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Montes-Wein aus Argentinien!
„Kaiken“ wird die patagonische Wildgans genannt, die in majestätischem Flug die Anden überquert und mal in Chile, mal in Argentinien Station macht. „Kaiken“ ist auch der Name für Aurelio Montes’ Weinprojekt, das den chilenischen Starwinzer ins argentinische Mendoza führte.
Die Montes-Önologen inspizierten Weinberge in den ausgesuchten Unterzonen der Region. Unter anderem in Maipú, vis-à-vis der schneebedeckten Gebirgskulisse, wurden sie fündig. Maipú gilt als gutes Cabernet-Sauvignon-Terroir, wie der Weinautor Jens Priewe betont. Die auf 750 Höhenmetern gelegenen Böden aus Andengestein eignen sich als Wärmespeicher. Und sie lassen Feuchtigkeit zügig in untere Schichten versickern, so dass die Reben kleine, kompakte, aromareiche Beeren ausbilden.
Wie in Chile, stellt Aurelio Montes auch in Argentionien höchste Qualitätsansprüche. Das beginnt bei der gewissenhaften Weinbergspflege und setzt sich fort mit sehr moderaten Erträgen: Lediglich 42 Hektoliter je Hektar lässt Señor Montes zu und sorgt damit für aromatische Dichte und Konzentration. Erst bei optimaler Reife gibt er den Startschuss für die Lese, die er per Hand durchführen lässt. In der Kellerei durchlaufen die Trauben zunächst einen strengen Ausleseprozess. Nach der Maischegärung reift der junge Wein zwölf Monate in französischen Barriques. Erst dann erfolgt die Assemblage, wobei der Kaiken Ultra Cabernet noch mit einem kleinen Anteil Malbec abgerundet wird.
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