2007 VEGA ROBLE - Tempranillo
2007 VEGA ROBLE - Tempranillo
Vino de la Tierra de Castilla
Bodegas Los Tinos in Alberite
 
Land/Region:Spanien/Kastilien
Farbe/Typus:junger, fruchtiger Rotwein
Rebsorte:Tempranillo
Trinkreife:jetzt und weitere 2-3 Jahre
Trinktemperatur:16° C
Verschlussart:Naturkorken
Alkoholgehalt:*12,15% Vol.
Alkohol
Als Alkohol wird der in alkoholischen Getränken vorhandene Ethylalkohol (Ethanol) bezeichnet. Unsere Analysen zeigen den analytisch ermittelten Wert. Laut Weinrecht der EU muss der Alkoholgehalt der Weine auf dem Etikett in 0,5-Prozent-Schritten in “% vol” angegeben werden.
Restzucker:*2,1 g/l
Zucker
Die in Wein enthaltenen Zucker sind überwiegend Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker). Die Zuckerarten weisen unterschiedliche Süßstärken auf; geschmacklich ist jedoch das Verhältnis von Süße zu Alkohol und Säure wichtiger als der analytische Zuckerwert.
Gesamtsäure:*5,1 g/l
Gesamtsäure
Die Gesamtsäure umfasst alle Säuren, die im Wein enthalten sind. Die wichtigsten von Natur aus im Wein vorhandenen Säuren sind Wein-, Apfel- und Milchsäure.
 
*) Die Analysewerte wurden in unserem hauseigenen Labor ermittelt und beziehen sich auf die Abfüllung mit der Los-Nummer: L9210R01
 
Preis: 3,95 €  (5,27 € / Liter)
 
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Übersicht Beschreibung Winzer ­Weingut ­Region ­Reisetipps Rezepte Ähnliche Weine
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Ein Muss für Weinfreunde

Klöster, Kirchen und Kellereien waren bislang die Hauptziele von Besuchern der Rioja. Seit 2004 ist Spaniens berühmteste Weinregion um eine weitere Attraktion reicher: um das spektakulärste Weinmuseum der Iberischen Halbinsel.

Es befindet sich in Briones, einem Dorf auf einem Hügel an der N 232 von Logroño nach Haro, das bislang Reisende mit seinen trutzigen Steinhäuser und der imposanten Kirche beeindruckte, aber wenig Grund bot, dort länger zu verweilen. Unübersehbar erstreckt sich vor dem Ort der großzügig angelegte Komplex des Museums und der Bodega Dinastia Vivanco. Schon nach kurzer Zeit muss der Besucher konstatieren, dass der passionierte Sammler Pedro Vivanco eine beispielose Kollektion zusammen getragen hat. Verteilt auf zwei Ebenen und 9.000 Quadratmeter Gesamtfläche finden sich Objekte aller Art, die mit der Geschichte des Weines zu tun haben, angefangen bei Krügen aus dem dritten Jahrtausend vor Christus bis zu modernen Laboreinrichtungen.

Die Spannholzkonstruktion der ebenerdigen Halle birgt in ihrem zentralen Schiff riesige Holzpressen, Gärgefäße und landwirtschaftliche Maschinen aus den letzten Jahrhunderten, eingerahmt von einer in Nischen eingeteilten Galerie, die thematisch geordnet ist. Trinkgefäße aus ägyptischer, griechischer und römischer Zeit bilden das Präludium zu einer Wanderung durch die Geschichte des Weinbaus und des Weingenusses. Dabei erfahren die Besucher Wesentliches über die Herkunft der Vitis Vinifera an Hand von Fotos, Zeichnungen und Videos, bevor die Arbeit im Weinberg, einschließlich der Rebplagen, welche den Winzern in allen Zeiten Kummer bereitet haben, detailliert dargestellt wird.

Das Museum zeigt seine Verbundenheit mit der Rioja in einer eingehenden Dokumentation zur Geschichte des Weinbaus der Region, bleibt aber bei der überwiegenden Zahl der behandelten Themen bei einer über regionale Eigenheiten hinausgehenden Darstellung. Sehr anschaulich ist die mit allerhand authentischem Material ausgestattete Abteilung für Kellertechniken vom Altertum bis heute.

Doch dies ist nur der Anfang. Betritt man das behindertengerecht über schräge Ebenen zugänglich gemachte Untergeschoss, erlebt man in Multimediaversion anhand von Videos und der Geräuschkulisse einer Werkstatt, wie Barriquefässer entstehen und Korken geschnitten werden. Halb abgedunkelte Tunnel führen weiter zu einem großen Saal, der gespickt ist mit Kellertechnik aus längst vergangenen Zeiten. Instruktiv sind die Schauwände zur Farblehre sowie die Geruchsregale, an denen sich der Besucher mit den wichtigsten Weinaromen vertraut machen kann.

Spektakulär wird es dann im benachbarten Saal für Kunst und Wein. Sarkophage aus vorchristlicher Zeit, angeordnet neben römischen Mosaiken, ägyptischen Fruchtbarkeitsfiguren, wunderbaren historischen Humorgrafiken zum Thema Wein und Kunst des 20. Jahrhunderts von Picasso und andern Künstlern, machen den Rundgang zum Genuss. Schreitet man schließlich aus dem Halbdunkel hinauf in Richtung Ausgang, wird dem Besucher von einer Kanzel ein Blick auf den gigantischen Fasskeller des benachbarten Weingutes gewährt. Als Bonbon zum Ende des Rundgangs wartet die Korkenziehersammlung mit nicht weniger als 3.500 Exemplaren.

Nach der Besichtigung kann man sich bei einem Glas Wein in der großzügig angelegten Bar entspannen oder gut im angegliederten Restaurant baskisch-riojanisch essen. In der gesamten Rioja findet sich kein Lokal mit einem vergleichbaren Panoramablick über das Ebrotal und die baskische Rioja Alavesa vor dem wilden Hintergrund der Kantabrischen Gebirgskette.

Öffnungszeiten:
Museum:
Dienstag bis Sonntag (Montag geschlossen)
Von Juni bis September von 10 bis 20 h
Von Oktober bis Mai 10 bis 18 h
Tel. 0034 941 322 323
info@dinastiavivanco.es
(um Voranmeldung wird gebeten)

Restaurant:
Von Dienstag bis Sonntagmittag (Sonntagabend und Montag geschlossen)
Von 13 bis 15h30 und von 20h30 bis 22h30
Reservierung: Tel. 0034 941 322 340

Allgemeine Information:
www.dinastiavivanco.com



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