Burgund 

BAILLY LAPIERRE Blanc de Noirs 1,5 L 2010

Crémant de Bourgogne AC - Magnum

Winzer:
Caves Bailly Lapierre in St-Bris-le-Vineux
Farbe/Typus:
kräftiger Schaumwein
Rebsorte:
Trinkreife:
jetzt und weitere 3 Jahre
Menge:      Flasche(n)
sofort lieferbar
21,90 €
(14,60 € / Liter) Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten.
BAILLY LAPIERRE Blanc de Noirs 1,5 L

Hochwertiger Schaumwein

Die feine Mousse dieses Crémant de Bourgogne weist auf die traditionelle Flaschengärung hin, während intensive Fruchtigkeit und Rundheit verraten, dass wir es mit einem Blanc de Noir zu tun haben. Tatsächlich greifen José Martinez und sein Team von Cave Bailly Lapierre für ihren Brut-Klassiker auf Pinot-Noir-Trauben zurück. Wie es sich für einen hochwertigen Schaumwein gehört, findet die Lese per Hand statt und man erntet die Trauben wenn sie noch einen hohen Säuregehalt aufweisen.
Nun assembliert Önologe Alain Dutertre die Grundweine, setzt Hefe und Zucker zu und lässt die Cuvée auf Flaschen füllen, die man mit einem Kronenkorken verschließt. Statt den von der Appellation als Minimum vorgeschriebenen neun Monaten reifen die Crémants in Bailly mindestens 18 Monate. Dadurch entwickeln sie geschmackliche Vielschichtigkeit und eine besonders feine Perlage.
Schließlich werden die Flaschen mehrfach gerüttelt, bis sich das Hefedepot  vollständig im Hals abgesetzt hat. Im Salzbad vereist, schleudert der Flaschendruck das Depot heraus, sobald man den Kronenkorken entfernt. Mit der  Versanddosage – einer Mischung aus Wein und Zucker – wird die fehlende Menge sofort ersetzt und der Geschmack abgestimmt. Jetzt wird endgültig verkorkt, Kapsel und Drahtkorb befestigt. Als Blanc de Noir mit seinem eher kräftigen Charakter eignet er sich für viele Anlässe, ob als Apéritif oder zu Tapas, zu Krustentieren oder Räucherlachs.

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Kein Verkauf an Jugendliche unter 18 Jahren.

Die klassischen Rebsorten
und ihre Aromen

Spätburgunder/Pinot Noir

Spätburgunder/Pinot Noir

Charakteristische Aromen: Erdbeere, Himbeere, Waldboden, Tabak

Während Chardonnay die weiße Paradesorte des Burgunds ist, steht Pinot Noir (Spätburgunder) Pate für die Spitzenweine dieser Region. Spätburgunder fordert dem Winzer ein Höchstmaß an Können und Geschick ab. Die Sorte reagiert sehr empfindlich auf Temperaturen: Ist es zu kühl, reift sie nicht aus, ist es zu warm, muss sie gelesen werden, bevor sie ihren Aromenreichtum entfalten konnte. Darüber hinaus hat Pinot Noir sehr dünne Beerenhäute (Schalen) und ist in feuchten Jahren anfällig für Pilzerkrankungen. Vor allem bei den kompakten Trauben ist dies problematisch.  Doch gute Wachstumsbedingungen und optimale Behandlung vorausgesetzt, bringt Pinot Noir himmlisch duftende Weine hervor, die an Finesse und Eleganz kaum zu überbieten sind.

In Frankreich ist Pinot Noir außerhalb Burgunds in Teilen des Loire-Tals, im Elsass sowie vereinzelt in höheren Lagen im Languedoc anzutreffen. Darüber hinaus ist sie in der Champagne eine der beiden zugelassenen Rotweinsorten.

In Deutschland sind die wichtigen Anbaugebiete Baden, die Ahr und die Pfalz, wo ambitionierte Winzer daraus dichte, extraktreiche Weine mit Barrique-Ausbau erzeugen. Weitere Verbreitung findet Spätburgunder in der Schweiz (Dôle) und in Österreich (Blauburgunder).

In der Neuen Welt warten besonders die kühlen Regionen mit interessanten Pinot-Noir-Weinen auf. Zu ihnen zählen das südliche Neuseeland, Südafrika, die südaustralische Insel Tasmanien sowie der Pazifische Nordwesten der USA.