Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Kleinod in Eltville
Die Historie der Freiherren Langwerth von Simmern im Rheingau datiert zurück bis in das Jahr 1464. In jenem Jahr war Johann Langwerth von Simmern für seine Verdienste als Kanzler des Herzogs Ludwig von Pfalz-Zweibrücken mit 32 2/3 Morgen „Hattenheimer Mannberg“ belehnt worden, einer Lage, von der noch heute einige der besten Weine des Hauses Langwerth von Simmern hervorgehen.
Nach dem Erwerb der Hattenheimer Burg nahm die Familie 1472 ihren Wohnsitz endgültig im Rheingau. Knapp 300 Jahre später zog sie nach Eltville, damals wie heute das kulturelle Zentrum des Rheingaus. 1753 wurde mit dem Kauf des Lichtenstern'schen Hofes Basis des heutigen Anwesens gelegt.
Stolze 31 Hektar Rebfläche verteilen sich auf die besten Lagen des Rheingaus. Wie nahezu überall in diesem Anbaugebiet, dominiert auch im Hause Langwerth von Simmern mit dem Riesling die deutsche Paradesorte schlechthin. 96 Prozent der hervorragend gepflegten Rebberge sind mit ihr bestockt. Darüber hinaus widmet sich Georg-Reinhard Langwerth von Simmern einer anderen hochbewerteten Edelrebe: dem Spätburgunder.
Weinfreunde, die das Langwerther Gut mitsamt seinem schmucken Park besichtigen wollen, sind herzlich willkommen. Beim Gutsausschank im Gelben Haus können die freiherrlichen Weine verkostet und gemeinsam mit kulinarischen Spezialitäten des Rheingaus genossen werden.
Eine weitere Möglichkeit, die Langwerther Gutsweine zu erleben, bietet übrigens die Probierstube auf dem Rittergut Wichtringhausen bei Hannover.
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