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Winzer
Aus der Hölle in die Flasche
Walsheim in der Pfalz hat sich vom beschaulich-verträumten Winzerdorf zu einem Treffpunkt für anspruchsvolle Weinfreunde entwickelt. Dieses Interesse unter den Gourmets ist mit ein Verdienst des Weingutes Karl Pfaffmann. Ein Spitzenbetrieb an der Südlichen Weinstraße, welcher exzellente Qualität mit moderaten Preisen verbindet.
Gründer Karl Pfaffmann begann nach dem zweiten Weltkrieg, dem Weinbau mehr Beachtung zu schenken als nur dem Nebenerwerb. 1955 füllte er den ersten Flaschenwein ab. In den folgenden Jahrzehnten baute er seinen Betrieb zu einem modernen Weingut aus. Heute führen die zweite und dritte Generation Regie: Karl Pfaffmanns Sohn Helmut kümmert sich zusammen mit seiner Frau Sigrid um den Verkauf. Deren Sohn Markus machte in Geisenheim seinen Abschluss in Weinbau und Kellerwirtschaft und ist nun für die Vinifikation verantwortlich.
Aus dem „wärmsten“ Ort der Südpfalz, aus Gleisweiler kommt diese Riesling Spätlese. Typisch für die Hanglagen am Rand der Haardt sind die Bundsandsteinböden. Hier steht auf schwachwüchsigen Unterlagen ein Geisenheimer Rieslingklon. „Beim Riesling aus der Hölle achten wir auf einen Ertrag zwischen 50 bis 60 hl/ha“ so Markus Pfaffmann.
Die Bezeichnung der Einzellage „Hölle“ leitet sich aus dem mittelhochdeutschen Helde oder Halde ab, welches einen Hang oder geneigtes Gelände bezeichnet. Knapp 66 ha groß ist dieses Filetstück rund um den Luftkurort Gleisweiler auf 220 bis 260 m NN.
Seit Jahren sammelt Markus Pfaffmann Goldmedaillen und Staatsehrenpreise. Auch der Weinkritiker Gerhard Eichelmann ist angetan und stellt fest, die Pfaffmann-Weine gehörten „zum Besten was die Pfalz zu bieten hat.“ Unsere Spätlese erhielt eine Goldene Kammerpreismünze bei der Landesprämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland – Pfalz.
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