Burgund 
BUXY Tête de Cuvée 2009
Appellation Bourgogne Côte Chalonnaise Contrôlée
Winzer:
Cave des Vignerons de Buxy in Buxy
Farbe/Typus:
Rotwein in Premiumqualität
Rebsorte:
Trinkreife:
jetzt und weitere 3-5 Jahre
Menge:      Flasche(n)
sofort lieferbar
12,50 €
(16,67 € / Liter) Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten.
BUXY Tête de Cuvée

Eleganz, Anmut und Stärke

Die Côte Chalonnaise ist geologisch und klimatisch die natürliche Fortsetzung der Côte de Beaune nach Süden hin. Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied: Die Weinberge der Côte Chalonnaise liegen im Schnitt deutlich höher als die der Côte de Beaune was einen späteren Lesezeitpunkt mit sich bringt. 

Bevor er über seine Weine philosophiert, weist Direktor Rémi Marlin begeistert auf eine der größten Attraktionen der Cave des Vignerons de Buxy: einen 680 Meter langen Tunnel, der bei Culles-les-Roches durch das Kalkgestein getrieben worden war. Das historische Bauwerk bietet den Weinen mit konstanten 12 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent ideale Lagerbedingungen.

 Für das Projekt „Tête de Cuvée“ haben sich einige Mitglieder der Genossenschaft zusammengetan, die ihre Weinberge nach strengeren Vorgaben bewirtschaften. Ziel ist ein geringerer Ertrag, der zu einem extraktreicheren Rotwein führt. Der 2010 Pinot Noir zeigt sich als ausdrucksstarker und farbintensiver Burgunder mit vitaler Säure und reifen Gerbstoffen

Windhunde gehören zu den typischen Wappentieren und existieren in Frankreich auf Wappen schon seit dem Mittelalter. Das Symbol der Hunde ist mit der Geschichte der Weinberge im Burgund eng verwurzelt. Die Hunde wurden bereits damals für die Jagd eingesetzt. Sie symbolisieren das Zusammenspiel von Anmut, Eleganz und Stärke. Da sich diese Eigenschaften in dem Pinot Noir widerspiegeln, wurde dieses Symbol für das Etikett ausgewählt. 

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Kein Verkauf an Jugendliche unter 18 Jahren.

Die klassischen Rebsorten
und ihre Aromen

Spätburgunder/Pinot Noir

Spätburgunder/Pinot Noir

Charakteristische Aromen: Erdbeere, Himbeere, Waldboden, Tabak

Während Chardonnay die weiße Paradesorte des Burgunds ist, steht Pinot Noir (Spätburgunder) Pate für die Spitzenweine dieser Region. Spätburgunder fordert dem Winzer ein Höchstmaß an Können und Geschick ab. Die Sorte reagiert sehr empfindlich auf Temperaturen: Ist es zu kühl, reift sie nicht aus, ist es zu warm, muss sie gelesen werden, bevor sie ihren Aromenreichtum entfalten konnte. Darüber hinaus hat Pinot Noir sehr dünne Beerenhäute (Schalen) und ist in feuchten Jahren anfällig für Pilzerkrankungen. Vor allem bei den kompakten Trauben ist dies problematisch.  Doch gute Wachstumsbedingungen und optimale Behandlung vorausgesetzt, bringt Pinot Noir himmlisch duftende Weine hervor, die an Finesse und Eleganz kaum zu überbieten sind.

In Frankreich ist Pinot Noir außerhalb Burgunds in Teilen des Loire-Tals, im Elsass sowie vereinzelt in höheren Lagen im Languedoc anzutreffen. Darüber hinaus ist sie in der Champagne eine der beiden zugelassenen Rotweinsorten.

In Deutschland sind die wichtigen Anbaugebiete Baden, die Ahr und die Pfalz, wo ambitionierte Winzer daraus dichte, extraktreiche Weine mit Barrique-Ausbau erzeugen. Weitere Verbreitung findet Spätburgunder in der Schweiz (Dôle) und in Österreich (Blauburgunder).

In der Neuen Welt warten besonders die kühlen Regionen mit interessanten Pinot-Noir-Weinen auf. Zu ihnen zählen das südliche Neuseeland, Südafrika, die südaustralische Insel Tasmanien sowie der Pazifische Nordwesten der USA.