liebevoll Sonnenbäckchen. Übrigens: Die saftigen Beeren der Rebsorte Chasselas eignen sich hervorragend als Tafeltrauben, die gleich vom Stock genascht werden dürfen.


Immer die richtige Antwort