Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Bewusst regional
Besonderes Engagement zeigt die junge und vierte Winzer-Generation der Familie Sartori für die einheimischen Rebsorten, die sie als Erbe der Tradition sieht, die sie erhalten und verbessern möchte. Dabei kommt der Garganega eine wichtige Rolle zu.
Die Rebsorte
Die ursprünglich aus Griechenland stammende Sorte hat vor allem im Veneto ihre Heimat gefunden, aber sie ist auch im Friaul und in Umbrien verbreitet. In einigen Appellationen des Veneto spielt sie die Hauptrolle, in den Colli Berici, Colli Euganei, Gambarella und vor allem beim Soave, ganz abgesehen davon, dass man sie in ihrer Heimat auch gern als Tafeltraube isst.
Mit dezentem Zitronengeschmack, leichter Mandelnote und feiner Struktur
Die sehr wuchsfreudige Garganega kann leicht zu hohe Erträge erbringen und wird dann zu einem banalen und neutralen Weißen. Doch wenn es gelingt, ihre Erträge zu reduzieren (wie zum Beispiel beim Soave Classico), dann schenkt sie elegante Weine mit dezentem Zitronengeschmack, leichter Mandelnote und feiner Struktur.
Von kalkreichen Böden
Die spät reifende Sorte entwickelt lange, lockere, zylindrische Trauben mit blass-grünlichen, kugelförmigen Beeren, die eine verblüffend dicke Schale besitzen, aber eine nur verhaltene Säure. Bei Sartori beschloss man, für den Villa Mura Garganega von kalkreichen Böden sortenrein auszubauen, um ihre positiven Eigenschaften herauszustellen.
Das Ergebnis
Vor dem Einsatz der Gärung ziehen die Beeren kurze Zeit im Most, um zusätzliche Aromen zu extrahieren, dann wird auf niedriger Temperatur vergoren. Das Resultat ist ein angenehm frischer Weißwein mit delikater Frucht und einem typischen Hauch von Mandelaroma.
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