Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Grandioses Comeback
Namensgeber der Montes-Weine ist Aurelio Montes, für die meisten Beobachter einer der besten, wenn nicht der beste Önologe Chiles überhaupt. Aurelio Montes hat bereits 1989 mit dem Montes Alpha den ersten chilenischen Wein von Cru-Format herausgebracht (von uns immer wieder vorgestellt), als es gerade mal zehn Betriebe in Chile gab, die exportfähige Qualität zu produzieren in der Lage waren (heute sind es mehr als 100).
Den Weinmachern der Neuen Welt wird manchmal nachgesagt, sie überbewerteten die Kellereitechnik beim Zustandekommen eines bemerkenswerten Weins. Davon kann bei Aurelio Montes keine Rede sein. Er ist ein Fanatiker der Traubenqualität. Alles andere wird diesem Ziel untergeordnet, auch auf Kosten der Erträge. Und er spielt virtuos auf dem Instrument des Zusammenspiels von Terroir und Rebsorte. So hat er lange daran getüftelt, für seine Carmenère die genau passenden Wachstumsbedingungen zu finden, damit sie ihre Qualitäten optimal ins Bild zu setzen vermag. Diese in ihrer Heimat Bordeaux fast vergessene Rebsorte feiert augenblicklich in Chile ein grandioses Comeback und ergibt als Juniorpartner mit Cabernet Sauvignon zusammen - Mischungsverhältnis 30:70 - einen wunderbar schokoladigen, elegant nach Zigarrenkiste, Kaffee und Karamell duftenden Roten mit einem tollen Nachklang.
Speiseempfehlung: zu einem kräftigen Schmorbraten, zu Steak oder anderen Fleischgerichten vom Grill.
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