• Depotfinder
    Depots in Ihrer Nähe:
Wir feiern 44 Jahre Probieren

Das kostenlose Probieren der Weine gehört bei uns dazu wie der Korken zur Flasche. Schon die Gründer, Jacques Héon und Dr. Olaf Müller-Soppart, sagten sich: Wer den Wein vorher probiert, ist nach dem Kauf zufriedener. Im Depot steht daher traditionell der Verkostungstisch im Mittelpunkt des Interesses. 

Weinrebe leicht gemacht!

Hier finden Sie alles Wissenswerte rund um die Weinrebe von der Domaine de l'Arjolle, die Sie bei der großen Weinprobe im März erhalten haben. 

Mehr erfahren

Unsere Weinrebe


Die Historie von Jacques’ Wein-Depot

1974

In Düsseldorf wird der Weinkauf neu erfunden

Gründerjahre voller Enthusiasmus –
Dr. Olaf Müller-Soppart und Jacques Héon

„Wie soll man anhand von Etiketten seine persönlichen Lieblingsweine finden?“, fragten sich Jacques Héon und Dr. Olaf Müller-Soppart im Jahr 1974. Um diese bis dato geläufige Art des Weinverkaufs zu ändern, eröffneten die beiden Weinliebhaber in Düsseldorf das erste Jacques’ Wein-Depot.

Zum ersten Mal ist nun alles anders: Die Kunden können die Weine vor dem Kauf probieren, und zwar so wie auf dem Weingut beim Winzer: ohne Kaufverpflichtung in authentischer, ungezwungener Atmosphäre. Auch bei der Auswahl der Weine setzen die beiden Gründer einen neuen Standard: Sie konzentrieren sich ausschließlich auf französische, trocken ausgebaute Weine für jeden Tag, bezogen von persönlich ausgewählten Winzern.

Das neue Weinkonzept spricht sich schnell unter Weinfreunden herum – und die Erfolgsgeschichte von Jacques’ nimmt ihren Lauf.

 
1975

Qualitätskontrolle von Anfang an

Dominique Livrozet im Labor von Jacques’

 

Einen guten Wein erkennt man daran, dass er nicht nur schmeckt, sondern auch gut ist. Um das zu garantieren, führten wir bereits im Jahr 1975 eine umfangreiche Qualitätssicherung ein, die jeder Wein bis heute durchläuft.

Am Anfang steht eine ausführliche Verkostung, bei der wir die sensorische Qualität aller Muster prüfen. Gibt unser geschultes Verkostungsteam grünes Licht, geht es weiter zur Analyse in unser hauseigenes Labor. Bei dieser Prüfung kontrollieren wir die Inhaltsstoffe und erstellen einen „Fingerabdruck“, mit dem wir auch zukünftig die gleichbleibende Qualität sicherstellen können.

Und bevor der Wein unseren Kunden vorgestellt wird, ist er schon über 280 Mal fachmännisch probiert worden – von unseren Agenturinhabern in den Depots.

 
1977

Jacques’ bringt den Weinschlauch nach Deutschland

Ducourt: Spezialist in der Kategorie Weinschlauch

Drei Jahre nach der Gründung haben wir nicht nur unser zehntes Jacques’ Wein-Depot eröffnet, sondern warten auch gleich mit der nächsten Innovation auf: Wein in Schläuchen.

Moment mal, Weinschläuche gibt es doch bereits seit der Antike!? Stimmt, aber erst seit 1977 sind sie reif für die Ansprüche unserer Kunden. Mit lebensmittelechter, aromaschützender PE-Folie, festem Karton und praktischem Zapfhahn sind wir mit dem Weinschlauch auf dem neusten Stand der Technik.

Was sich bis heute nicht geändert hat, sind die Vorteile für unsere Kunden: Die innovative Verpackung schützt den Wein optimal vor Oxidation und ist um einiges leichter als die vergleichbare Menge an Flaschenweinen. Und ganz nebenbei bleibt ein angebrochener Bag in Box über Monate frisch und verlängert so den Weingenuss.

Inzwischen haben wir um die 20 verschiedenen Weinschläuche mit Weinen in Rot, Weiß und Rosé im Sortiment. Welchen bevorzugen Sie?

» Zu den Weinschläuchen

 
1979

Crémant – die prickelnde Pioniertat von Jacques’

Crémant, die prickelnde Pioniertat

Was entspricht den Produktionsanforderungen an einen Champagner, ist aber gar keiner? Die köstliche Antwort auf diese Frage kennen unsere Kunden bereits seit 1979, sie lautet „Crémant“. Der erste dieser damals noch neuartigen Schaumweine in unserem Sortiment stammte aus der Cave de Bailly, die uns noch heute mit ihren Spitzen-Crémants beliefern.

Ob als Rosé, Blanc de Noirs oder Blanc de Blancs: Unsere Crémants haben sich einen festen Platz als ebenbürtige Alternative zum Champagner erobert. Kein Wunder: Ein Crémant von Jacques’ adelt jeden Anlass.

» Zu unseren Schaumweinen

 
1990

Jacques’ bringt „La Dolce Vita“ nach Deutschland

Carpineto in der Toskana:
Giancarlo Sacchet und Antonio Zaccheo

Bis Ende der 1980er Jahre ist Jacques’ die erste Anlaufstelle für Liebhaber französischer Weine – italienische Weine gab es bislang nur im Rahmen von Sonderaktionen. Doch da immer mehr Kunden von diesen Aktionsweinen begeistert sind, setzen wir ihre Wünsche in die Tat um und nehmen Kontakt mit ausgewählten Winzern südlich der Alpen auf.

Seit 1990 bereichern italienische Weine unser Stammsortiment. Seitdem heißt es im Depot nicht nur „Santé“, sondern auch „Salute“!

» Alle italienischen Rotweine

 
1993

Weine aus Übersee erweitern das Sortiment

Pioniere in Südamerika:
Aurelio Montes und Sohn

 

Wer sein Ohr – oder besser seinen Gaumen – immer am Puls der Zeit hat, weiß, dass mehr und mehr Winzer aus Übersee mit exzellenten Weinen für Furore sorgen. Bei unseren anspruchsvollen Kunden kommen diese Weine aus der „Neuen Welt“ hervorragend an, also ist es für uns ganz klar, dass wir diese Perlen in unser festes Sortiment aufnehmen.

Seit 1993 stehen neben den traditionellen „Europäern“ auch Weine aus den sonnenverwöhnten Ländern Australien und Chile auf dem Verkostungstisch. Und wie bei allen unseren Winzern achten wir auch hier darauf, dass Weinphilosophie und Qualität genauso überzeugend sind wie der Geschmack ihrer Weine.

» Zu den chilenischen Rotweinen

 
1994

Jacques’ eröffnet das 100. Depot

Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Kunden von
Jacques’: die Aktionsweine.

20 Jahre nach der Gründung feiern wir mit unseren Kunden einen wichtigen Meilenstein in der Erfolgsgeschichte von Jacques’: die Eröffnung des 100. Depots in München-Untermenzing!

Schon 1994 ist damit die Depotdichte in Deutschland so groß, dass fast jeder Weinfreund das kostenlose Probieren wie beim Winzer in greifbarer Nähe hat. Und in der Düsseldorfer Verwaltung arbeitet man daran, dass die Wege schon sehr bald um einiges kürzer werden.

 
1995

Spanische Weine feiern Premiere bei Jacques’

Familie Bienvenido Muñoz

Wie immer, wenn Jacques’ neue Weinländer präsentiert, sind die Wünsche unserer Kunden der Anlass für die Aufnahme in unser Sortiment.

So auch bei den spanischen Weinen, die Mitte der 1990er Jahre erstmals in unseren Depots auftrumpfen. Das Besondere an diesen köstlichen Weinen: Neben den bekannten Anbaugebieten wie Rioja stammen sie vermehrt aus Regionen abseits der bekannten Modeweine, zum Beispiel dem südlich der Pyrenäen gelegenen Navarra.

Die Iberische Halbinsel gehört mittlerweile zu den festen Säulen unseres Sortiments – und zu den Lieblingen unserer Kunden.

» Zu den spanischen Rotweinen

 
1999

Eine Kundenkarte. Viele Vorteile!

Eine Kundenkarte, viele Vorteile

1999 ist für uns ein ganz besonderer „Jahrgang“, denn 25 Jahre nach der Eröffnung des ersten Depots präsentieren wir erstmals die Kundenkarte. Bis heute können die vielen Vorteile und Angebote, die wir exklusiv für die Inhaber unserer Kundenkarte bereithalten, einen Großteil unserer Kunden überzeugen.

Kein Wunder, denn mit der Karte sammeln unsere Kunden bei jedem Kauf Bonuspunkte im Wert von 3 % und profitieren von speziellen Weinangeboten. Zudem erfahren sie als Erste von neuen Weinen auf dem Verkostungstisch und erhalten Einladungen zu Weinseminaren oder Verkostungen im Depot.

» Jetzt Kundenkarte anfordern

 
2004

Unsere Kunden entdecken Deutschland

Traditionsreiche Weingegend: die Moselschleife

Schon immer gab es bei Jacques’ den einen oder anderen Wein aus Deutschland. Der Durchbruch kommt jedoch 2004. Verantwortlich für die plötzliche Karriere deutscher Winzer bei Jacques’ ist der Jahrgang 2003 mit dem „Jahrhundertsommer“.

Auf dem Verkostungstisch in den Depots stehen seitdem exzellente deutsche Rot- und Weißweine, die sich vor ihren Mitbewerbern aus Frankreich, Italien und Spanien nicht verstecken müssen. Mit der gestiegenen Aufmerksamkeit für deutsche Weine wächst auch das Interesse unserer Kunden. Mittlerweile spielt Deutschland in unserem Sortiment in der gleichen Liga wie die zuerst eingeführten Weinländer.

» Alle deutschen Weißweine

 
2009

Wir bringen unseren Service ins Internet

Von der ersten Repräsentanz zum informativen,
sympathischen Webshop

Die besondere Art des Weinkaufs à la Jacques’ findet man im Jahr 2009 bereits in mehr als 270 Depots. Doch da wir der Meinung sind, dass sich Service nicht nach Öffnungszeiten richten sollte, eröffnen wir im Jahr 2009 unseren Onlineshop.

Hier bieten wir nicht nur rund um die Uhr Wein an – wir helfen unseren Kunden, Weine ganz nach ihrem Geschmack zu finden. Zu jedem Wein finden sich deshalb ausführliche Beschreibungen und interessante Informationen zum jeweiligen Winzer, der Herkunft und zu passenden Speisen. Außerdem bieten wir online viele aus den Depots bewährte Vorteile, darunter das Sammeln von Bonuspunkten und das uneingeschränkte Rückgaberecht.

Und da wir unseren Onlineshop als erweiterten Service der Depots ansehen, können online gekaufte Flaschen selbstverständlich auch in jedem Depot retourniert werden.

» Neu vorgestellte Weine online kaufen

 
2012

Jacques’ hebt Weinschätze

Die Winzer von Jacques’ öffnen ihre Schatzkammern.

Ausgewählte Winzerweine hatten wir schon immer. Doch im Jahr 2012 erweitern wir unser Sortiment um besonders exklusive Weinraritäten. Sie stammen aus den allerbesten Lagen, sind aufwändig vinifiziert und verfügen aufgrund des niedrigen Ertrags über eine hervorragende Dichte.

Diese Weinschätze sind so rar, dass wir sie nur auf Bestellung anbieten können. Wer sie kennenlernen möchte, sollte unsere exklusiven Sonderverkostungen besuchen, zu denen wir zweimal im Jahr in ausgewählte Depots einladen.

» Zu den Raritäten

 
2013

Mein Jacques’ startet

Einführung „Mein Jacques’“

Wir zollen der Beliebtheit unserer Kundenkarte Respekt und erweitern unsere Website um einen exklusiven Bereich nur für Karteninhaber.

Unter „Mein Jacques’“ finden die Inhaber unserer Kundenkarte eine Übersicht über bisher gesammelte Bonuspunkte, die direkt online eingelöst werden können. Und es steht ihnen ein persönliches Weinprofil zur Verfügung: einfach Rebsorte, Farbe & Typus, Herkunftsland oder Preis festlegen und schon werden alle vorrätigen Weine aufgelistet, die den eigenen Weinvorlieben entsprechen.

Damit unsere Kunden wissen, wie dieser eine tolle Wein heißt, den sie neulich im Depot gekauft haben, gibt es unter „Mein Jacques’“ die persönliche Kaufhistorie – mit allen bisherigen Einkäufen im Depot und im Onlineshop.

» Zu Mein Jacques’

 
2014

40 Jahre Weingenuss – ein Grund zum Feiern

Die Winzer schicken Geburtstagsgrüße.

Wie doch die Zeit vergeht. Eben noch legten wir den Grundstein zu einer völlig neuen Art des Weinkaufs, schon ist der Weingenuss à la Jacques’ in unseren 280 Depots quer durch Deutschland zur geschätzten Selbstverständlichkeit geworden.

Unsere im Jahr 1974 entstandene Idee entwickelte sich im Laufe der Zeit zur echten Erfolgsgeschichte – und wir nahmen unseren Geburtstag zum Anlass, uns dafür bei unseren Kunden zu bedanken.

40 Jahre Jacques’: Das feierten wir mit vielen genussvollen Überraschungen – von Weinen mit Jubiläumsausstattungen über exklusive Sondercuvées bis hin zu ganz besonderen Jubiläumsangeboten. Mit zahlreichen Veranstaltungen luden unsere Depotinhaber dazu ein, die vergangenen vier Jahrzehnte bei einem Glas Wein Revue passieren zu lassen.

40 Jahre Jacques’: Das ist der ideale Zeitpunkt, um unseren hohen Anspruch noch deutlicher zu machen. Seit der Gründung von Jacques’ zählt einzig und allein Ihr Geschmack – und das wird auch in Zukunft so bleiben. Deshalb sind Sie jederzeit herzlich eingeladen, am Verkostungstisch Ihren neuen Lieblingswein zu entdecken.

Jacques’. Wein ganz persönlich.

 

Newsletter


Facebook


Unser Probierbuch

Probieren. Abstempeln. Gewinnen.

Seit 44 Jahren steht bei Jacques‘ das Verkosten im Mittelpunkt. Jeden unserer über 200 Weine dürfen Sie jederzeit probieren, kostenfrei und unverbindlich.

In unserem diesjährigen Geburtstagsjahr können Sie nicht nur probieren, sondern auch gewinnen. Von März bis Juni 2018 erwartet Sie im Depot Ihr persönliches Probierbuch. Verkosten Sie mindestens drei Weine monatlich und geben Sie Ihre individuelle Bewertung ab. Für jeden probierten Wein erhalten Sie einen Stempel. So können Sie am Ende des Jahres an unserem großen Gewinnspiel teilnehmen. Bei Jacques’ geht aber niemand leer aus, für jede Gewinnspielteilnahme gibt es als Dankeschön ein kleines Geschenk.

Zum Depotfinder ...


Verkostungszettel zum Ausdrucken!


Finden Sie Ihren Weintyp heraus

Jacques´ Weintyp-Finder

Die Fachleute von Jacques’ Wein-Depot haben eine Methode entwickelt, die Ihnen sofort sagt, zu welchem Weintyp Sie neigen.

Zwölf Fragen, die auf den ersten Blick so gar nichts mit Wein zu tun haben und trotzdem zu mehr Weingenuss führen? Unsere Experten vermuten einen Zusammenhang zwischen den allgemeinen Vorlieben bei Speisen und Getränken und den Präferenzen beim Wein.

Welcher Weintyp sind Sie?

Probieren Sie es selbst und klicken Sie sich jetzt durch die folgenden Fragen!

» Hier geht es zum Weintyp-Finder ...


Wie verkostet man richtig?

Das COS-Prinzip – Color, Odor, Sapor

Wein ist ein Produkt, das nicht nur den Geschmackssinn, sondern auch das Auge und den Geruchssinn anspricht. Daher nutzen Weinfreunde gerne das sogenannte COS-Prinzip, anhand dessen ein Wein verkostet wird. Die Reihenfolge dabei: Sehen, Riechen, Schmecken.

Das C steht für Color, also die Farbe des Weins. Den ersten Schritt der Verkostung macht in der Regel das Auge. Es kann beurteilen, was den Weinfreund in der Nase und auf der Zunge erwarten könnte. Ist er weiß, rot oder roséfarben? Ist der Weißwein fast wasserklar oder gelblich? Ist das Rosé eher lachs- oder himbeerfarben? Und wie dunkel ist das Rot des Rotweins? Ist der Wein vielleicht gar bräunlich, oxidiert und alt? Ist der Wein kristallklar oder eher trüb?

Das O steht für Odor, den Duft, den der Wein verströmt. Riecht er angenehm, etwa nach Beeren, gelben Früchten oder Blumen? Vielleicht finden sich auch angenehme grüne Töne wie Schnittmulch oder Wiese! Bei Rotweinen findet die Nase oft Töne, die auf Holzausbau schließen lassen: Vanille, Gewürze, Tabak oder Kokosnuss. Auch Weinfehler, etwa Kork oder Schimmel, lassen sich hier meist schnell feststellen. Was das Auge nicht erkannt hat, entlarvt die Nase, bevor der Wein in den Mund wandert:

Das S steht für Sapor, Geschmack. Wie schmeckt der Wein? Harmonieren die Düfte aus dem Glas mit dem, was auf der Zunge zu schmecken ist? Wenn etwa der Duft von Cassis aus dem Glas strömt, ergibt es ein harmonisches Gesamtbild, wenn der Wein ebenso beerige Noten auf der Zunge zeigt. Auch Tannin – der Gerbstoff, der sich etwas „rauh“ im Mund anfühlt – ist ausschließlich mit der Zunge erkennbar und sagt viel über den Wein aus. Wurde er im Holzfass ausgebaut? Hatte er Zeit zu reifen, sodass sich das Tannin samtig und elegant entwickeln konnte?

Das COS-Schema führt also bestenfalls zu einem runden und harmonischen Gesamtbild des Weins, warnt aber auch vor Weinfehlern.

Stellen Sie sich folgenden Wein vor: Ein tiefroter, fast schwarzer Rotwein, der Düfte von Cassis und Schwarzkirschgelee mit einem Hauch Vanilleschote verströmt und der beim Herunterschlucken dem Gaumen mit seiner Samtigkeit schmeichelt. Oder: Ein tiefgelber, säuerlicher Weißwein, der nach Essig und Sauerkraut riecht – den möchten Sie bestimmt gar nicht erst verkosten, oder?


Genussvolle Weinprobe

Weinverkostung mit Tradition

Vor dem Kauf muss der Wein probiert werden. Diese alte Winzerregel haben die Gründer von Jacques’ Wein-Depot, Jacques Héon und Dr. Olaf Müller-Soppart, 1974 zu ihrem Geschäftsprinzip gemacht. Und deshalb kann der Kunde in allen Jacques’ Wein-Depots seit 44 Jahren die Weine kostenlos und unverbindlich degustieren.

Die Weinprobe vor dem Kauf garantiert die
richtige Wahl.

Genussvolle Weinprobe

Ein guter Wein erfreut alle Sinne. Farbe, Geruch und Geschmack – color, odor, sapor – sind seit den Zeiten der Römer die Grundkriterien der Weinbeurteilung.

Deshalb werden bei einer Weinprobe sowohl das Auge als auch Nase und Gaumen mit einbezogen. Der erste kritische Blick gilt der Klarheit des Weins, seinem Farbton und seiner Farbtiefe. Dafür schwenkt man den Wein zunächst im Glas und betrachtet ihn gegen das Licht. Durch das Schwenken entfaltet der Wein an der Luft sein Bukett. Die Nase wird nun über das Glas geführt, um den spezifischen Duft des Weins zu prüfen. Riecht er angenehm und reintönig, nimmt der Weinliebhaber einen Schluck und lässt ihn im Mund kreisen, um möglichst viele Geschmacksnuancen wahrzunehmen. Ein weiteres Qualitätskriterium ist der Abgang, die Nachhaltigkeit des Geschmacks nach dem Schlucken. Je länger und intensiver, desto besser ist der Wein.

Treffpunkt für Genießer

Der eigene Geschmack entscheidet

Die Summe aller Geruchs und Geschmacksempfindungen ergibt den Charakter des Weins. Wenn die über 1000 Aromen in einem harmonischen Verhältnis zueinander stehen, spricht der Fachmann von einem ausgewogenen oder gut balancierten Wein. Längst hat sich herumgesprochen: Der Blick auf das Etikett allein kann trügerisch sein. Auch die Devise „Je teurer, desto besser“ schützt nicht vor kostspieligen Fehlkäufen, denn nicht jeder Spitzenwein mundet jedem. Neben den objektiven Qualitätskriterien Farbe, Geruch und Geschmack spielen auch persönliche Vorlieben eine wichtige Rolle beim Finden des idealen Weins. Mut zum eigenen Geschmack und Vertrauen auf das eigene Urteil sind die verlässlichsten Ratgeber.

Weinerlebniskauf mit Kompetenz

Treffpunkt für Genießer

Seit 40 Jahren gehört das kostenlose Probieren zur Philosophie von Jacques’. Im Mittelpunkt jedes Depots steht deshalb der Verkostungstisch. Hier kann man – das Weinglas in der Hand – fast alle angebotenen Weine probieren, sich beraten lassen oder mit anderen Weinliebhabern Erfahrungen austauschen.

Der Verkostungstisch ist der beste Platz, um neue Weine und Anbaugebiete zu entdecken, um verschiedene Rebsorten geschmacklich zu vergleichen und um beim unverbindlichen Degustieren mehr über einen Wein zu erfahren. Die Freude an einem guten, ehrlichen und erschwinglichen Tropfen vereint rund um den Tisch Weingenießer.

Weinerlebniskauf mit Kompetenz

Nicht nur die große Auswahl von Qualitätsweinen macht Jacques’ zum Treffpunkt von Weingenießern. Auch die fachkundige Beratung, die weit über ein herkömmliches Verkaufsgespräch hinausgeht, hat wesentlich zum Erfolg des Geschäftskonzepts beigetragen. Die Depotinhaber und ihre Mitarbeiter sind bestens geschult, ihr Fachwissen ist gefragt und wird gerne weitergegeben. Sie haben versierte Tipps für die Planung von Festivitäten, helfen kompetent bei der Zusammenstellung von Speisen und Weinen – und sie nehmen sich Zeit zum genussvollen Fachsimpeln über das gar nicht trockene Thema Wein.

In vielen Depots werden regelmäßig Veranstaltungen rund um den Wein angeboten: After Work Tastings, Weinseminare und kommentierte Weinproben, Verkostungen von Premiumweinen und Raritäten, Vernissagen und Konzerte. So wird der Weinkauf zum sinnlichen Erlebnis.


Probierpakete


Finden Sie den passenden Wein zu Ihrem Gericht

Wein- & Speisenberater

Eines vorab: Hundertprozentig gültige Regeln zur perfekten Kombination von Wein und Speisen gibt es nicht. Vor allem gilt: Erlaubt ist, was dem aufgeschlossenen Genießer gefällt. Um Ihnen einen Anhaltspunkt zu geben, finden Sie hier unsere Empfehlungen. Wählen Sie eine Kategorie!

Weingenuss ist auch eine Frage danach, welcher Wein zu welchem Essen passt. Darüber entscheiden viele Faktoren. Ein leichtes Gericht erfährt seine Veredelung durch einen frischen Weißwein. Sehr geschmacksintensive Speisen harmonieren vorzüglich mit einem Rotwein. Wein und Essen gehören eben zusammen.

 
 

Welcher Wein zu welchem Essen – der Speisenberater:

Doch welcher Wein passt zu welchem Essen am besten? Der Speiseberater von Jacques’ gibt eine Orientierung bei dieser Frage. Wer einen Wein zum Essen auswählt, muss zunächst die grundsätzliche Geschmacksausrichtung der Speise einschätzen. Dabei hängt es davon ab, welche Grundnahrungsmittel für das Menü verwendet werden. Pizza und Pasta geben von sich aus einen ganz anderen Geschmack vor, als etwa ein Gericht mit Wild oder Geflügel. Welcher Wein am besten passt, lässt sich daher mit dem Speiseberater anhand dieser Kategorien ermitteln. Ein guter Wein kann sich nur in Kombination mit dem passenden Gericht optimal entfalten.

» Hier geht es zum Wein- & Speisenberater ...


Keine Regel ohne Ausnahme

Die Harmonie von Wein und Essen

Hundertprozentig gültige Regeln zur perfekten Kombination von Wein und Speisen gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind Geschmäcker und Gewohnheiten der Weinliebhaber rund um den Erdball. Erlaubt ist, was gefällt – dennoch helfen einige Grundregeln bei der Weinauswahl zum Essen.

Manchego passt hervorragend zu einem
Rioja oder Manzanilla.

Aromen

Wein und Essen sollen sich geschmacklich ergänzen, nicht gegeneinander konkurrieren. Nur wenn sich die Aromen von Speisen mit denen des dazu gereichten Weins ergänzen, kommt es zu einer positiven Wechselwirkung zwischen den jeweiligen Geschmacksstoffen. Die richtige Balance zwischen Säure, Tannin, Bitterstoffen, Gewürzen, Salz und Süße zu finden, erfordert ein wenig Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Doch der Weg zur Harmonie von Speis und Trank ist voller kulinarischer Überraschungen und neuer geschmacklicher Entdeckungen. Generell gilt: Nicht immer sind teure Weine die besten Begleiter zu einem guten Essen. Zu vielen Gerichten passen einfache, gute Weine besser, die den Eigengeschmack der Speisen nicht übertönen, sondern unterstreichen.

Lamm im Kräutermantel harmoniert mit
würzigem Rotwein.

Keine Regel ohne Ausnahme

Die Frage, welcher Wein am besten zu einem Gericht passt, wird in der modernen Küche nicht mehr so streng gesehen. Galt früher der Satz „Weißwein zu weißem Fleisch und Fisch, Rotwein zu kräftigen Speisen und rotem Fleisch“, so ist es heute durchaus möglich, einen fruchtbetonten Rotwein zu einem Fisch zu genießen oder einen weißen Prädikatswein zu einem würzigen Wildragout. Häufig bestimmt die Sauce die Weinauswahl. Die alte Küchenregel: „Trinke den gleichen Wein zum Essen, den du für die Sauce verwendet hast“ ist immer noch gültig, ebenso der Rat, zu leichten Speisen Weine mit weniger Alkoholgehalt zu servieren.

Ein Klassiker - gebratener Fisch und
üppiger Wein.

Geglückte Kombinationen

Zu schweren, würzigen Gerichten passen kräftige, robuste Weine, zu Schmorgerichten vollmundige, reife Rotweine, und zur scharfen asiatischen Küche empfehlen Weinkenner aromatische, dezent restsüße Weißweine, weiche Rosés oder tanninarme, eher fruchtige Rotweine. Je fernöstlicher die Speisen schmecken, desto intensiver kann auch der Wein ausfallen. Gehaltvolle Weißweine wie eine Riesling Spätlese können gut zu gebratenem Fisch und hellem Fleisch in Butter- und Sahnesaucen gereicht werden. Mineralische Weißweine betonen die Aromen vieler Gerichte und passen zu „erdigen“ Speisen mit Pilzen, zu chinesischen und thailändischen Spezialitäten, die mit Sojasauce gewürzt sind, oder zu indischen Currygerichten.

Tanninreiche Weine

Tannine, auch Gerbstoff genannt, kommen in Rotweinen in größeren Mengen vor. Diese Weine vertragen sich geschmacklich mit gegrillten oder kurzgebratenen, eiweiß- und fettreichen Speisen. Zu kurz gebratenem rotem Fleisch harmoniert ein junger, gerbstoffhaltiger Rotwein, zu Wild und Wildgeflügel dagegen ein geschmacksintensiver, alter Rotwein. Durch den Ausbau im Barrique können auch Weißweine tanninhaltiger sein. Sie lassen sich dann gut zu mild geräucherter Wurst oder Schinken trinken. Im Barrique ausgebaute edelsüße deutsche und österreichische Rieslinge und Sauternes aus dem Bordeaux schmecken hervorragend zu Innereien, Pasteten und Edelpilzkäse.
 

Säure und Süße

Säurebetonte Weine helfen, üppige Gerichte leichter verdaulich zu machen. Sie wirken appetitanregend und unterstreichen den Eigengeschmack der Speisen. Trockene Weißweine sind ideale Begleiter von Meeresfrüchten, gedämpftem und gekochtem Fisch, hellem Fleisch und Geflügel mit nicht gebundenen Saucen. Die Säure im Wein kann durch etwas Süße im Essen gemildert werden. Auf der anderen Seite verkehrt die Süße im Wein die Aromen eines Gerichts und kann dessen Säure neutralisieren. Liebliche oder süße Weine harmonieren mit süßen Gerichten, insbesondere Desserts.


Rezeptempfehlung

Steinpilz-Ravioli


Rezeptempfehlung

Peperonata mit Safranrisotto