Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Zielstrebig zum Erfolg
Mit Fug und Recht können die Ducourts von sich behaupten, zu den alteingesessenen Winzerfamilien des Bordelais zu gehören. Ihr Aufstieg begann in den 1950er Jahren. Damals hatte der heutige Firmensenior Henri Ducourt von seinem Vater 10 ha Rebfläche übernommen. Als Sohn Bernard 1970 in die Firma einstieg, war der Besitz um das Fünffache gewachsen. Heute bewirtschaften die Ducourts 440 ha, die sich auf Chateaux in Bordeaux, Entre-Deux-Mers und St.-Emilion verteilen. Nachdem er 1994 Château Plaisance in Montagne - St.-Emilion erworben hatte, kaufte Bernard Ducourt 2001 mit Jacques Noir ein weiteres Schmuckstück im Libournais. Das Gut erhielt seinen Namen vermutlich nach einem Krieger, der wegen seiner nächtlichen Überfälle den Beinamen „Le Noir“ (der Schwarze) erhalten hatte.
Die Weingärten des Chateaus erstrecken sich über 5,4 ha in den besten Lagen von Saint Etienne de Lisse östlich der Stadt Saint-Emilion. Die Böden bestehen aus sandigem Lehm, der insbesondere den Ansprüchen des Merlot entgegenkommt, der als Leitrebe dieser Appellation 92 Prozent unserer Cuvée ausmacht. Das mit 30 Jahren hohe Durchschnittsalter der Rebstöcke wirkt sich mäßigend auf den Ertrag aus. Konzentration und Reife der Trauben werden darüber hinaus durch die „grüne Lese“ gewährleistet. Hierbei wird im Juli ein Teil der Trauben entfernt, wodurch die Qualität der verbleibenden Frucht erhöht wird. Die Lese geschieht per Hand. Das Lesegut gut wird entrappt. An eine dreiwöchige Vinifikation unter Temperaturkontrolle schließt sich ein 12-15-monatiger Ausbau in Barriques an.
Die Familie Ducourt genießt in der Fachwelt hohes Ansehen. Anerkennend bemerkt der „Féret“, der Klassiker unter den Bordeaux-Fachbüchern: „Dank der Rebsortenauswahl und der fortschrittlichen Weinbau- und Kellereitechnik produziert die Familie Ducourt Weine von hoher Qualität.“
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