Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Aufgeschlossen, aber kritisch
„Wein ist dazu da, um daran Spaß zu haben, darüber zu sprechen und um ihn zu teilen.“ Für Francisco Alcaide Rubio, den Weinmacher der Bodegas Espinosa, ist Wein nicht nur Beruf, sondern auch fester Bestandteil seines Privatlebens.
Gern probiert er auch in seiner Freizeit Wein mit Freunden, vor allem dann, wenn es auch noch ein gutes Essen dazu gibt und am liebsten streift er durch Landschaften, wo Reben und Olivenbäume wachsen. Vor 25 Jahren schloß Francisco sein Studium des Weinbaus und der Weinbereitung am Institut Gregorio Prieto in Valdepeñas ab und fand schnell eine erste Anstellung in einer großen Kellerei des Städtchens. 18 Jahre lang blieb er ihr treu, doch 2002 konnte er dem Angebot der Bodegas Espinosa nicht widerstehen und wechselte zu dem familiär geführten Weinunternehmen.
Obwohl bei Espinosa Rotwein im Mittelpunkt seines Schaffens steht, zeigt sich Francisco anderen Farben und Stilen aufgeschlossen, sei es junger, unter Kohlensäure eingemaischter Roter, Rosé oder auch ein frischer, fruchtiger Weißwein, wie er ihn im Sommer schätzt. Aber einwandfrei gemacht müssen die Weine immer sein, um ihm zu gefallen. Seine Kritik ist in Valdepeñas gefragt und schon 1992 nahm der Verband ihn in das Komitee auf, dass den Weinen der Region die Anerkennung zur Denominaciòn de Origen Valdepeñas zugesteht.
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