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Rheingau-Riesling vom Eliteweingut
Die Freiherren Langwerth von Simmern blicken auf eine über 540 Jahre währende Geschichte zurück. 1464 war Johann Langwerth von Simmern im Auftrag des Herzogs Ludwig von Pfalz-Zweibrücken mit 32 Morgen des „Hattenheimer Mannbergs“ belehnt worden. Seither ist die Familie dem Weinbau eng verbunden. Seit dem frühen 18. Jahrhundert residiert sie in Eltville, dem kulturellen Zentrum des Rheingaus.
Der Rheingau steht fast ganz im Zeichen des Rieslings. Kein anderes Weinbaugebiet widmet dieser Rebsorte einen größeren Anteil seiner Rebfläche. Seine hervorragende Eignung für den Weinanbau verdankt er einer Laune der Natur: Auf der Strecke zwischen Wiesbaden und Rüdesheim nimmt der Rhein eine Kehre und fließt ein kurzes Stück von Ost nach West. Daher sind die Weinberge perfekt nach Süden ausgerichtet. Stromabwärts von Eltville säumt Hattenheim mit seinen berühmten Lagen das Rheinufer. Zu diesen gehört der Hattenheimer Nussbrunnen, eines der Parade-Terroirs im Rheingau. Es profitiert von der Nähe mehrerer Quellen, die selbst in extrem trockenen Jahrgängen für ausreichend Feuchtigkeit sorgen. Dies und die tiefgründigen Mergelböden begünstigen kräftige und äußerst komplexe Rieslinge, die hervorragend reifen können.
Die Trauben für diese Spätlese werden mit einem Mostgewicht von 85 bis 95 ° Öchsle gelesen. Der frei ablaufende Most wird schonend geklärt, um die Trubstoffe zu entfernen. Auf diese Weise wird erreicht, dass der Most bzw. der spätere Wein reintönige Aromen entwickeln.
Zu Recht wird das Gut unter anderem auch beim Deutschen Riesling-Erzeuger-Preis gelobt: „Das Weingut Freiherr Langwerth von Simmern hat den bundesweiten Wettbewerb mit einem hervorragenden Ergebnis für die vorgestellte Rieslingkollektion abgeschlossen.“ Und Robert Parker lobt das Haus als „einen der besten deutschen Produzenten.“
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