Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Stimmige Assemblage
Château Castera, eines der ältesten und größten Weingüter des Médoc, hat in den letzten 20 Jahren zu einer neuen Jugend gefunden und erzeugt heute mit bewundernswerter Konstanz einen harmonischen und würzigen Cru Bourgeois.
Die attraktive Frucht und Rundheit dieses Médoc stammt in erster Linie von der Sorte Merlot, die in seiner Assemblage dominiert. Die Böden der Rebflächen von Castrra, die sich nördlich von Saint-Estèphe und nicht weit von der Garonne erstrecken, bestehen zum überwiegenden Teil aus Kalkböden, die einen hohen Anteil von Ton enthalten. Darauf gedeiht und reift Merlot am Besten, der über die Hälfte des Sortenbestandes ausmacht. Cabernet Sauvignon kommt gut ein Drittel der Fläche zu, wobei man ihn auf die typischen, gut drainierenden Kuppen gepflanzt hat. Zusätzliche Komplexität erhält der Wein durch etwas Cabernet Franc und Petit Verdot. Letzterer wurde auf den oberen Teil der Kuppe La Cuesta vor mehr als 50 Jahren gepflanzt, wobei die spätreifende Sorte auf dem Kies, der einst von den Pyrenäen herangeschwemmt wurde, ideale Bedingungen findet.
Ende September beginnt die Lese. Die Trauben gehen am Keller über einen Edelstahltisch, um alles, was den Ansprüchen des Kellermeisters Philippe Grynfeltt nicht entspricht, auszusortieren. Die Maischegärung dauert 18 bis 22 Tage, wobei er die Weine täglich umpumpt, um den Schalen Farbe, Aromen und Tannine zu entziehen. Nach der malolaktischen Gärung bestimmt die Verkostung, welcher Tank für den Château-Wein, welcher für den Zweitwein verwendet wird. Dann folgen die Assemblage und der Ausbau in Barriques, in denen der Wein 12 Monate lang reift.
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