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Rebsorte oder
Winzer
Silvaner in Premiumqualität
Das Juliusspital gehört einer gleichnamigen, im Jahre 1576 von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn gegründeten Stiftung an, die mildtätige Zwecke zugunsten sozial Benachteiligter verfolgt. Grundlage der Arbeit ist eine Qualitätsphilosophie, die sich mit den Zielen und Kriterien der Prädikatsweingüter (VdP) deckt.
Während im Weinbergarten größter Wert auf optimal gesundes und voll ausgereiftes Rebgut gelegt wird, gilt in der Kellerei das Hauptaugenmerk einer auf höchstem internationalen Niveau stehenden Vinifikation.
Beim „Würzburger Stein“ handelt es sich um eine nach Süden geöffnete Lage, die sich muschelförmig am Main entlang zieht. Die sonnendurchglühten Steilhänge sind geschützt vor wärmeentführenden West- sowie vor Nord- und Ostwinden. Auf 210 bis 250 Höhenmetern finden sich wärmespeichernde Muschelkalkböden mit Lehm- und Toneinlagerungen. All dies bietet Voraussetzungen für eine vollständige Traubenreife. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei sehr moderaten 57 hl/ha.
Für die Vinifikation zeichnet Juliusspital-Önologe Nicolas Frauer verantwortlich. Er gibt dem Most Zeit zu einer langen Gärung im Edelstahltank, bevor der junge Wein über mehrere Monate auf der Feinhefe im Holzfass reift. Hierbei werden einerseits zusätzliche Geruchs- und Geschmacksnuancen gebildet, was den Wein komplexer macht. Andererseits fungiert die Hefe als Puffer gegenüber dem Eichenholz und verhindert, dass dieses zu viele Aromen und Tannine an den Wein abgibt.
Wiederholt wurde das Juliusspital für seine herausragenden Leistungen geehrt. 2001 kürten die Zeitschriften „Wein-Gourmet“ und „Der Feinschmecker“ den Betrieb zur „Equipe des Jahres“. Und die Juroren des Wein-Wettbewerbs MUNDUS VINI ernannten das Juliusspital zum „Erzeuger des Jahres 2006“ in Deutschland.
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