Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Die Legende ruft
Montrachet ist für den Einen das Größte, was Burgund an Weißwein zu bieten hat. Für den, der die Sache sprachwissenschaftlich angeht, ist der Mons Rachicensis schlicht ein an Rachitis leidender Hang. Wieso die Lage diesen Namen verdient, erschließt sich dem Weinliebhaber nicht. Der Boden ist zwar mager und die Neigung gerade mal 10 %, dennoch wächst hier, aufgeteilt in fünf Grand-Cru-Appellationen und drei Premier-Cru-Appellationen, die so genannten Appellations Villages, eine Weinlegende aus Chardonnay heran. Der Berg der Legenden liegt südlich von Beaune an der Côte de Beaune, die Appellation verfügt über 188 ha, 115 ha davon sind Premier-Cru-Lagen.
Seit 1879 ist es erlaubt den Ortsnamen an die Lage anzufügen. So kommt es zu der Bezeichnung Chassagne-Montrachet, die unsere Premier-Cru-Cuvée aus ausgesuchten Parzellen mehrerer Premier-Cru-Lagen trägt. Die Weißweine aus Chassagne-Montrachet gelten als die kräftigsten von der Côte de blancs. Die Rebstöcke wachsen auf Kreide (Jurakreide) mit einer Schicht aus sandigem Lehmboden. Vergoren wird ausschließlich in Eichenfässern. Vor der Abfüllung reift der Wein ungefähr 18 Monate im Fass. Insbesondere die Vergärung im Eichenfass schenkt dem Wein eine Fülle an Aromen. Hier ist das Feingefühl des Kellermeisters gefragt, die Toastung des Fasses exakt auf die Dichte, den Extraktwert des Weines, anzupassen. Eine zu starke Toastung drückt dem Wein lediglich einen Rauchstempel auf, während im optimalen Fall Anklänge von Haselnüssen und Biskuit erkennbar sind. Nicht zuletzt sollen auch die sorteneigenen Merkmale nicht durch den Fasseinfluss übertüncht werden. Die elegante Säure des Chardonnay gilt es zu erhalten.
Das Jahr 2008 geht an der Côte de Beaune als Jahrgang mit einer expressiven Säure in die Weingeschichte ein. Diese bietet dem Wein ein stabiles Gerüst zum Reifen.
Warenkorb: Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.

















