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Winzer
Steiler Aufschwung
Lange haben die Abruzzen in einer Art Dornröschenschlaf gelegen. Nun befinden sie sich in einem Aufschwung, der fast so steil ist wie manche ihrer Weinberge. Maßgeblichen Anteil am Aufschwung hat das Weinhaus Farnese Vini in Ortona. Dessen Vormann Camillo de Iuliis verfolgte Anfang der 1990er Jahre fasziniert den Erfolg, den australische und kalifornische Winzer mit ihren fruchtbetonten Weinen hatten. Das spornte ihn an, Ähnliches mit italienischen Gewächsen zu erreichen. „Wo könnte man solche modernen Rotweine besser erzeugen, als in meiner Heimat, den Abruzzen?“, fragte er sich. Denn zu Füßen des Maiella- und des Gran-Sasso-Massivs herrscht genau das richtige Klima.
Mit Valentino Sciotti, selbst Spross einer Winzerfamilie, fand er einen idealen Partner für die Gründung des Weinhauses Farnese Vini.
Auszeichnung über Auszeichnung
Sie suchten sich Genossenschaften aus und boten an, erheblich mehr für ihre Trauben zu zahlen, wenn sie bereit wären, ihre Weinbaumethoden an einem strengen Pflichtenheft der Farnese-Mannschaft auszurichten. Keine Frage, dass dieses Angebot auf breite Zustimmung stieß. Das Ergebnis war atemberaubend: Kaum ein junges italienisches Weinhaus wurde derart mit Auszeichnungen überhäuft wie Farnese Vini.
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