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Bodegas Primicia
Die Grundlage zur Bodegas Primicia schuf Julián Madrid, dessen Söhne heute den Betrieb führen. Er erkannte die historische und kulturelle Bedeutung des damals ungenutzten Zehnthauses, das sich im Besitz seiner Familie befand und begann 1972 dessen unterirdische Kellergewölbe sorgfältig zu restaurieren und sie wieder zu verwenden.
Im großen Vorhof, den der Besucher durch das uralte Eingangstor betritt, stehen noch heute – von Holz überdacht – vier stattliche, über 500 Jahre alte Steinkeltern aus Quadersteinen. Inzwischen von den eigenen Mitarbeitern von Grund auf renoviert, hat die Casa Primicia eine neue Bedeutung gefunden. In dem Umwelt avantgardistischer Kellerneubauten, die in den letzten Jahren die Rioja Alavesa prägten, steht sie als lebendiges Zeugnis der Jahrhunderte alten Weingeschichte des Städtchens und der Region und macht ihre historische Dimension deutlich.
Den Kern des Familienguts bilden heute 44 Hektar Rebparzellen, die sich auf drei Gemeinden der Rioja Alavesa verteilen. Sie unterstehen Rodolfo Madrid, dem Agronomen der Familie. Er betreut ebenfalls die 110 zusätzlichen Hektar, deren Lese an Bodegas Primicia geliefert wird. Zum Teil befinden diese sich im Besitz von anderen Familienmitgliedern und langjährigen Freunden. In den Kellergebäuden unterhalb von Laguardia steht modernste Technik zur Verfügung, um die Trauben schonend zu verarbeiten. Später ziehen die besten Weine um und reifen immer noch in den beeindruckenden Kellergewölben des alten Stammhauses.
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