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Summa cum laude
Frank Potts gilt als eine der eindrucksvollsten Persönlichkeiten in der Geschichte des australischen Weinbaus. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er Zeuge, wie der Bremer River über die Ufer trat und die Böden überflutete. Daraufhin entwickelte er ein Schleusensystem, mit dessen Hilfe er die Wassermassen direkt in seine Weingärten lenken konnte. Wegen des guten Wasserhaltevermögens reicht es aus, den Bode 24 Stunden lang zu fluten, um die Reben während der gesamten Wachstumsphase mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Darüber hinaus schwemmt der Fluss nährstoffreichen Schlamm an. Gleichzeitig werden Schädlinge fortspült.
Mit seiner Rotwein-Cuvée setzt Robbie Potts seinem legendären Vorfahren ein Denkmal. Mit Cabernet Sauvignon, Malbec und Petit Verdot nutzt er drei klassische Bordeaux-Reben. Dank intensiven Sonnenscheins und gleichzeitigen kühlen Brisen, die vom Lake Alexandrina herüberwehen, entwickeln die Reben intensive Aromen. In der historischen Kellerei, die heute unter Denkmalschutz steht, hat Robbie modernste Vinifikationstechnik installiert. Nach der temperaturkontrollierten Maischegärung lässt er den Wein in neuen Barriques reifen.
Die renommierte Weinjournalistin Jancis Robinson zeigt sich sehr angetan von den Frank Potts-Weinen, die angesichts ihrer Qualität „viel zu billig“ verkauft würden. Schließlich betont der führende australische Weinexperte James Halliday, alle Bleasdale-Gewächse böten einen exzellenten Wert für das, was sie kosteten. Der Bleasdale 2008er "Frank Potts" gewann auf der diesjährigen Langhorne Creek Wein Show die Trophäe für das "Beste Rotwein Cuvée".
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